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Das Geschäftsvolumen stieg in 2019 auf den neuen Rekordwert von nunmehr 3,6 Milliarden Euro, die Bilanzsumme erreichte die neue Rekordhöhe von knapp 1,7 Milliarden Euro. „Wir gewinnen im Kreditgeschäft weiterhin deutlich Marktanteile und unterstreichen damit unsere starke Position als bedeutender Kreditgeber für den heimischen Wirtschaftsraum“ so Lohmann. Allein im zurückliegenden Geschäftsjahr habe die Bank dem gewerblichen Mittelstand und den Privatkunden mehr als 300 Millionen Euro an neuen Krediten bereitgestellt. Weit mehr als die Hälfte davon entfielen auf heimische Unternehmen sowie landwirtschaftliche Betriebe. „Richtig gut“ war für Lohmann auch das Ergebnis der Immobilien-Tochtergesellschaft Volksbank Immobilien Niederrhein GmbH. „Über 200 vermittelte Objekte im Jahr 2019 sind ein Spitzenergebnis“ freut sich Lohmann über die gute Entwicklung der erst vor gut 3 Jahren gegründeten Gesellschaft. Auch auf der Einlagenseite konnte die Volksbank Niederrhein einen deutlichen Anstieg von gut 5 Prozent verzeichnen. Trotz des historisch niedrigen Zinsniveaus erhöhten sich die Kundeneinlagen auf gut 1,3 Milliarden Euro. Ebenso konnten im beratungsintensiven Wertpapiergeschäft die „sehr guten Vorjahresergebnisse“ nochmals gesteigert werden. Gerade bei den sehr niedrigen Zinsen sei der Aufbau einer ausgewogenen Vermögensstruktur für jeden wichtig, der seine Finanzen erfolgreich vermehren wolle. Ergebnis der erfolgreichen Arbeit in 2019 ist die gute Ertragslage der Volksbank Niederrhein. „Bei gewohnt sehr vorsichtiger Bilanzierung“ liegt der voraussichtliche Jahresüberschuss mit rund 3,3 Millionen Euro fast auf Höhe des Vorjahres. Zusammen mit dem Aufsichtsrat werde der Vorstand der Vertreterversammlung eine Dividendenzahlung auf die Genossenschaftsanteile der Mitglieder von 6,3 Prozent vorschlagen. Lohmann: „In unserer Region sehe ich weit und breit keine andere Bank, die aus versteuertem Gewinn ihren Eigentümern eine Dividende von 6,3 Prozent zahlt.“ Neben der Dividendenausschüttung werde der Vorstand eine erneute Stärkung des Eigenkapitals vornehmen. Diese erlaube weiteres starkes Kreditwachstum auch in den nächsten Jahren. „Die heimische Wirtschaft hat mit uns als verlässlichem Partner auch in der Zukunft trotz stetig steigender bürokratischer Fesseln keine Kreditklemme zu befürchten.“ Die Zukunft der Volksbank Niederrhein ist persönlich und zugleich digital“, so der Volksbank-Chef und stellte dabei die stark ausgeweiteten Online-Angebote in den Fokus. „Unsere Kunden haben die Wahl, auf welchem Weg sie mit uns kommunizieren und ihre Bankgeschäfte erledigen wollen. Persönlich in der Filiale, telefonisch über das zentrale KundenServiceCenter, über soziale Medien wie etwa WhatsApp oder Instagram, die Online-Filiale oder mobil über die VR Banking-App. Diese umfassende Kombination mit unverändert eindeutigem Schwerpunkt auf persönlicher Beratung können nur wir als regionale Bank unseren Kunden bieten, da sind wir mindestens auf Augenhöhe mit den Wettbewerbern im Direktbankensektor“, ist Lohmann überzeugt. Für 2020 rechnet der Volksbank-Chef in Deutschland und auch am Niederrhein mit einer sehr verhalten Konjunkturentwicklung. „Die Zinspolitik der EZB belastet zudem mehr und mehr die Ertragslage der Banken und damit auch unsere. Wir rechnen daher zwangsläufig mit rückläufigen Ergebnissen, werden aber unsere ohnehin schon gute Marktposition auch in 2020 weiter ausbauen.“
Guido Lohmann
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