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KREFELD BUSINESS präsentiert acht Gründungsteams und die SPULE auf dem Areal Böhler
KREFELD. Innovative Geschäftsideen aus Krefeld erhalten am Donnerstag, 10. September 2026, eine Bühne bei einer der führenden B2B-Start-up-Messen und Technologiekonferenzen Deutschlands: KREFELD BUSINESS präsentiert sich gemeinsam mit acht Start-ups und vielversprechenden Gründungsprojekten auf dem Future Tech Fest im Areal Böhler in Düsseldorf. Der Gemeinschaftsauftritt soll das Krefelder Gründungsökosystem sichtbar machen, Kontakte zu Unternehmen, Investoren und Kooperationspartnern anbahnen und zugleich das neue Gründungshaus SPULE positionieren.
Das Future Tech Fest bringt nach Angaben des Veranstalters mehr als 5.000 Teilnehmende, über 300 Expo-Start-ups, mehr als 120 Investoren und zahlreiche Speaker zusammen. Keynotes, Panels, Pitches, Workshops und Networking-Formate bieten Gelegenheit, Technologien kennenzulernen, Geschäftsideen zu erproben und Kooperationen anzustoßen. Den Krefelder Teams eröffnet sich damit der Zugang zu einem Fachpublikum, das für ihre weitere Entwicklung wichtig werden kann.
„Junge Unternehmen benötigen neben einer überzeugenden Idee vor allem Sichtbarkeit, belastbare Netzwerke und Zugang zu potenziellen Kunden, Partnern und Kapitalgebern. Genau hier setzt unser Messeauftritt an. Wir wollen Gründerinnen und Gründern Türen öffnen und zeigen, welche technologischen Lösungen in Krefeld entstehen. Acht Start-ups und Gründungsprojekte gemeinsam zu präsentieren, ist ein starkes Signal für die Innovationskraft unseres Standorts“, sagt Eckart Preen, Wirtschaftsdezernent der Stadt Krefeld und Leiter von KREFELD BUSINESS.
Die Krefelder Ideen greifen konkrete Herausforderungen von Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft auf. Das aus der Hochschule Niederrhein hervorgegangene Start-up „Protominds“ bietet die KI-basierte Automatisierung von Geschäfts-, Daten- und Produktionsprozessen an, während der Schwerpunkt der indischstämmigen „Applied Payments Technology GmbH“ auf digitalen Zahlungsverkehrslösungen liegt. Ferner bietet „CruitBe“ neue Wege der Vermittlung internationaler Fachkräfte; darüber hinaus stellt die Kooperation von „XR Labs“ und „VisaVital“ innovative Angebote zur Gesundheitsförderung in Pflegeeinrichtungen mittels Virtual Realität vor. Das sonstige Spektrum der Krefelder Start-ups reicht von biologischen Verfahren zum Schadstoffabbau im Wasser (Ekowai Engineering) über digitale Anwendungen für den Bildungssektor (Akteo) sowie die Verwaltung (LocalMind) bis hin zur automatisierten Regulierung in der Medizintechnik (Safeproto AI).
KREFELD BUSINESS war 2024 erstmals mit eigenem Stand beim Future Tech Fest vertreten und bot damals fünf Start-ups eine gemeinsame Präsentationsfläche. Die Erfahrungen aus den bisherigen Auftritten fließen in das diesjährige Konzept ein: Neben Sichtbarkeit braucht es Raum für persönliche Gespräche, die gezielte Ansprache möglicher Partner und die Vernetzung der Gründenden untereinander.
Daher wird der rund zehn Quadratmeter große Krefelder Stand flexibel bespielt. Bereits gegründete Start-ups stellen sich in wechselnden Zeitfenstern persönlich vor und präsentieren ihre Lösungen auf einem Flatscreen. Vier weitere Teams, die teilweise noch vor der formalen Gründung stehen, werden digital sichtbar gemacht und in das Netzwerkprogramm einbezogen. So erhalten marktfähige Unternehmen ebenso wie Projekte in der Entwicklungsphase Zugang zum Messeumfeld.
„Ein erfolgreicher Messeauftritt hängt nicht allein von der Größe des Standes ab. Entscheidend sind vielmehr die Qualität der Gespräche, eine gute Vorbereitung und die Möglichkeit, Kontakte weiterzuverfolgen. Mit Präsentationsfenstern, digitaler Darstellung und einem gemeinsamen Lunch schaffen wir mehr Raum für Begegnung und Vernetzung“, erklärt Petra Rice, Gründungsberaterin bei KREFELD BUSINESS und Koordinatorin des Messeauftritts.
Foto:
Bildzeile: KREFELD BUSINESS mit Start-ups auf dem Future Tech Festival im Areal Böhler in 2025. Nutzungsrechte: KREFELD BUSINESS
Krefeld (ots) – Am Dienstag (21. Juli 2026) kurz nach 15 Uhr ist auf der
Uerdinger Straße ein Mann mit seinem Fahrrad in die Straßenbahnschienen geraten
und gestürzt. Der 68-Jährige aus Neukirchen-Vluyn kam schwer verletzt ins
Krankenhaus. Derzeit kann Lebensgefahr nicht ausgeschlossen werden. Ein
spezielles Unfallaufnahmeteam aus Essen wurde angefordert, um die Spuren vor Ort
zu sichern. Wegen der Sperrungen um den Bockumer Platz werden Autofahrer
gebeten, den Bereich zu umfahren.
Foto:Symbolbild mit KI generiert
]]>Krefeld. In der Nacht zu Mittwoch, 8. Juli 2026, haben mindestens zwei bislang unbekannte Täter in der Krefelder Innenstadt einen spektakulären Einbruch verübt. Gegen 3:15 Uhr verschafften sich die Einbrecher über ein Nachbargeschäft Zugang zu einem Juwelierladen auf der Rheinstraße, indem sie ein Loch in die Zwischenwand schlugen.
Ein Zeuge hörte den Alarm und beobachtete zwei dunkel gekleidete, maskierte Personen mit Taschen in den Händen, die zu Fuß flüchteten. Er alarmierte sofort die Polizei. Ob die Täter Beute machten und wie genau sie durch die Wand gelangten, ist derzeit Gegenstand der Ermittlungen. Aus ermittlungstaktischen Gründen macht die Polizei aktuell keine weiteren Angaben.
Die Kriminalpolizei Krefeld hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet mögliche Zeugen, sich zu melden.
Foto:Symbolbild mit KI generiert
]]>13 Tandems wachsen gemeinsam an neuen Perspektiven
Krefeld, 23. Juni 2026 Halbzeit beim diesjährigen Mentoring-Programm „Dein Kompass für den beruflichen Einstieg“: Seit dem offiziellen Auftakt Ende März arbeiten die 13 Tandems aus Mentees und Mentorinnen intensiv zusammen – und die Zwischenbilanz
der Initiatoren fällt durchweg positiv aus. Das gemeinsame Projekt von Unternehmerschaft Niederrhein, Hochschule Niederrhein und dem Netzwerk „Leading Ladies in Town“ unterstützt junge Studienabsolventinnen der Hochschule Niederrhein beim Übergang
vom Studium in den Beruf und bringt zugleich erfahrene Fach- und Führungskräfte mit neuen Nachwuchstalenten zusammen.
In den vergangenen Monaten standen bereits persönliche Mentoring-Treffen, Workshops zur Persönlichkeitsentwicklung und erste Unternehmensbesuche auf dem Programm. Viele Tandems haben einen engen und vertrauensvollen Austausch aufgebaut.
„Das Mentoring hat mir geholfen, klarer auf meine beruflichen Ziele zu schauen und selbstbewusster aufzutreten“, berichtet Mentee Emanuela Köhler, Studienabsolventin im Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen. „Besonders ist es eine Erleichterung,
Menschen kennenzulernen, die die gleichen Herausforderungen teilen und dementsprechend Lösungsansätze weitergeben.“
Auch Mentor André Dohr, Geschäftsführer von Bönders Logistics in Krefeld, zieht ein positives Zwischenfazit: „Das Matching hätte nicht besser passen können. Wir haben direkt eine vertrauensvolle Basis gefunden, auf der meine Mentee schnell wachsen
kann. Gleichzeitig inspiriert auch mich der Austausch immer wieder aufs Neue und eröffnet mir neue Perspektiven.“
Für Kirsten Wittke-Lemm, Hauptgeschäftsführerin der Unternehmerschaft Niederrhein, zeigt die bisherige Entwicklung den großen Mehrwert des Programms für die Region: „Die positive Dynamik innerhalb der Tandems bestätigt, wie wichtig gezielte
Nachwuchsförderung ist. Hier entstehen Netzwerke, Vertrauen und Perspektiven – genau das braucht unsere Wirtschaft.“
Auch Prof. Ralf Kampker, Impulsgeber des Programms an der Hochschule Niederrhein, sieht das Konzept erneut bestätigt: „Die bisherigen Erfahrungen zeigen, wie wertvoll der direkte Austausch zwischen Praxis und Nachwuchs ist. Die Mentees gewinnen
Orientierung, die MentorInnen geben Erfahrungen weiter und beide Seiten profitieren voneinander.“
Dr.in Sandra Laumen, Gleichstellungsbeauftragte der Hochschule Niederrhein, betont insbesondere die persönliche Entwicklung der Teilnehmerinnen: „Es ist schön zu beobachten, mit wie viel Offenheit und Engagement die Tandems zusammenarbeiten. Das
Programm stärkt nicht nur fachliche Kompetenzen, sondern auch Selbstvertrauen und gegenseitige Unterstützung.“
Pola Jungmann, Projektleiterin und Inhaberin von MUTWEGE – Coaching & Beratung, hebt die besondere Qualität der bisherigen Zusammenarbeit hervor: „Die Tandems haben in kurzer Zeit eine vertrauensvolle Basis geschaffen. Genau daraus entstehen
nachhaltige Impulse für den weiteren Berufsweg der Mentees.“
Bis zum Abschluss des Programms im November stehen weitere Workshops, Netzwerkveranstaltungen und Unternehmensbesuche an. Das Mentoring-Programm richtet sich an junge Studienabsolventinnen der Hochschule Niederrhein und bedient mittlerweile neben den
Fachbereichen Wirtschaftsingenieurwesen, Wirtschaftswissenschaften und Chemie auch die Fachbereiche Gesundheitswesen, Ingenieurwissenschaften und Informatik sowie Ernährungs- und Lebensmittelwissenschaften.
(See attached file: Dohr und Köhler_.jpg)
Bildquelle: Haben schnell eine vertrauensvolle Basis gefunden, von der sie beide profitieren: André Dohr, Geschäftsführer von Bönders Logistics in Krefeld und seine Mentee Emanuela Köhler.
Mehr als ein Arbeitgeberverband: Die Unternehmerschaft Niederrhein bietet ihren Mitgliedsunternehmen eine Kompetenz-Flatrate durch ein multiprofessionelles Experten-Team. Von arbeitsrechtlicher und arbeitswissenschaftlicher Beratung über
tarifpolitische Fragen bis hin zu Öffentlichkeitsarbeit und Weiterbildung – Mitgliedsfirmen bekommen bei der Unternehmerschaft Niederrhein das Rundum-Sorglos-Paket. Aktuell wird es von rund 800 Unternehmen mit ca. 90.000 Beschäftigten in Anspruch
genommen. Verbandsgebiet ist der linke Niederrhein.
Die Hochschule Niederrhein ist mit knapp 13.000 Studierenden eine der größten und leistungsfähigsten Hochschulen für Angewandte Wissenschaften Deutschlands mit Standorten in Krefeld und Mönchengladbach. Mit über 87 Bachelor- und 27
Masterstudiengängen eröffnet die Hochschule jungen Menschen Perspektiven. Dank einer problem- und transferorientierten Forschung ist die HSNR innovativer Impulsgeber für die Unternehmen der Region.
]]>Krefeld (ots) – Kurz nach einer Fahrerflucht hat sich ein Mann am Unfallort eingefunden und behauptet, den Unfall verursacht zu haben. Nur: Er war es gar nicht.
Am Freitag (1. Mai 2026) gegen 15:10 Uhr hatte ein Pkw-Fahrer an der Kreuzung von Ritterstraße und Krahnenstraße eine Radfahrerin touchiert. Die 24-Jährige aus Duisburg war auf dem Radweg die Straße entlanggefahren und bei dem Unfall leicht verletzt worden. Sie kam in ein Krankenhaus.
Der Mann, der sich kurz darauf am Unfallort meldete, war allerdings nicht der wahre Verursacher: Weil letzterer keinen Führerschein besitzt, hatte er die Flucht ergriffen, einen Freund angerufen und diesen gebeten, sich als Fahrer des Unfallautos auszugeben. Zu diesem Zweck hatten die beiden sogar ihre
Oberbekleidung getauscht, um glaubwürdig zu wirken. Als der Schwindel aufflog, telefonierte der vermeintliche Unfallverursacher den wirklichen herbei, einen 24-Jährigen aus Krefeld. Den 37-jährigen Freund, ebenfalls aus Krefeld, erwartet nun eine Anzeige wegen Strafvereitelung.
Hinweis:
Gemäß § 258 StGB (Strafvereitelung) macht sich strafbar, wer vorsätzlich oder wissentlich verhindert, dass eine andere Person für eine begangene Straftat verfolgt oder bestraft wird. Dazu zählt insbesondere das Verstecken von Tätern, das Beseitigen von Beweismitteln oder das Täuschen von Behörden. Der Gesetzgeber sieht hierfür Geldstrafen oder Freiheitsstrafen von bis zu fünf Jahren vor.
Foto:Symbolbild
]]>Krefeld. Jonas Clasen erhält den diesjährigen „Wolfgang Wirichs Förderpreis Handel“. Mit seinen Leistungen im dualen Studium und seiner Bachelorarbeit überzeugte er die Jury der Wolfgang Wirichs Stiftung und setzte sich so gegen seine Mitbewerber durch. Er ist damit der 28. Preisträger des Wolfgang Wirichs Förderpreises Handel. Jonas Clasen erhielt die Auszeichnung bei einer feierlichen Veranstaltung.
In seiner Bachelorarbeit zum Thema „Quantitative Analyse von aktionsbezogenen Konkurrenzbeziehungen bei der Hol’ab! Getränkemarkt GmbH“ befasste er sich mit der Frage, welche Preisaktionen im Getränkehandel Wirkung zeigen und welche nicht.
Handel und Warenwirtschaft
Ihren Förderpreis Handel vergibt die Wolfgang Wirichs Stiftung bereits seit 25 Jahren. Sie würdigt und fördert damit herausragende Studenten und Nachwuchskräfte aus den Bereichen Handel und Warenwirtschaft. Vor drei Jahren entschieden sich die Verantwortlichen für eine Neuausrichtung des Preises, die den Praxisbezug stärken soll. Seitdem wird der Förderpreis explizit an duale Studenten aus den Bereichen Groß- und Außenhandel, Einzelhandel, E-Commerce oder Logistik vergeben.
Die Jury bewertete alle eingegangenen Bewerbungen um den diesjährigen Preis anhand eines umfassenden Punktesystems. Jonas Clasen erreichte dabei das beste Ergebnis.
Interesse an Datenanalysen
Der Preisträger ist 23 Jahre alt und lebt in Hamburg. Nach seinem Abitur 2021 an der Waldschule Hagen im Bremischen begann er eine kaufmännische Ausbildung im Getränkegroßfachhandel mit IHK-Abschluss und ein begleitendes Bachelor-Studium an der IBS IT & Business School in Oldenburg beim Akademieleiter Wirtschaft, Dr. Sören Sundermann. Seine IHK-Prüfung bestand er 2024 mit der Note 1,1 als einer der Besten seines Jahrgangs. Schon früh habe er ein ausgeprägtes Interesse an datengestützten Analysen entwickelt, sagt Jonas Clasen über sich selbst. Dabei faszinieren ihn Unternehmensstrukturen, Absatzverhalten und Optimierungspotenziale besonders.
Der Preisträger zeichne sich durch „eine außergewöhnliche Kombination aus analytischer Schärfe, methodischer Exzellenz und praxisorientiertem Denken“ aus, schreibt Sören Sundermann in seiner Beurteilung. Jonas Clasen könne theoretische Modelle bemerkenswert gut in die Praxiswelt des Handels übertragen, ergänzt Bertram Laack. Als Geschäftsführer des Ausbildungsbetriebs, der Hol’ab! Getränkemarkt GmbH, betreute er den dualen Studenten bei der Erstellung seiner Bachelorarbeit.

Betriebswirtschaftlich relevantes Thema
Jonas Clasens Arbeit sei formal vorbildlich, lobt die Jury des Wolfgang Wirichs Förderpreises. Zudem sei das Thema aus betriebswirtschaftlicher Perspektive sehr relevant. Denn im stark umkämpften Lebensmitteleinzelhandel seien Preis-Aktionen für Unternehmen ein wichtiges und oft entscheidendes Instrument, um ihren wirtschaftlichen Erfolg zu steigern.
In seiner Bachelorarbeit hat Jonas Clasen anhand von empirischen Beispielen Preis-Aktionen und deren Wirkung ganz konkret auf die Hol’ab! Getränkemarkt GmbH und ihrer Konkurrenz-Unternehmen bezogen untersucht. Mittlerweile hat der 23-Jährige seinen Ausbildungsbetrieb verlassen und arbeitet für die Prodware Deutschland AG, bei der er in der IT-Beratung und Projektleitung tätig ist.
Über die Wolfgang Wirichs Stiftung
Die Stiftung und der gleichnamige Förderpreis sind nach Wolfgang Wirichs (1922-2005) benannt, der als einer der Pioniere im Einzelhandel gilt. Er übernahm das von seinem Großvater 1886 gegründete Unternehmen und fügte – als erster Lebensmittelhändler Deutschlands – weitere Unternehmenszweige (Baumärkte und Gartencenter) erfolgreich hinzu. Anlässlich seines 70. Geburtstages wurde die Stiftung 1992 ins Leben gerufen. „Seine Lebensmaxime war: Erfolgreich kann man nur mit gut ausgebildeten und hoch motivierten Mitarbeitern sein“, erzählt Anne Wirichs-Doetsch über ihren Vater. „Ihm würde der heutige betonte Praxisbezug der Auszeichnung deshalb sehr gut gefallen.“
Preisträger der vergangenen Jahre
Alle mit dem Wolfgang Wirichs Förderpreis Handel ausgezeichneten Personen und Institutionen haben bedeutende Beiträge zur Innovation im Handel sowie zur Wissensmehrung in Praxis und Wissenschaft des Handels geleistet.
Ausgezeichnet wurden bisher:
„Orientierungsverhalten im Einzelhandel“ (2006)
Bildunterschrift:
Jonas Clasen (2.v.r.) erhielt den Wolfgang Wirichs Förderpreis Handel 2026 aus der Hand von Anne Wirichs-Doetsch, Vorsitzende des Kuratoriums. Es gratulierten von der Wolfgang Wirichs Stiftung (v.l.) Sabine Wirichs (Kuratorium), Dr. Siegfried Rauhut (Vorstands-Vorsitzender) und Hans-Hermann Nothofer (Vorstand).
]]>Gemeinsame Pressemitteilung von Polizei und Staatsanwaltschaft Krefeld
Krefeld (ots) – Am Freitag (24. April 2026) ist ein 69-Jähriger in seiner Wohnung auf der Garnstraße schwer verletzt worden. Er starb kurz darauf im Krankenhaus.
Gegen 3:30 Uhr hatte ein Zeuge auf der Straße vor dem Mehrfamilienhaus einen Verdächtigen festgehalten und die Polizei gerufen. Die Beamten haben den polizeibekannten Mann festgenommen, es handelt sich um den 37 Jahre alten Sohn des Toten. Nach ersten Erkenntnissen hat der Sohn zum Zeitpunkt der Tat unter dem Einfluss von Drogen und Alkohol gestanden. Er wurde am Freitagmittag auf
Antrag der Staatsanwaltschaft dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser hat Untersuchungshaft angeordnet, der Tatvorwurf lautet Totschlag. Die Kriminalpolizei hat eine Mordkommission eingerichtet.
Foto:Symbolbild KI generiert
]]>Krefeld (ots) – Am Freitag (24. April 2026) um 16:20 Uhr beobachtete ein aufmerksamer Zeuge eine verdächtige Person, die um ein freistehendes Einfamilienhaus Im Benrader Feld schlich. Der Zeuge alarmierte unverzüglich die Polizei.
Der zuerst am Einsatzort eintreffende Diensthundeführer konnte einen Einbruch in das betroffene Haus feststellen. Durch ein Fenster wurde der Einbrecher noch beobachtet, wie er aus einem der hinteren Fenster flüchtete. Der Einbrecher flüchtete zu Fuß und versteckte sich in einem angrenzenden Feld, weshalb durch die Krefelder Polizeileitstelle ein Polizeihubschrauber angefordert wurde, der das Areal aus der Luft absuchte. Durch den Hubschrauber aufgeschreckt, flüchtete der Einbrecher in einen angrenzenden Garten, in welchem er von einer weiteren Zeugin gesehen wurde, die ebenfalls ihre Feststellungen der Polizei mitteilte. Die schnelle Weitergabe ihrer Beobachtung führte dazu, dass der Diensthundeführer mit seinem Diensthund die Fährte wieder aufnehmen konnte.
Der Einbrecher versuchte sich in einer Gartenhütte zu verstecken und kam der Anordnungen sich freiwillig zu stellen nicht nach. Er versuchte erneut durch ein Fenster zu flüchten. Um die weitere Flucht zu unterbinden wurde der Diensthund „Beast“ eingesetzt, der seiner Aufgabe nachkam und den Einbrecher durch einen Biss ins Bein stellte. Auch das Diebesgut konnte aufgefunden und sichergestellt werden. Der Tatverdächtige ist 50 Jahre alt und kommt gebürtig aus Krefeld. Er ist wegen ähnlich gelagerter Eigentumsdelikte bereits mehrfach in Erscheinung getreten. Aufgrund des Bisses musste der Tatverdächtige in einem
Krankenhaus operiert werden. Er wurde wegen des Verdachts des Einbruchdiebstahls festgenommen und wird dem Haftrichter vorgeführt.
Foto:Symbolbild KI generiert
]]>Ein Stück Sportgeschichte mitten in der Stadt: Der Meisterschaftspokal des Crefelder Hockey und Tennis Club 1890 e.V. (CHTC) ist aktuell im hey, krefeld – das Stadtfenster ausgestellt und macht den jüngsten Triumph für die Öffentlichkeit sichtbar. Begleitet wird die Präsentation von einem Videoclip im Schaufenster, der das entscheidende Siegtor sowie die jubelnde Mannschaft zeigt. Noch bis Mitte Mai haben Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, den Wanderpokal aus nächster Nähe zu sehen, bevor er weiterzieht.
Der Pokal steht für einen außergewöhnlichen Erfolg: Beim Final4 der Hockey-Bundesliga 2025 setzte sich der CHTC vor heimischem Publikum die Krone auf. Mit einem 3:1-Sieg gegen Rot-Weiss Köln sicherten sich die 1. Herren am 1. Juni den Deutschen Meistertitel – den zweiten nach 2006. Bereits im Halbfinale hatte das Team mit einer geschlossenen Leistung den favorisierten Hamburger Polo Club bezwungen.
„Deutscher Meister zu werden, ist fantastisch. Auf der eigenen Anlage in Krefeld Deutscher Meister zu werden, wird für den gesamten CHTC für immer unvergesslich bleiben. Die Geschichten rund um den Titelgewinn sind denkwürdig: zwei Feueralarme in der Nacht vor dem Finale, zwei Verletzungen wichtiger Spieler im letzten Training und insgesamt 18 Siege in Folge. Das alles macht diese Meisterschaft so emotional und einzigartig für den Club und gewiss auch für die Stadt“, so Dirk Wellen, Vorsitzender des CHTC.
Der Titel ist der vorläufige Höhepunkt einer bemerkenswerten Entwicklung: Seit dem Wiederaufstieg 2022 hat sich die Mannschaft konsequent zurück in die nationale Spitze gearbeitet. Mit der Endrunden-Teilnahme 2024 und der Hallen-Vizemeisterschaft 2025 setzte der CHTC früh Ausrufezeichen, bevor im Sommer 2025 der große Coup auf eigener Anlage gelang. Damit knüpft das Team an die erfolgreiche Ära der 2000er-Jahre an.
Getragen wird der Erfolg von einer starken Mischung aus Eigengewächsen, internationaler Qualität und vielversprechenden Talenten. Spieler wie Niklas Wellen stehen exemplarisch für den Weg aus dem eigenen Nachwuchs bis in die Weltspitze.
Mit der Ausstellung des Pokals wird dieser Erfolg nun auch in der Innenstadt sichtbar – als Einladung, den Moment noch einmal mitzuerleben und als Impuls für den Sportstandort Krefeld.
hey, krefeld – das Stadtfenster im Behnisch Haus ist ein Ort für Information, Austausch und Netzwerken in der Krefelder Innenstadt. Hier werden unter anderem aktuelle Projekt- und Standortentwicklungen sichtbar gemacht. Außerdem gibt es für Unternehmen, Institutionen und weitere Akteure die Möglichkeit, dort Ausstellungen, Workshops und Veranstaltungen durchzuführen.
Das Team stellt Infrastruktur, Technik und den organisatorischen Rahmen bereit, während die inhaltliche Ausgestaltung bei den jeweiligen Partnern liegt. Weitere Informationen finden Interessierte unter: www.hey-krefeld.de.
hey, krefeld – das Stadtfenster ist eine Marke von KREFELD BUSINESS. Unter dieser Dachmarke bündeln die WFG Wirtschaftsförderungsgesellschaft Krefeld mbH, die GGK Grundstücksgesellschaft der Stadt Krefeld mbH & Co. KG sowie das Wirtschaftsdezernat der Stadt Krefeld (WDI) ihre Aktivitäten.
Ein regelmäßiger Nutzer mit seinen Veranstaltungsformaten ist der Verein Haus des Wissens und der Wirtschaft (HdWW e.V.). Gegründet Ende 2021, setzt sich dieser für die Vernetzung von Wirtschaft, Wissenschaft und Stadtgesellschaft in Krefeld ein und initiiert dafür vielfältige Dialogformate. Mit der Bespielung im hey, krefeld – das Stadtfenster erweitert der Verein seine Aktivitäten, spricht neue Zielgruppen an und setzt zusätzliche Impulse für eine zukunftsfähige, lebenswerte Stadt.
Bildunterzeile: Der Meisterschaftspokal des CHTC ist aktuell im hey, krefeld – das Stadtfenster zu sehen. Über die Sichtbarkeit des Hockeysports in der Krefelder Innenstadt freuen sich (v.l.n.r.): Ricarda Fries (KREFELD BUSINESS), Hans-Werner Sartory (Öffentlichkeitsarbeit, CHTC), Annegret Angerhausen-Reuter (KREFELD BUSINESS), Dirk Wellen (Vorsitzender, CHTC), Julius Hayner (Hockeyspieler, CHTC) und Andreas Struwe (KREFELD BUSINESS).
Foto: Jasmin Bailer | KREFELD BUSINESS
]]>Mit dem hey, krefeld – das Stadtfenster ist im Behnisch Haus in der Krefelder Innenstadt ein neuer Ort für Austausch, Information und Zusammenkommen entstanden. Parallel zu den ersten Veranstaltungen geht jetzt die begleitende Websitewww.hey-krefeld.de online.
Ziel ist es, die Stadtgesellschaft in direkter Form über Projekt- und Standortentwicklungen in Krefeld und die Arbeit von KREFELD BUSINESS zu informieren. Zudem wird Unternehmen, Institutionen und Akteuren aus Wirtschaft, Wissenschaft und dem Konzern Stadt ein Raum geboten, in dem unterschiedliche Formate von Ausstellungen über Workshops bis hin zu Dialog- und Netzwerkveranstaltungen umgesetzt werden können. Bei Nutzung der Präsentationsmöglichkeiten durch Dritte schafft das Team hinter hey, krefeld den Rahmen, stellt Infrastruktur, Technik und organisatorische Unterstützung – die inhaltliche Ausgestaltung liegt bei den Akteuren selbst.
Das Stadtfenster versteht sich bewusst nicht als Ort mit festem Veranstaltungsprogramm. „Mit dem Stadtfenster schaffen wir einen Ort, der nicht vorgibt, was passiert – sondern ermöglicht, dass etwas passiert“, sagt Eckart Preen, Leiter von KREFELD BUSINESS. Unternehmen und Institutionen können hier ihre Themen sichtbar machen, neue Formate erproben und mit Interessierten in den Dialog gehen. Das Besondere sind Lage und Sichtbarkeit. Mitten in der Innenstadt werden hinter großflächigen Fensterfronten Inhalte nicht nur im Raum selbst erlebbar, sondern wirken gezielt nach außen. Diese physische Präsenz wird durch die Website ergänzt, die das Konzept in den digitalen Raum verlängert. Gerade für Unternehmen ergeben sich neue Ansätze, etwa in den Bereichen Fachkräftegewinnung, Nachhaltigkeit oder Image-Auf- und -ausbau.
In den letzten Monaten wurde das Stadtfenster in ersten Formaten erprobt. Dazu zählten interne Workshops oder PITCHDAYS der Gründungsberatung von KREFELD BUSINESS. Das Angebot wird nun kontinuierlich erweitert. Unternehmen und Institutionen sind eingeladen, eigene Nutzungsideen einzubringen und das Stadtfenster aktiv zu gestalten. Weitere Informationen, aktuelle Inhalte und Möglichkeiten zur Beteiligung finden sich unter: www.hey-krefeld.de
hey, krefeld – das Stadtfenster ist eine Marke von KREFELD BUSINESS. Unter dieser Dachmarke bündeln die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Krefeld mbH (WFG), die Grundstücksgesellschaft der Stadt Krefeld mbH & Co. KG (GGK) sowie das Wirtschaftsdezernat der Stadt Krefeld (WDI) ihre Aktivitäten. Das Objekt wurde von der GGK angemietet und wird von der WFG betrieben.
Ein regelmäßiger Nutzer mit seinen Veranstaltungsformaten ist der Verein Haus des Wissens und der Wirtschaft (HdWW e.V.). Gegründet Ende 2021, setzt sich dieser für die Vernetzung von Wirtschaft, Wissenschaft und Stadtgesellschaft in Krefeld ein und initiiert dafür vielfältige Dialogformate. Mit der Bespielung im hey, krefeld – das Stadtfenster erweitert der Verein seine Aktivitäten, spricht neue Zielgruppen an und setzt zusätzliche Impulse für eine zukunftsfähige, lebenswerte Stadt.
Bildunterzeile: Flexibles, modular einsetzbares Mobiliar prägt den Innenraum und ermöglicht vielseitige Nutzungen – von Workshops über Präsentationen bis hin zu Ausstellungen. Foto-Urheberin: Jasmin Bailer; Nutzungsrechte: KREFELD BUSINESS
]]>Krefeld (ots) – Am Mittwoch (11. März 2026) führte die Direktion Verkehr der
Polizei Krefeld von 6 Uhr bis 12:30 Uhr einen Sondereinsatz im Krefelder
Stadtgebiet durch. Unterstützt wurden sie dabei von Kräften der
Bereitschaftspolizei aus Duisburg. Ziel des Einsatzes war es, die
Verkehrssicherheit nachhaltig zu erhöhen und Ursachen von Verkehrsunfällen mit
Kindern zu reduzieren. Die Einsatzkräfte kontrollierten bei mobilen und
stationären Verkehrskontrollen das Verhalten von Autofahrern, Radfahrern,
E-Scooter-Fahrern und Fußgängern. Der Innenstadtbereich wurde durch
Fahrradstreifen der Polizei Krefeld intensiv bestreift. Dabei wurden rund 94
Verkehrsverstöße festgellt: 62 Autofahrer waren zu schnell unterwegs, zwölf
Autofahrer mussten ein Verwarngeld zahlen, weil sie falsch abbogen, und zwei
Autofahrer nutzten während der Fahrt ein Handy. Zudem fertigte die Polizei zwei
Strafanzeigen nach dem Pflichtversicherungsgesetz und erteilte weitere sechs
Verwarngelder wegen Parkverstößen.
Foto:Symbolbild
]]>Krefeld (ots) – Am Sonntag (8. März 2026) gegen 17:40 Uhr meldete ein aufmerksamer Zeuge Schussgeräusche auf der Hohenzollernstraße, die von einem rückwärtigen Balkon abgegeben worden sein sollen.
Der Hinweis führte dazu, dass Einsatzkräfte der Polizei vorsorglich angrenzende Straßen sperrten, um mögliche Gefahren für Passanten so gering wie möglich zu halten.
Im Verlauf des Einsatzes trafen die Beamten in der betreffenden Wohnung zwei stark alkoholisierte Personen an: den 61‑jährigen Wohnungsinhaber sowie einen 23‑jährigen Besucher. Nach aktuellem Ermittlungsstand gab der jüngere Mann auf dem Balkon drei Schüsse mit einer Schreckschusswaffe in die Luft ab. Er wurde leicht verletzt und musste in einem Krankenhaus behandelt werden.
Die Schreckschusswaffe wurde aufgefunden und sichergestellt. Mögliche Verstöße gegen das Waffengesetz sind Gegenstand weiterer Ermittlungen.
Eine Gefahr für Anwohner bestand nach Angaben der Polizei nicht.
Foto:Symbolbild mit KI generiert
]]>KREFELD. Nach mehr als zwölf Jahren erfolgreicher Tätigkeit gibt die bisherige Inhaberin der „Hülser Buchhandlung – Leselust & mehr“, Anke Brauer, ihr Geschäft zum 1. März 2026 in neue Hände.
Anja Choinowski, seit 2022 mit der Buchhandlung „Rheinschmökern“ in Uerdingen engagiert und seinerzeit als Gewinnerin aus einem von KREFELD BUSINESS gemeinsam mit mehreren Partnern durchgeführten Gründungswettbewerbs hervorgegangen, wird sich in Hüls ein zweites Standbein errichten und dabei den Namen ihres Geschäftes mit dem Zusatz „in Hüls“ auch auf die Niederlassung im Nordwesten von Krefeld übertragen.
Damit ist der Fortbestand der Buchhandlung ebenso gesichert wie die immerhin fünf Arbeitsplätze dort, wobei sämtliche Mitarbeiterinnen schon seit über zehn Jahren dort tätig sind und nun mit großer Freude die Entscheidung über die Fortführung aufgenommen haben.
Dazu beigetragen hat neben der Vermittlung durch KREFELD BUSINESS auch das Entgegenkommen der Sparkasse Krefeld als Vermieterin des Ladenlokals an der Kempener Straße 6 bei der Gestaltung des Mietvertrags.
„Ich bin allen Akteuren dankbar für die große Unterstützung und freue mich sehr auf die zusätzliche Perspektive für meine unternehmerische Tätigkeit hier in Krefeld. Ich bin zuversichtlich, gemeinsam mit gleich zwei tollen Mitarbeiterinnenteams die Herausforderung erfolgreich bewältigen zu können“, sagt Anja Choinowski kurz vor dem Start in Hüls.
Eckart Preen als Leiter von KREFELD BUSINESS kommentiert: „Für mich gibt es im Einzelhandelsbesatz eines Stadtteils kaum etwas Wichtigeres als eine Buchhandlung. Deshalb haben wir damals in Uerdingen den Wettbewerb durchgeführt und daher habe ich mich auch jetzt persönlich für die Übernahme der Hülser Buchhandlung durch eine bereits seit etlichen Jahren erfolgreich tätige Unternehmerin eingesetzt – schön, dass es geklappt hat.“
Bildzeile: Anja Choinowski (2.v.l.) und Anke Brauer (Mitte) gemeinsam mit den fünf Mitarbeiterinnen der Hülser Buchhandlung, Foto-Urheber: privat, Nutzungsrechte: KREFELD BUSINESS
]]>Krefeld. Was als einfache Verkehrskontrolle wegen eines Baustellenschilds begann, endete für die Krefelder Polizei in einem spektakulären Fund. Beamte stellten am Montagmittag (9. Februar 2026) hunderte Flakons mutmaßlich gefälschter Luxus-Parfums sicher. Der geschätzte Verkaufswert: rund 150.000 Euro.
Am Montagmittag stoppte der Verkehrsdienst einen Pkw auf der Uerdinger Straße. Der 45-jährige Fahrer aus Neuss hatte ein temporäres Durchfahrtsverbot an einer Baustelle missachtet. Bei der Überprüfung stellte sich schnell heraus, dass der Mann kein Unbekannter war: Er war bereits mehrfach wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis polizeilich in Erscheinung getreten.
Da der uneinsichtige Fahrer angab, das Fahrzeug trotz fehlenden Führerscheins weiter nutzen zu wollen, stellten die Beamten den Wagen kurzerhand sicher.

Die Situation nahm eine unerwartete Wendung, als der Neusser einen 44-jährigen Bekannten ohne festen Wohnsitz zu Hilfe rief. Vor den Augen der Beamten begannen die Männer, große Kartons aus dem beschlagnahmten Fahrzeug in den Wagen des Bekannten umzuladen.
Da beide Männer bereits in der Vergangenheit mit Produktpiraterie und Markenverstößen aufgefallen waren, entschlossen sich die Polizisten zu einer Durchsuchung der Kisten. Das Ergebnis:
Die Kriminalpolizei hat die Waren sichergestellt und die Ermittlungen aufgenommen. Den beiden Männern drohen nun Strafverfahren wegen Verstößen gegen das Markengesetz. Ob die gefälschten Düfte für den gewerblichen Handel bestimmt waren, ist derzeit Teil der laufenden Untersuchung.
Foto:Symbolbild mit KI-generiert
]]>Krefeld (ots) – Darin waren sich alle einig: Fröhlich, aber auch friedlich soll
es zugehen beim Straßenkarneval. Am Dienstag (10. Februar 2026) besuchte das
Prinzenpaar Uli I. und Steffi III., zusammen mit Peter Bossers dem Präsidenten
des CCC, das Krefelder Polizeipräsidium und wurden dort von der
Polizeipräsidentin herzlich willkommen geheißen. „Die Krefelder wissen, wie man
gemeinsam jeck und trotzdem friedlich feiert“, freute sich Ursula Mecklenbrauck
mit Blick auf die vorangegangenen Jahre, in denen es in Krefeld an Karneval zu
keinen größeren Zwischenfällen gekommen war. Davon, dass die Polizei trotzdem
auf alle Eventualitäten gut vorbereitet ist, machte das Prinzenpaar sich ein
Bild im Gespräch mit der Polizeipräsidentin und beim anschließenden Besuch der
Leitstelle und des Führungs- und Lageraums, wo große Polizeieinsätze wie zum
Beispiel bei Karnevalsumzügen koordiniert werden. Das Prinzenpaar hob den
engagierten Einsatz von Polizei und Stadt hervor und dankte allen
Sicherheitskräften, die an den Karnevalstagen für die Krefelderinnen und
Krefelder unterwegs sind. Steffi III. und Uli I. wurden zu Ehrenkommissaren mit
dem Ermittlungsschwerpunkt „Heiterkeit und Frohsinn“ ernannt und überreichten
ihrerseits der Polizeipräsidentin den Prinzenorden.
]]>Krefeld. Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Kölner Straße ist am Freitagmittag (6. Februar 2026) ein Fahrradfahrer schwer verletzt worden. Der Unfall ereignete sich gegen 12:50 Uhr in Höhe der Hausnummer 16, unweit des Krefelder Hauptbahnhofs.
Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei wollte ein Linienbus vom Busbahnhof am Südausgang nach rechts auf die Kölner Straße abbiegen. Zeitgleich überquerte ein 83-jähriger Fahrradfahrer aus Willich die Fahrbahn in Richtung Hauptbahnhof. Dabei kam es zum Zusammenstoß, bei dem der Radfahrer vom Bus erfasst wurde.
Der Senior erlitt schwere Verletzungen und wurde umgehend in ein Krankenhaus eingeliefert. Lebensgefahr bestand laut Polizeiangaben jedoch nicht. Der Busfahrer stand nach dem Unfall unter Schock und wurde ebenfalls zur weiteren medizinischen Abklärung in ein Krankenhaus gebracht.
Für die Dauer der Verkehrsunfallaufnahme musste die Kölner Straße zwischen der Ritterstraße und der Saumstraße für rund zwei Stunden vollständig gesperrt werden. Es kam zeitweise zu Verkehrsbehinderungen im Innenstadtbereich.
Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an.
Foto:Symbolbild mit KI-generiert
]]>Glück im Unglück in Krefeld: Eine 29-jährige Düsseldorferin kam am Mittwochmittag mit ihrem Pkw von der St.-Töniser-Straße ab und blockierte den Bahnverkehr. Die Fahrerin war alkoholisiert.
Am Mittwoch, den 28. Januar 2026, ereignete sich gegen 13:00 Uhr ein Verkehrsunfall auf der St.-Töniser-Straße. Eine 29-jährige Frau aus Düsseldorf war stadtauswärts unterwegs, als sie kurz vor der Kreuzung „Am Schicksbaum“ die Kontrolle über ihr Fahrzeug verlor.
Das Auto kam von der Fahrbahn ab und kam erst im Gleisbett der Straßenbahn zum Stehen. Ein Zusammenstoß mit dem Schienenverkehr konnte nur knapp verhindert werden: Eine herannahende Straßenbahn leitete rechtzeitig eine Bremsung ein und kam vor der Unfallstelle zum Halt.
Trotz des riskanten Manövers blieb die 29-Jährige nach ersten Erkenntnissen unverletzt. Die alarmierte Polizei stellte jedoch schnell die mutmaßliche Ursache für den Fahrfehler fest:
Das Verkehrskommissariat der Polizei Krefeld hat die weiteren Ermittlungen übernommen, um zu prüfen, ob zusätzliche Straftatbestände vorliegen.
Foto:Symbolbild KI-generiert
]]>Krefeld (ots) – Am Mittwoch (28. Januar 2026) gegen 8:45 Uhr meldete eine SWK-Mitarbeiterin der Polizei, dass eine Frau bei der Fahrkartenkontrolle keinen gültigen Fahrschein vorweisen konnte und daraufhin zu Fuß geflüchtet sei.
Die 27-Jährige wurde dann von einem Beamten auf einem Dienstfahrrad in Höhe der Gerberstraße angetroffen und aufgefordert stehenzubleiben.
Dieser Aufforderung kam die Frau nicht nach. Sie weigerte sich zudem, ihren Personalausweis zu zeigen und ihre Personalien anzugeben und leistete schließlich so intensiv Widerstand, dass sie von dem Beamten und zufällig vorbeifahrenden Mitarbeitern des Kommunalen Ordnungsdienstes fixiert werden musste. Letztendlich gab die Frau dann doch noch ihre Personalien an und wurde im Anschluss der Maßnahme entlassen.
Sie erwartet nun ein Strafverfahren wegen des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und gleichstehende Personen und des Erschleichens von Leistungen.
Foto:Symbolbild
]]>Krefeld (ots) – Ein rücksichtsloser Autofahrer hat am Freitagvormittag (30. Januar 2026) in Krefeld einen Polizisten gefährdet und ist anschließend geflohen. Die Polizei konnte den Wagen in Duisburg stellen. Gegen den Fahrer und seine Begleiterin wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet.
KREFELD. Während einer routinemäßigen Geschwindigkeitskontrolle des Verkehrsdienstes auf dem Charlottering kam es am Freitag gegen 11:00 Uhr zu einem gefährlichen Zwischenfall. Die Beamten hatten sich in Höhe des Budberger Wegs positioniert, um die Einhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h zu überwachen.
Ein Pkw, der mit gemessenen 85 km/h unterwegs war, sollte durch einen Anhalteposten aus dem Verkehr gewinkt werden. Anstatt jedoch zu bremsen, hielt der Fahrer unmittelbar auf den auf der Fahrbahn stehenden Polizeibeamten zu. Nur durch einen schnellen Sprung zur Seite konnte sich der Beamte unverletzt aus dem Gefahrenbereich retten. Der Pkw-Fahrer beschleunigte daraufhin und flüchtete vom Einsatzort.
Im Zuge einer sofort eingeleiteten Fahndung machten Polizeikräfte das Fluchtfahrzeug wenig später in Duisburg ausfindig. Auf der Dorfstraße konnte der Wagen gestoppt werden. Zu diesem Zeitpunkt hatte das Duo die Plätze getauscht: Eine 30-jährige Krefelderin saß nun am Steuer, während sich der mutmaßliche Fluchtfahrer, ein 40-jähriger Duisburger, auf dem Beifahrersitz befand.
Bei der Überprüfung der Personen stellte sich heraus, dass beide unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln standen. Zudem ist der 40-Jährige nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis.
Die rechtlichen Konsequenzen:
Die Ermittlungen der Polizei dauern an. (ots/be)
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]]>KREFELD. Am Donnerstagabend (22. Januar 2026) kam es auf der Lindenstraße in Krefeld zu einem feigen Diebstahl. Ein bislang unbekannter Täter entwendete einer 85-jährigen Frau Bargeld aus ihrem Rollator. Die Polizei bittet nun die Bevölkerung um Mithilfe bei der Fahndung.
Gegen 18:15 Uhr wollte die Seniorin ihre Haustür auf der Lindenstraße aufschließen und stellte dafür kurz ihren Rollator ab. Diesen Moment nutzte der Unbekannte schamlos aus: Er schob das Gehhilfsmittel ein Stück beiseite, griff nach der Geldbörse der Krefelderin und entnahm daraus 150 Euro.
Besonders bitter: Die Seniorin hatte das Geld erst kurz zuvor an einem Geldautomaten am Schwanenmarkt abgehoben. Nachdem der Dieb die Beute an sich genommen hatte, warf er das Portemonnaie zu Boden und flüchtete zu Fuß in Richtung Roßstraße.
Dank der Angaben des Opfers liegt eine detaillierte Personenbeschreibung vor:
Haben Sie den Vorfall beobachtet? Ist Ihnen im Bereich der Lindenstraße oder der Roßstraße eine Person aufgefallen, auf die die Beschreibung passt? Auch Beobachtungen im Vorfeld am Schwanenmarkt könnten für die Ermittler wichtig sein.
Kontakt zur Polizei Krefeld:
Foto:Symbolbild-KI generiert
]]>Krefeld (ots) – In der Kaufmannsschule auf dem Neuen Weg ist am Freitagmittag (23. Januar 2026) auf einem Flur ein Reizstoff versprüht worden – zwei Lehrerinnen und acht Schüler im Alter von 16 bis 18 Jahren klagten über Symptome wie Atembeschwerden, Schwindel, Übelkeit oder Kreislaufbeschwerden.
Alle wurden vor Ort vom Rettungsdienst behandelt, niemand musste ins Krankenhaus gebracht werden. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung aufgenommen.
Zeugen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei unter hinweise.krefeld@polizei.nrw.de oder telefonisch unter der 02151 6340 zu melden.
Foto:Symbolbild
]]>Mit dem Umbau einer ehemaligen Textilfabrik aus den 1920er Jahren an der Luisenstraße 32 entsteht in Krefeld ein neuer Ort für Gründung, Austausch und nachhaltige Innovation. Das geplante Gründungszentrum soll ab 2027 Start-ups, Unternehmen und Netzwerken Raum bieten, die an zukunftsfähigen Lösungen für Wirtschaft und Gesellschaft arbeiten. Thematische Schwerpunkte liegen auf Kreislaufwirtschaft, digitaler Transformation und sozialer Nachhaltigkeit.
Das Projekt ist zugleich ein starkes Zeichen für den Strukturwandel in Krefeld. Wo einst Textilproduktion stattfand, soll künftig unternehmerische Innovation entstehen – vernetzt, offen und mit einem klaren Nachhaltigkeitsanspruch. Neben modernen Büro- und Experimentierflächen sind flexible Zonen für Austausch, Veranstaltungen, Workshops und Co-Creation geplant.
„Krefeld kann als Wirtschaftsstandort in besonderem Maße von nachhaltigen Innovationen profitieren und bietet hierfür nun bald einen zentralen Ort“, betont Eckart Preen, Leiter von KREFELD BUSINESS, und ergänzt: „Mit dem Gründungszentrum an der Luisenstraße entsteht ein Leuchtturmprojekt, das Gründergeist, Verantwortung und Standortentwicklung miteinander verbindet.“

Um diesem besonderen Ort eine eigenständige und prägnante Identität zu geben, startet KREFELD BUSINESS nun einen Kreativwettbewerb. Gesucht werden ein Name, ein Claim und ein Logo, die den Charakter des Hauses nach außen tragen. Die Marke soll das historische Gebäude wertschätzend integrieren und zugleich die Zukunftsorientierung des Projekts sichtbar machen – mit Fokus auf Offenheit, unternehmerische Innovation, Nachhaltigkeit und gemeinschaftliches Arbeiten. „Mit dem neuen Gründungszentrum schaffen wir einen Raum, der weit über klassische Arbeitsflächen hinausgeht“, erläutert Projektleiterin Monika Zurnatzis von KREFELD BUSINESS: „Es geht um kreativen Austausch, lokale Gemeinschaft und die Entwicklung nachhaltiger Geschäftsmodelle. Die Marke spielt dabei eine zentrale Rolle: Sie soll Identität stiften und den besonderen Anspruch dieses Ortes nach außen sichtbar machen.“
Der Wettbewerb wird von einer interdisziplinär besetzten Jury begleitet, der Vertreterinnen und Vertreter aus den Bereichen Design, Wirtschaft, Stadtentwicklung und Nachhaltigkeit angehören. Ziel ist es, unterschiedliche Perspektiven zusammenzuführen und eine einprägsame, identitätsstiftende Markenlösung zu finden.
Für die Teilnahme ausgelobt sind 4.000 Euro Preisgeld für den Siegerentwurf sowie jeweils 1.000 Euro für Entwürfe von weiteren ausgewählten Finalistinnen und Finalisten. Darüber hinaus wird der gesamte Wettbewerbsprozess kommunikativ begleitet. Die Teilnehmenden profitieren dadurch von einer hohen öffentlichen Sichtbarkeit und der Möglichkeit, an einem zentralen Zukunftsprojekt der Stadt Krefeld mitzuwirken.
Interessierte reichen ein kurzes Motivationsblatt, einen Mini-Lebenslauf sowie ein Kurzportfolio ein. Auf dieser Grundlage werden die Teilnehmenden für die weitere Wettbewerbsphase ausgewählt.
Weitere Informationen zum Kreativwettbewerb, zum geplanten Gründungszentrum an der Luisenstraße sowie sämtliche Unterlagen, einschließlich des vollständigen Kreativbriefings, stehen auf der Website von KREFELD BUSINESS zum Download bereit.
Titel-Bildzeile:Aktuelle Innenansicht des im Bau befindlichen Gründungszentrums; Urheber: Simon Erath; Nutzungsrechte: KREFELD BUSINESS
]]>Krefeld (ots) – So sehen 250.000 Euro aus: Das ist in etwa der Straßenverkaufswert der Drogen, welche die Krefelder Polizei am Dienstag (20.Januar 2026) beschlagnahmt hat. Dem vorausgegangen waren Observationen von Zivilbeamten und Erkenntnisse der Ermittlungsgruppe Herkules, die bei der Kriminalpolizei für die Bekämpfung der offenen Drogenszene zuständig ist.
Insgesamt konnten die Beamten mehrere Kilogramm Kokain, Heroin sowie Marihuana aus dem Verkehr ziehen. Zwei Männer im Alter von 24 und 32 Jahren wurden festgenommen, einer davon, als er gerade zu Fuß mit dem Marihuana in einem Reisekoffer unterwegs war. Beide Zugriffe erfolgten im Umkreis des Stephanplatzes in der Innenstadt. In einem in der Umgebung abgestellten Pkw fanden die Beamten das Heroin und das Kokain.
Die Tatverdächtigen wurden heute auf Antrag der Staatsanwaltschaft dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Krefeld vorgeführt. Dieser ordnete die Untersuchungshaft an. Gegen einen weiteren Verdächtigen (37) wird ebenfalls in diesem Zusammenhang ermittelt. Vorgeworfen wird ihnen bandenmäßiger Handel mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge.
Die Ermittlungen dauern an. Weitere Auskünfte können derzeit nicht erteilt werden.
]]>Krefeld (ots) – Unbekannte haben sogenannte Krähenfüße an zwei Stellen auf der
Vom-Bruck-Straße ausgestreut. Diese Wurfeisen bestehen aus vier angespitzten
Metallstiften, die so angeordnet sind, dass immer eine Spitze nach oben zeigt,
wenn sie auf den Boden geworfen werden. Am Freitagmittag (9. Januar 2026) hatten
die Krähenfüße an der Zufahrt einer Gaststätte die Reifen von drei Pkw
zerstochen. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriffs in den
Straßenverkehr aufgenommen und bittet Zeugen, sich zu melden: über
hinweise.krefeld@polizei.nrw.de oder unter der 02151 6340
Bildunterschrift:
Krähenfüße
]]>Krefeld (ots) – Mitarbeiter der KBK meldeten am Montag (12. Januar 2026) ein
beschädigtes Verkehrsschild auf der Anrather Straße. Die Besonderheit: Weit und
breit war kein Verursacher zu sehen, aber ein deformiertes Kennzeichen war
liegen geblieben. Kurz nachdem die Unfallaufnahme abgeschlossen war, meldete
sich ein 35-Jähriger bei der Leitstelle und teilte mit, dass das Kennzeichen zu
seinem Auto gehöre. Er erinnere sich daran, vor zwei Tagen leicht von der
Fahrbahn abgekommen zu sein und ein Schlagloch passiert zu haben. Eine Kollision
habe er jedoch nicht wahrgenommen. Ebenso wenig habe er die deutlichen
Beschädigungen an seiner Fahrzeugfront bemerkt. Woher diese stammen könnten,
konnte der Krefelder nicht sagen. Aufgrund der erheblichen Schäden wurde der
Führerschein des Mannes sichergestellt. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren
wegen des Verdachts der Verkehrsunfallflucht.
Bildunterschrift:
umgefahrener Verkehrsmast.
]]>Krefeld (ots) – Nach einem verdächtigen Anruf auf der Leitstelle hat die Polizei
am Samstagabend (3. Januar 2026) den Eingangsbereich des Polizeipräsidiums am
Nordwall und der beiden Wachen auf der Hansa- und der Kleinewefersstraße für
mehrere Stunden abgesperrt und mit bewaffneten Kräften bewacht. Gegen 17:50 Uhr
hatte ein unbekannter Mann der Leitstelle verkündet, in einer Stunde eine der
Wachen betreten und dort Schaden anrichten zu wollen. Zu tatsächlichen
Zwischenfällen kam es nicht.
Foto:Symbolbild
]]>Krefeld (ots) – In der Silvesternacht verzeichnete die Polizei Krefeld zwischen 20 Uhr und 8 Uhr insgesamt 161 Einsätze. Damit lag die Zahl unter dem Vorjahresniveau (180 Einsätze).
Positive Bilanz:
In Krefeld wurden keine Polizeibeamtinnen oder -beamten verletzt.
Bislang sind der Polizei 27 Straftaten bekannt geworden. Diese Zahl kann sich in den kommenden Tagen noch erhöhen, etwa durch nachträgliche Anzeigen oder das Wiederauffinden als gestohlen gemeldeter Gegenstände.
Insgesamt deuten die Zahlen auf eine vergleichsweise ruhige Silvesternacht hin – auch wenn der Jahreswechsel für alle Einsatzkräfte weiterhin eine besondere Herausforderung darstellt.
Weitere Einsatzschwerpunkte in der Nacht:
Gewaltdelikte und Festnahmen:
Im Bereich des Westwalls wurden kurz hintereinander drei Körperverletzungsdelikte sowie eine Sachbeschädigung gemeldet. Die Taten wurden unabhängig voneinander von zwei Tatverdächtigen begangen. Die beiden Männer (18 und 23 Jahre alt) aus Tönisvorst wurden in polizeiliches Gewahrsam genommen. Dem 18-jährigen Haupttatverdächtigen wurde eine Blutprobe entnommen.
Insgesamt mussten in dieser Nacht fünf Personen in polizeilichen Gewahrsam genommen werden. Zudem wurden zwei Personen festgenommen:
Körperverletzung in Eventlocation:
Gegen 5:10 Uhr kam es in einer Eventlocation an der Gladbacher Straße zu einer Körperverletzung zwischen zwei Besuchern. Die Beteiligten konnten nur durch den Einsatz eines Diensthundes getrennt werden. Ein 34-jähriger Mann aus Großbritannien wurde dabei in den linken Oberarm gebissen und verletzt; er musste im Krankenhaus behandelt werden. Sein 55-jähriger Kontrahent portugiesischer Staatsangehörigkeit mit Wohnsitz in London blieb unverletzt.
Bildzeile:
Symbolbild KI-generiert
]]>Krefeld – Am Montag, 29. Dezember 2025, kam es im Innenstadtbereich von Krefeld zu zwei Raubüberfällen. In beiden Fällen wurden die Opfer bedroht oder körperlich angegangen. Die Polizei Krefeld sucht nun dringend Zeugen.
Gegen 16:45 Uhr war ein 76-jähriger Mann aus Krefeld im Bereich Dreikönigenstraße / Luisenstraße unterwegs, als ihn ein bislang unbekannter Täter am Arm packte und ihm die Geldbörse aus der Brusttasche entwendete.
Der Tatverdächtige wird wie folgt beschrieben:
Die Geldbörse wurde später offenbar vom Täter weggeworfen und von einer unbeteiligten Person aufgefunden. Bargeld und Karten fehlten, als sie dem Senior zurückgegeben wurde.
Ein weiterer Raub ereignete sich am selben Abend gegen 22:00 Uhr im Bereich des Busbahnhofs am Krefelder Hauptbahnhof. Ein 58-jähriger Mann aus Tönisvorst wurde dort von drei Männern angesprochen und bedroht. Die Täter gaben an, ein Messer mitzuführen, und forderten die Herausgabe seiner Wertsachen.
Aus Angst übergab der Mann seinen Rucksack und sein Mobiltelefon. Anschließend flüchteten die Täter in das Gebäude des Hauptbahnhofs.
Die Täter werden wie folgt beschrieben:
Die Polizei bittet Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zu den Taten oder zu den Tatverdächtigen geben können, sich zu melden.
hinweise.krefeld@polizei.nrw.de
02151 / 6340
Foto:Symbolbild
]]>Krefeld. Die anhaltende, tiefgreifende strukturelle Wirtschaftskrise hat im vergangenen Jahr auch bei der Wirtschaft am linken Niederrhein Spuren hinterlassen. Schwache Wachstumsperspektiven, unzureichende Standortbedingungen, die
die Unternehmen mitten im Strukturwandel treffen, sowie globale sicherheits- und handelspolitische Unsicherheiten machen es für die Betriebe in der Region nach wie vor schwer, ihre Wettbewerbsfähigkeit zurückgewinnen und damit den Abwärtstrend
stoppen zu können. Mehr denn je gilt es daher, zusammenzustehen und sich klar zu einer starken Industrie als Garant für Wohlstand, Beschäftigung und Stabilität zu bekennen.
Kirsten Wittke-Lemm, Hauptgeschäftsführerin der Unternehmerschaft Niederrhein erläutert im Gespräch, was die Betriebe dieses Jahr bewegt hat – und welche Weichen 2026 gestellt werden müssen.
Deutschland durchläuft eine Phase massiver wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Veränderungen. Was brauchen Unternehmen, um wieder an Stabilität zu gewinnen?
Wir benötigen eine klare politische Linie und vor allem noch mehr Tempo bei der Umsetzung zwingend erforderlicher Reformen, die langfristiges Wachstum ermöglichen. Unternehmen brauchen Planbarkeit, schnelle Entscheidungen und verlässliche
Rahmenbedingungen, die Investitionen fördern statt behindern. Dazu gehören insbesondere ein umfassender Industriestrompreis, der den industriellen Mittelstand vollständig erfasst, sowie schlanke Genehmigungsverfahren. Entscheidend ist ein insgesamt
über alle Ebenen hinweg wirtschaftsfreundlicher politischer Kurs, um Vertrauen in den Standort zu stärken und ihn wieder zu dem zu machen, was er sein soll und sein kann: ein starker, technologieoffener Innovations- und Investitionsstandort.
Wie ist die aktuelle Produktionslage in den regionalen Industrien?
Bundesweit liegt die Auslastung der chemischen Industrie bei durchschnittlich nur noch rund 70 Prozent – ein Wert, der auch am linken Niederrhein spürbare Auswirkungen hat, da viele Betriebe damit nicht einmal mehr ansatzweise rentabel wirtschaften
können. In der Metall- und Elektroindustrie ist die Produktion seit 2019 bundesweit um 23 Prozent eingebrochen. Auch wenn die Unternehmen – im Zusammenspiel sowohl mit den Belegschaften als auch mit den Sozialpartnern – alles dafür tun, um die
Beschäftigung soweit als möglich zu halten, sind die Folgen bereits spürbar: Anlagenschließungen sowie der Verlust gut bezahlter Industriearbeitsplätze – leider auch schon hier in unserer Region.
Deutschland fällt im internationalen Standortwettbewerb weiter zurück. Was sind die Ursachen?
Ein zentraler Faktor sind neben den nach wie vor zu hohen Energiekosten vor allem Arbeitskosten, die nicht wettbewerbsfähig sind – insbesondere aufgrund explodierender Lohnzusatzkosten. Die Beiträge für Renten-, Kranken-, Pflege- und
Arbeitslosenversicherung liegen auf dem Weg von zuletzt rund 40 Prozent auf 50 Prozent, was die Produktion erheblich verteuert und die Wettbewerbsfähigkeit schwächt. In diesem Zusammenhang auch ein weiterer Effekt zulasten unserer Beschäftigten: Sie
haben dann weniger Netto vom Brutto, was wiederum negative Folgen für privaten Konsum und Investitionen mit sich bringt. Auch die überbordende Bürokratie macht dem Standort Deutschland zu schaffen: Genehmigungsverfahren, etwa für Bauprojekte, dauern
noch immer zu lange und blockieren dringend benötigte private Investitionen. Um den Strukturwandel zu beschleunigen, müssen mehr Flächen für neue Projekte ausgewiesen und Verfahren deutlich vereinfacht werden.
Welche Rolle spielen die Sozialpartner in diesen herausfordernden Zeiten – sowohl für die Wirtschaft als auch für die Gesellschaft?
Eine gut funktionierende Sozialpartnerschaft trägt zur politischen Stabilität bei und gewinnt insbesondere angesichts der Polarisierung in unserer Gesellschaft mehr und mehr an Bedeutung. Zudem ist sie eine Säule unserer sozialen Marktwirtschaft und
damit ein ganz wesentlicher Standortfaktor. Als Sozialpartner nehmen wir – obgleich wir unterschiedliche Interessen vertreten – gemeinsam unsere Verantwortung wahr, indem wir uns stets auf Augenhöhe begegnen, auf Fakten setzen, miteinander reden und
für tragfähige Kompromisse sorgen. Deshalb ist es wichtig, uns Handlungsspielräume zu eröffnen und von staatlichen Detailvorgaben abzusehen, was wir auch immer wieder gegenüber der Politik einfordern.
Der Fachkräftemangel war auch 2025 ein dominierendes Thema. Welche Maßnahmen hat die Unternehmerschaft Niederrhein ergriffen, um junge Menschen frühzeitig für Technik und Naturwissenschaft zu begeistern und ihr Interesse für die Industrie in der
Region zu wecken?
Um unsere Fachkräfte von morgen zu finden und dann auch dauerhaft an die heimische Wirtschaft zu binden, konzentrieren wir uns darauf, die jungen Menschen da abzuholen, wo sie stehen und ihnen die nötigen Future Skills zu vermitteln. In der Region
gibt es ein bestens funktionierendes Netzwerk, in dem zahlreiche engagierte Menschen genau daran arbeiten. Dabei sind praxisnahe Begegnungen mit Unternehmen entscheidend. Diese bieten wir gemeinsam mit unseren Partnern mit Formaten wie der
Chemie-Akademie Krefeld, unseren Berufsparcours, dem Chemie-Aktionstag und zahlreichen Schulkooperationen. Aber auch über unseren Regionalwettbewerb Niederrhein von „Jugend forscht“ bringen wir Kinder und Jugendliche direkt mit der dualen Ausbildung
und der Industrie in unserer Region in Kontakt, die gut bezahlte Arbeitsplätze und damit Einkommen sichert sowie Konsum stärkt. Aber dafür braucht die Industrie Aufmerksamkeit und Verständnis in der Gesellschaft. Nur, wenn wir Industriebegeisterung wecken, können wir ihre Bedeutung als Motor für Wohlstand und Innovation nachhaltig vermitteln.
Bildunterschrift: Kirsten Wittke-Lemm, Hauptgeschäftsführerin der Unternehmerschaft Niederrhein blickt auf das Jahr aus Sicht der Wirtschaft in der Region zurück.
Mehr als ein Arbeitgeberverband: Die Unternehmerschaft Niederrhein bietet ihren Mitgliedsunternehmen eine Kompetenz-Flatrate durch ein multiprofessionelles Experten-Team. Von arbeitsrechtlicher und arbeitswissenschaftlicher Beratung über
tarifpolitische Fragen bis hin zu Öffentlichkeitsarbeit und Weiterbildung – Mitgliedsfirmen bekommen bei der Unternehmerschaft Niederrhein das Rundum-Sorglos-Paket. Aktuell wird es von rund 800 Unternehmen mit ca. 90.000 Beschäftigten in Anspruch genommen. Verbandsgebiet ist der linke Niederrhein.
Bildzeile:
Urauffhrung Pinselheinrich Theater an der Gartenpforte
]]>KREFELD-LINN | Ein schwerer Verkehrsunfall hat am späten Dienstagnachmittag (23. Dezember 2025) den Stadtteil Linn erschüttert. Im Bereich des Danziger Platzes kam ein Senior ums Leben.
Nach ersten Informationen der Polizei ereignete sich das Unglück gegen 16:45 Uhr. Ein 87-jähriger Krefelder wollte zu Fuß die Schienen in Höhe der Haltestelle Danziger Platz überqueren, um seinen Weg in Richtung Hammerstraße fortzusetzen. Dabei wurde er von einer herannahenden Straßenbahn erfasst.
Die Verletzungen waren so schwerwiegend, dass für den Mann jede Hilfe zu spät kam; er verstarb noch an der Unfallstelle.
Um den exakten Hergang des Unglücks lückenlos aufzuklären, wurde ein speziell geschultes Verkehrsunfallaufnahmeteam aus Essen angefordert. Die Experten sicherten bis in den Abend hinein Spuren am Unfallort.
Die Polizei musste den Bereich für die Dauer der Ermittlungen weiträumig absperren. Betroffen waren unter anderem:
Pendler und Autofahrer mussten teils erhebliche Umwege in Kauf nehmen. Über die Dauer der Sperrungen liegen aktuell keine weiteren Informationen vor.
Redaktioneller Hinweis: Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen des Verstorbenen
Quelle: Polizei Krefeld (ots)
Foto:Symbolbild KI-generiert
]]>Krefeld – Bei einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen junger Männer ist am Donnerstagabend (4. Dezember 2025) ein 18-Jähriger schwer verletzt worden.
Gegen 18:00 Uhr waren mehrere bislang unbekannte Beteiligte im Stadtgarten am Nordwall aneinandergeraten. Nach ersten Erkenntnissen kamen dabei verschiedene Schlag- und Stichwaffen zum Einsatz. Im Umfeld des Tatorts stellte die Polizei ein Messer sowie zwei Schlagstöcke sicher. Wodurch genau die Schnittverletzungen des 18-Jährigen verursacht wurden, ist noch unklar.
Nach der Tat flüchtete der Verletzte in Richtung Gerichtsgebäude am Nordwall, wo er von alarmierten Polizeikräften angetroffen wurde. Ein Rettungswagen brachte ihn ins Krankenhaus. Lebensgefahr besteht derzeit nicht.
Eine Mordkommission der Polizei Krefeld hat die Ermittlungen übernommen und eine Fahndung nach den flüchtigen Beteiligten eingeleitet.
Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zum Vorfall geben können, sich unter 02151 / 6340 oder per E-Mail an hinweise.krefeld@polizei.nrw.de zu melden.
Weitergehende Auskünfte – insbesondere zum genauen Tatgeschehen und möglichen Hintergründen – können aktuell nicht erteilt werden.
Foto:Symbolbild
KREFELD. Mit einem starken Signal für „Modernes Wirtschaften“, Ressourceneffizienz und Klimaschutz ging die erste Runde von ÖKOPROFIT® Krefeld nun offiziell zu Ende.
Acht Unternehmen und Organisationen aus Krefeld und der Region haben ein Jahr lang intensiv daran gearbeitet, ihre ökologische Ressourcenbilanz zu verbessern – mit klar messbaren Ergebnissen. Dabei handelt es sich um die Borgmann Automobilhändler GmbH, dieDiakonie Krefeld & Viersen, die DURUM Verschleißschutz GmbH, den Kommunalbetrieb Krefeld (KBK), die Leurs Elektrotechnik GmbH, die Andreas Pavel Dachdecker GmbH & Co. KG, die Siempelkamp Giesserei GmbH und den Sportclub Krefeld 1905 e.V. Sie wurden nun von Oliver Krischer, Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, gewürdigt – und zwar im Beisein von Oberbürgermeister Frank Meyer und Eckart Preen, Wirtschaftsdezernent und Leiter von KREFELD BUSINESS.
„Mit der ersten ÖKOPROFIT-Runde übernimmt Krefeld sichtbare Verantwortung für Klima- und Umweltschutz. Die beteiligten Betriebe und Einrichtungen zeigen mit messbaren Ergebnissen, dass nachhaltiges Handeln fest zum wirtschaftlichen Alltag gehört“, sagt Umweltminister Oliver Krischer.
Das aus dem österreichischen GRAZ stammende und deutschlandweit etablierte Programm ÖKOPROFIT® verbindet ökologische Verantwortung mit wirtschaftlichem Mehrwert – ein Ansatz, der auch in Krefeld erfolgreich angewendet wurde. Dabei wurden 84 Maßnahmen von den Projektteams der teilnehmenden Betriebe entwickelt und mehr als die Hälfte davon bereits in die Praxis übertragen. Die Bandbreite reicht dabei von Energie- und Wassereinsparungen über optimierte Abfallkonzepte, PV-Ausbau, nachhaltige Beschaffung bis hin zu internen Schulungen. Das Ergebnis: Knapp 957.000 Euro jährliche Einsparungen bei einmaligen Gesamtinvestitionen von rund 2,4 Millionen Euro, dazu deutlich reduzierter CO₂-Ausstoß, weniger Restabfall und ein geringerer Ressourcenverbrauch.
Mit 31 Prozent macht der energetische Bereich – etwa durch LED-Umrüstung oder Heizkurven-Optimierung – den größten Anteil der Maßnahmen aus. Auch bei „Ressourcenmanagement und Prozessoptimierung“ wurden deutliche Fortschritte erzielt. Maßnahmen ohne unmittelbare wirtschaftliche Amortisation – Blumenwiesen, Insektenhotels oder andere Biodiversitätsprojekte – machen deutlich, dass sich die Unternehmen auch generell umweltorientiert engagieren.
Oberbürgermeister Frank Meyer betont : „Die erste Teilnahme Krefelder Akteure an ÖKOPROFIT® zeigt, wie Unternehmen, Kommune und Gesellschaft gemeinsam Verantwortung übernehmen können. Ressourceneffizienz ist längst ein zentraler Baustein unserer Stadtentwicklung; und die Unternehmen beweisen, dass Klimaschutz in Krefeld kein Lippenbekenntnis ist, sondern konkret wirkt. Wer mutig neue Wege geht, stärkt nicht nur den eigenen Betrieb, sondern die Zukunftsfähigkeit unserer ganzen Stadt.“
Und Wirtschaftsdezernent Eckart Preen ergänzt: „ÖKOPROFIT® ist ein Projektkonzept, das die betriebswirtschaftlichen Bedarfe und die Umweltschutzambitionen der Unternehmen verknüpft. Die Maßnahmen wirken sich positiv auf die Umwelt aus und belassen den Betrieben in wirtschaftlich herausfordernder Zeit Luft zum Atmen – sei es durch Einsparungen oder durch Investitionen in Maschinen, um Unternehmen zukunftsfähig aufzustellen. Hier bietet ÖKOPROFIT® die Möglichkeit, gezielt an den richtigen Stellen einzusparen.“
Organisiert wurde die erste Krefelder Runde von der Stadt Krefeld, KREFELD BUSINESS und den Beratungsbüros ENVIROpro sowie einsfünf°. Ein unabhängiger, regional besetzter Beirat begleitete das Projekt fachlich.
Bei der feierlichen Abschlussveranstaltung wurde von allen zertifizierten Betrieben dasjenige hervorgehoben, welches sich mittels Mentimeter eingeholtem Publikums-Votum durch die „Beste Maßnahme“ auszeichnete. Das Rennen machte dabei die Andreas Pavel Dachdecker GmbH & Co. KG. Die Maßnahme beinhaltet den Bau einer nachhaltigen und rückbaubaren Halle aus Holz mit Kassettenfassade und Foliendach und hat eine Reduktion des Ressourcenverbrauchs sowie eine höhere Energieeffizienz zur Folge.
Foto-Bildzeile: Die Akteurinnen und Akteure der ausgezeichneten Betriebe mit Umweltminister Oliver Krischer, Krefelds Oberbürgermeister Frank Meyer und Wirtschaftsdezernent Eckart Preen; Urheber: Andreas Bischof, Nutzungsrechte: Stadt Krefeld
]]>Krefeld, 19. November 2025 – Als Botschafterin der Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ freut sich die Unternehmerschaft Niederrhein über insgesamt 225 gepackte Geschenkboxen aus der Region. „Dass erneut so viele engagierte Päckchenpackende am Niederrhein Schuhkartons für bedürftige Kinder in Osteuropa zu uns an den Ostwall gebracht haben, zeugt von großem Engagement“, sagt Kirsten Wittke-Lemm.
Die Hauptgeschäftsführerin der Unternehmerschaft Niederrhein hatte sich gemeinsam mit ihrem Team erneut an der Aktion beteiligt: „Wie im letzten Jahr hat unser Team eine kleine Packparty veranstaltet und sich beim gemeinsamen Frühstück zum Bekleben und Befüllen der Kartons getroffen. Das ist immer ein tolles und sinnstiftendes Event für uns.“
Besonders erfreut zeigt sich der Verband darüber, dass auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Mitgliedsunternehmen das Motto „Liebe lässt sich einpacken“ mit Leben gefüllt haben. Die ROHM Semiconductor GmbH aus Willich beteiligte sich erneut an der Aktion und übergab 40 liebevoll gefüllte Schuhkartons an die Unternehmerschaft Niederrhein.
„Es ist uns eine Herzensangelegenheit, wieder Teil der Aktion ‚Weihnachten im Schuhkarton‘ zu sein. Besonders freut uns, dass sich zahlreiche Kolleginnen und Kollegen mit großer Begeisterung eingebracht und in stimmungsvoller Atmosphäre Päckchen für Kinder in Not gepackt haben – begleitet von Gebäck, Getränken, inspirierenden Gesprächen und einem starken Gemeinschaftsgefühl“, berichtet Andreas Kohl, Senior HR Manager bei ROHM Semiconductor Europe.
Auch die Ormazabal GmbH aus Krefeld gehört zu den engagierten Wiederholungsteilnehmern: Bereits zum dritten Mal in Folge nahm das Unternehmen an der Aktion teil. „Die Initiative bietet uns allen die Möglichkeit, mit einer kleinen Geste und geringem Aufwand Kindern eine große Freude zu bereiten“, erklärt Tanja Jaek, Personalreferentin bei Ormazabal.
Die im Rahmen der Geschenkaktion der christlichen Hilfsorganisation Samaritan’s Purse gesammelten Kartons konnten dank der Unterstützung der Bönders GmbH Logistics aus Krefeld für den Weitertransport vorbereitet werden. „All unsere Kartons gehen zunächst zu einer kirchlichen Sammelstelle in Kamp-Lintfort, mit der wir seit Jahren kooperieren. Dort werden sie überprüft und für den Versand in die Empfängerländer vorbereitet“, erläutert Wittke-Lemm.
„225 Kartons hätten wir mit einem privaten PKW nicht transportieren können. Hier brauchten wir Unterstützung – und Bönders hat sie uns ermöglicht, indem das Unternehmen einen LKW samt Fahrer bereitgestellt hat. Zudem hat die Belegschaft auch selbst wieder Kartons gepackt. Das nenne ich gelebte Partnerschaft für den guten Zweck!“
Über die Unternehmerschaft Niederrhein
Die Unternehmerschaft Niederrhein ist weit mehr als ein Arbeitgeberverband: Sie bietet ihren Mitgliedsunternehmen eine umfassende Kompetenz-Flatrate durch ein multiprofessionelles Experten-Team. Von arbeitsrechtlicher und arbeitswissenschaftlicher Beratung über tarifpolitische Themen bis hin zu Öffentlichkeitsarbeit und Weiterbildung – Mitgliedsunternehmen erhalten ein Rundum-sorglos-Paket. Derzeit vertritt der Verband rund 800 Unternehmen mit etwa 90.000 Beschäftigten am linken Niederrhein.
KREFELD. Mit der Unterzeichnung eines Kooperationsvertrags zwischen Circular Valley und KREFELD BUSINESS wurde jüngst im Rahmen des Circular Valley Forums 2025 in der Historischen Stadthalle Wuppertal eine neue Phase für das zirkuläre Bauen in Nordrhein-Westfalen eingeläutet. Ziel der Kooperation ist es, die Umsetzung von zirkulären Pilotprojekten im Gebäudebestand voranzubringen, übertragbare Lösungen für eine ressourcenschonende Bauwirtschaft zu entwickeln und Akteurinnen und Akteure des zirkulären Bauens enger miteinander zu verknüpfen. Neben Krefeld sind auch Partnerregionen aus Flandern und den Niederlanden an dem grenzüberschreitenden Netzwerk beteiligt.
Die Bauwirtschaft steht im Zentrum der Klimawende: Sie verbraucht die meisten Ressourcen und erzeugt zugleich die größten Abfallmengen – in Krefeld wie in vielen anderen Städten. Hier setzt der neue Circular Valley Construction Hub an, der Gebäude und Infrastrukturen nicht mehr als Verbrauchsobjekte, sondern als Wertstofflager der Zukunft versteht.
„In Krefeld bietet das industrielle Erbe interessante Bauten für die Umsetzung des zirkulären Ansatzes“, erklärt Elmar Klein-Hessling, Prokurist der GGK Grundstücksgesellschaft der Stadt Krefeld mbH & Co. KG, bei der das Projekt angedockt ist. In einer ehemaligen Textilfabrik aus den 1920er-Jahren entsteht in der Innenstadt derzeit ein neues Gründungszentrum – und mit ihm der künftige Standort des Circular Valley Construction Hubs, der dort ab 2027 als Reallabor, Erlebnisraum und Kommunikationsdrehscheibe fungieren wird. Bereits heute beginnt der Aufbau: mit ersten Erprobungsprojekten und einer digitalen Plattform, die Informationen zu Materialien, Beständen und Potenzialen für eine Wiederverwendung zugänglich macht.
„Wir wollen zeigen, dass zirkuläres Bauen nicht nur möglich, sondern auch wirtschaftlich sinnvoll ist“, erläutert Monika Zurnatzis, Projektleiterin des Circular Valley Construction Hubs Krefeld und Teil von KREFELD BUSINESS. „Gerade im Gebäudebestand liegt das größte Potenzial, um einst verbaute Ressourcen wieder einzusetzen. Das erproben wir derzeit bei unserem Revitalisierungsvorhaben auf der Luisenstraße. Der Hub wird Gründerinnen und Gründer sowie Nutzerinnen und Nutzer gezielt unterstützen, nachhaltige Geschäftsmodelle fördern und den fachübergreifenden Wissensaustausch von der Planung über den Rückbau bis hin zur Wiederverwendung von Materialien stärken.“
Das Circular Valley mit Sitz in Wuppertal gilt als internationale Plattform für Innovationen in der Kreislaufwirtschaft. Mit den heutigen Vertragsunterzeichnungen werden mehrere regionale Hubs Teil dieses Netzwerks – jeder mit einem eigenen thematischen Schwerpunkt. In Krefeld liegt der Fokus auf zirkulärem Bauen und Sanieren im Bestand – eng verknüpft mit den Transformationsprozessen von Stadt und Region.
„Diese Partnerschaft verbindet lokale Praxis mit internationaler Innovationskraft“, betont Eckart Preen, Wirtschaftsdezernent der Stadt Krefeld und Leiter von KREFELD BUSINESS, und erklärt: „Mit dem Construction Hub schaffen wir einen Ort, an dem Innovation, Handwerk und Nachhaltigkeit im besten Sinne zusammenfinden – und damit ein Modell, das weit über die Stadt hinauswirkt.“
Bildzeile (v.l.n.r.): Freuen sich über den abgeschlossenen Kooperationsvertrag: Dr. Georg Bäuml (Projektleiter Circular Construction), Andreas Mucke (Geschäftsführer Circular Economy Accelerator), Eckart Preen (Leiter KREFELD BUSINESS), Monika Zurnatzis (Projektleiterin des Circular Valley Construction Hubs), Urheber: Elmar Klein-Hessling, Nutzungsrechte: KREFELD BUSINESS
]]>Krefeld (ots) – Zwölf Gaststätten, Cafés und Kioske haben die Behörden am Mittwoch, 12. November 2025, in der Innenstadt kontrolliert. Im Einsatz waren Mitarbeiter der Polizei, des Kommunalen Ordnungsdienstes (KOD), des Zolls und des Ausländeramtes.
Insgesamt wurden rund 90 Personen überprüft. Die Polizei vollstreckte einen Zahlungshaftbefehl und nahm einen randalierenden Mann in Gewahrsam.
In einem Lokal stellten die Einsatzkräfte 27 Dosen unverzollten Tabak sicher; der Zoll leitete ein Verfahren wegen Steuerhinterziehung ein.
Der KOD erfasste zudem fünf Ordnungswidrigkeiten, unter anderem wegen illegalen Glücksspiels und Verstößen gegen das Nichtraucherschutzgesetz.
Der Einsatz erfolgte im Rahmen des „Präsenzkonzepts Innenstadt“, bei dem Behörden regelmäßig gemeinsame Kontrollen durchführen.
Foto:Symbolbild
]]>Gemeinsame Pressemitteilung von Polizei und Staatsanwaltschaft Krefeld
Krefeld (ots) – Zu dem Brand in einem Geschäft auf der Hochstraße hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen.
Am Montag (10. November 2025) war dort gegen 12:20 Uhr ein Feuer ausgebrochen. Eine 60-jährige Kundin wurde dabei schwer verletzt und befindet sich in Lebensgefahr. Insgesamt waren rund 40 Kunden und Angestellte in dem Geschäft. Anhaltspunkte für eine Straftat liegen nach den bisherigen Erkenntnissen nicht vor. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
Foto:Symbolbild
]]>Krefeld (ots) – Am Samstag (8. November 2025) gegen 18:18 Uhr ereignete sich auf der Venloer Straße / Tönisvorster Straße ein Verkehrsunfall zwischen zwei Pkw.
Ein Pkw befuhr die Venloer Straße in Fahrtrichtung Innenstadt Krefeld, der andere Pkw befuhr die Tönisvorster Straße aus Hüls, in Richtung St. Tönis. Auf der Kreuzung kollidierten die beiden Fahrzeuge. Durch die Wucht des Zusammenstoßes überschlug sich einer der beiden Pkw und schleuderte gegen ein Verkehrszeichen. Es wurden insgesamt 5 Personen verletzt.
Eine Person musste in ein Krankenhaus verbracht werden. Lebensgefahr besteht nicht. Die beiden starkbeschädigten Pkw wurden auf Wunsch der jeweiligen Halter von der Unfallörtlichkeit abgeschleppt. Für die Zeit der Unfallaufnahme musste die Venloer Straße gesperrt und der Verkehr abgeleitet werden.
Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang werden durch das Verkehrskommissariat Krefeld geführt.
Foto:Symbolbild
]]>Krefeld, 29. Oktober 2025 Unter dem Motto „Maximale Perspektive“ startet am Niederrhein die 31. Wettbewerbsrunde von „Jugend forscht“. Als Ausrichter des Regionalwettbewerbs Niederrhein am 19. Februar 2026 im Seidenweberhaus und dem Theater Krefeld
erwartet die Unternehmerschaft Niederrhein erneut rund 200 Anmeldungen von Kindern und Jugendlichen aus Krefeld, Mönchengladbach, dem Rhein-Kreis Neuss sowie den Kreisen Kleve, Wesel, Viersen und Heinsberg.
Teilnehmen können Schülerinnen und Schüler ab Klasse 4 in zwei Kategorien: „Jugend forscht junior“ und „Jugend forscht“ für Jugendliche ab 15 Jahren. Das Forschungsthema wird frei gewählt. Wichtig ist nur, dass sich die Fragestellung einem der sieben
Fachgebiete zuordnen lässt: Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik sowie Technik stehen zur Auswahl.
„Wir freuen uns, dass der Wettbewerb am Niederrhein seit Jahrzehnten so viele junge Menschen begeistert“, sagte Dr. Ralf Wimmer, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Unternehmerschaft Niederrhein und Patenbeauftragter des Regionalwettbewerbs
Niederrhein. „Mit Jugend forscht schaffen wir eine Plattform, über die Kinder und Jugendliche Neugier, Kreativität und Forschergeist entwickeln können – und das ist ein wichtiger Grundstein für die Fachkräfte von morgen. Als Arbeitgeberverband wollen
wir zeigen, wie spannend MINT sein kann und damit die Zukunft unseres Wirtschaftsstandortes sichern.“ SchülerInnen können sich noch bis zum 30. November 2025 anmelden: „Wer mitmacht, kann allein oder im Team arbeiten, neue Ideen entwickeln oder
bestehende Projekte weiterführen. Wichtig ist vor allem die Begeisterung für das eigene Thema.“
Wettbewerbsleiter Dr. Thomas Zöllner hob die vielfältigen Lernchancen hervor: „Jugend forscht ist weit mehr als ein Wettbewerb. Die Teilnehmenden lernen, wie wissenschaftliches Arbeiten funktioniert, sie übernehmen Verantwortung, trainieren
Teamarbeit und entwickeln Selbstvertrauen – etwa, wenn sie ihre Forschungsergebnisse vor einer Jury präsentieren.“ Zudem betonte er die Vorteile über den Wettbewerb hinaus: „Jugend forscht-Projekte können als besondere Lernleistung und für das
MINT-EC-Zertifikat anerkannt werden. Viele Hochschulen und Ausbildungsbetriebe schätzen die Teilnahme als wertvolle Erfahrung. Auch Schulen profitieren, weil sie ihr Profil schärfen und Kontakte zu Wirtschaft, Wissenschaft und Hochschule knüpfen.“
Ein besonders inspirierendes Beispiel lieferte Laura Nicolaus (19) aus Krefeld, die in diesem Jahr nicht nur den Regional-, sondern auch einen Landessieg im Fachgebiet Arbeitswelt geholt hatte und damit sogar beim Bundeswettbewerb in Hamburg antreten
durfte. „Ich hatte eine neuartige Schutzweste speziell für Frauen präsentiert, die ich für den Einsatz im Bereich der Kampfkunst entwickelt hatte. Dank ihrer angepassten Form sowie der verwendeten Materialien erzielt die Weste eine optimale
Schutzwirkung.“
Über ihre Erfahrungen auf Landes- und Bundesebene sagte sie: „Das war unglaublich spannend. Man lernt so viele engagierte junge Menschen kennen, die alle mit Leidenschaft forschen. Diese Atmosphäre motiviert, dranzubleiben – und ich habe viel über
Präsentation, Zeitmanagement und wissenschaftliches Arbeiten gelernt.“
Heute absolviert Nicolaus ein freiwilliges ökologisches Jahr beim Krefelder Umweltzentrum, bleibt dem Wettbewerb aber eng verbunden: „Ich kann nur jedem empfehlen, mitzumachen. Es ist eine Chance, die eigene Begeisterung zu entdecken und zu zeigen,
dass Forschung nicht nur etwas für Erwachsene ist.“
Bildunterschrift: Wettbewerbsleiter Dr. Thomas Zöllner (l.) und Dr. Ralf Wimmer (r.), stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Unternehmerschaft Niederrhein, mit Regional- und Landessiegerin Laura Nicolaus (19).
Hinweis:
Anmeldungen für den Regionalwettbewerb Niederrhein sind bis 30. November 2025 unter www.jugend-forscht.de möglich.
Mehr als ein Arbeitgeberverband: Die Unternehmerschaft Niederrhein bietet ihren Mitgliedsunternehmen eine Kompetenz-Flatrate durch ein multiprofessionelles Experten-Team. Von arbeitsrechtlicher und arbeitswissenschaftlicher Beratung über
tarifpolitische Fragen bis hin zu Öffentlichkeitsarbeit und Weiterbildung – Mitgliedsfirmen bekommen bei der Unternehmerschaft Niederrhein das Rundum-Sorglos-Paket. Aktuell wird es von rund 800 Unternehmen mit ca. 90.000 Beschäftigten in Anspruch
genommen. Verbandsgebiet ist der linke Niederrhein.
]]>Krefeld (ots) – Am Freitag (17. Oktober 2025) gegen 10:50 Uhr meldete sich ein
Mann bei der Polizei und gab an, dass zwei Männer im Umkreis der Virchowstraße
an Häusern klingeln und sich als Postmitarbeiter ausgeben würden. Der Zeuge
hatte den Eindruck, dass es sich um Vorbereitungshandlungen für Einbrüche
handeln könnte. Währenddessen fuhren die verdächtigen Männer in einem Auto
davon. Als eine Streifenbesatzung das gesuchte Fahrzeug samt den beiden Männern
erblickte, beschleunigte der Fahrer und überfuhr eine rotlichtzeigende Ampel.
Trotz Anhaltesignalen flüchtete er unter Missachtung weiterer roter Ampeln und
mit überhöhter Geschwindigkeit von der Ritterstraße weiter in Richtung
Voltastraße. Auf der Alten Linner Straße fuhr das flüchtige Fahrzeug gegen ein
Verkehrsschild, ein geparktes Auto und eine Hausfassade. Dort konnten die
Beamten die Männer (30 und 41) stellen. Für den 41-jährigen Fahrer bestanden
zwei Haftbefehle, sodass dieser festgenommen wurde. Zusätzlich besteht der
Verdacht, dass er während der Fahrt unter dem Einfluss von Drogen oder
Alkoholeinfluss gestanden hat. Neben dem Fahrzeug wurden auch die Mobiltelefone
der Männer, ein entwendeter Führerschein, Betäubungsmittel sowie vermeintliches
Aufbruchswerkezug sichergestellt. Verletzt wurde bei der Verfolgungsfahrt
niemand. Die Ermittlungen dauern an.
Foto:Symbolbild
]]>Mehr als 80 offizielle Städtepartnerschaften mit den Niederlanden gibt es derzeit allein in
NRW. Eine der jüngsten ist die erst 2021 begründete zwischen Münster und Enschede, eine
der traditionsreichsten die von Krefeld mit den Nachbarn aus Venlo, die schon 1964 besiegelt
wurde.
Die Geschichte dieser Städtepartnerschaft und die zahlreichen aktuellen gemeinsamen
Projekte stellte Eckart Preen in seiner Eigenschaft als Dezernent für Internationales jetzt bei
der Jahrestagung der Bundesgemeinschaft für deutsch-niederländische Zusammenarbeit
(BDNZ) in Münster vor.
„Auf besonderes Interesse der Zuhörerschaft ist dabei der gemeinsame Ratsausschuss
getroffen, doch auch die regelmäßige Präsenz von Beschäftigten der Verwaltung in der
jeweils anderen Stadt scheint es sonst nirgendwo zu geben“, so Preen. „Aber auch die durch
das Programm Erasmus + eröffnete Chance für Auszubildende im mittleren
Verwaltungsdienst auf ein vierwöchiges Praktikum in der Partnerstadt wurde sehr gelobt“,
ergänzt der Dezernent und spricht sich für eine Fortsetzung dieser Aktivitäten auch in der
nächsten Legislaturperiode aus.
Höhepunkt der Jahrestagung in Anwesenheit der niederländischen Generalkonsulin Hannah
Tijmes war der Festvortrag von Bundeswirtschaftsminister a.D. Peter Altmaier, der als
gebürtiger Saarländer nicht nur fließend Französisch spricht, sondern seit langem auch
profunder Niederlande- und Niederländisch-Kenner ist. Unter dem Titel „Deutschland und die
Niederlande in Europa“ beleuchtete er das Verhältnis der beiden Nachbarländer und ging
dabei auch auf die wachsende Bedeutung derartiger Partnerschaften in West- und
Mitteleuropa vor dem Hintergrund der aktuellen geopolitischen Herausforderungen ein.
Fotos: Lisa Kannenbrock
]]>Krefeld (ots) – Am frühen Montagmorgen (18. August 2025) ereigneten sich zwei
kurz aufeinanderfolgende Pkw Brände in der Innenstadt. Gegen 3 Uhr gingen
Hinweise über den ersten Brand auf der Markstraße ein. Das Fahrzeug befand sich
beim Eintreffen der Einsatzkräfte bereits in Vollbrand. Durch die Flammen wurde
auch der Eingangsbereich der angrenzenden Filiale eines Discounters beschädigt.
Etwa 30 Minuten später mussten die Einsatzkräfte zu einem weiteren Brand auf der
Dionysisustraße verlagern. Die Feuerwehr konnte das Feuer jedoch löschen, bevor
das gesamte Fahrzeug in Brand geriet. Die Kriminalpolizei hat nun die
Ermittlungen wegen des Verdachts auf vorsätzliche Brandstiftungen aufgenommen
und prüft, ob ein Zusammenhang zwischen den Taten besteht. Zeugen, die
verdächtige Beobachtungen im Umfeld der Tatorte gemacht haben, werden gebeten,
sich unter der 02151-6340 oder unter hinweise.krefeld@polizei.nrw.de zu melden.
Foto:Symbolbild
]]>
Krefeld (ots) – Am Montag (11. August 2025) kam es um 10:35 Uhr auf der Sankt-Anton-Straße zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Motorrad.
Beide Fahrzeuge waren zuvor vom Ostwall in Richtung Sankt-Töniser Straße unterwegs. Auf Höhe der Schwambornstraße wollte der 35-jährige Pkw-Fahrer wenden. Dabei kam es zur Kollision mit einem 64-jährigen Motorradfahrer, der in der Folge die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor und stürzte.
Der Motorradfahrer wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Der Pkw-Fahrer blieb unverletzt, seine 35-jährige Beifahrerin erlitt leichte Verletzungen und wurde ebenfalls ins Krankenhaus gebracht.
Während der Unfallaufnahme war die Sankt-Anton-Straße zwischen der Friedrichstraße und dem Westwall für rund eine Stunde voll gesperrt.
Foto:Symbolbild
]]>KREFELD. Mit der Vorstellung des ersten „Industriefahrplans 2025 ff.“ setzt Krefeld ein starkes Zeichen als industriefreundlicher Standort. Oberbürgermeister Frank Meyer sprach von einem „guten Anfang, einem starken Bekenntnis und einer tragfähigen Perspektive für die Industrie in Krefeld.“ Der Fahrplan ist das Ergebnis der „Industrieinitiative Krefeld“, getragen von Akteuren wie „Zukunft durch Industrie“, der Industrie- und Handelskammer Mittlerer Niederrhein, der Industrie-Vereinigung Krefeld-Uerdingen und Rheinhafen e.V., der Unternehmerschaft Niederrhein, dem Haus des Wissens und der Wirtschaft e.V. einschließlich der Leading Ladies in Town sowie KREFELD BUSINESS.
Die Präsentation des „Industriefahrplans“ fand im Behnisch Haus statt, konkret im Future Work Lab der Hochschule Niederrhein – einem Symbolort für Innovation, angewandte Wissenschaft und Fachkräfteentwicklung. Moderiert wurde die Veranstaltung von Eckart Preen, Wirtschaftsdezernent der Stadt Krefeld und Leiter von KREFELD BUSINESS. „Industriefreundlichkeit ist kein abstrakter Begriff“, so sein Einstieg: „Sie entscheidet konkret über Investitionen, Arbeitsplätze und Wohlstand in unserer Stadt.“
Die zentrale Botschaft des „Industriefahrplans 2025 ff.“ lautet: „Industrie braucht starke Partner in Politik und Verwaltung – und zwar jetzt. Denn Transformationsdynamik, demografischer Wandel und internationale Standortkonkurrenz erfordern verlässliche Rahmenbedingungen“, erklärt Mario Bernards, Senior Manager Bürgerdialog für den Chempark Krefeld-Uerdingen bei der Currenta GmbH & Co. OHG. In seiner Funktion als Sprecher von „Zukunft durch Industrie“ hatte er die Initiative zum „Industriefahrplan 2025 ff.“ ergriffen.
Der Industriefahrplan basiert auf fünf Leitprinzipien. Dazu zählen eine aktive Unterstützung industriegeprägter Neuansiedlungen, schnellere Genehmigungsverfahren, eine (Aus-) Bildungsoffensive zur Förderung von Transformationskompetenz, eine bessere Vernetzung mit Politik und Verwaltung sowie eine gesellschaftliche Verankerung der Industrie in Krefeld. Die Initiative zielt ab auf eine Ertüchtigung wichtiger Verkehrsverbindungenwie insbesondere der Uerdinger Rheinbrücke, den Ausbau digitaler Infrastruktur, optimierte Genehmigungsprozesse, eine Ausweisung von Flächen für industrielle Nutzungen sowie eine stärkere Kooperation mit Hochschulen, Kammern und der Agentur für Arbeit. Erfolgreiche Formate wie die „Dialogrunde Wirtschaft“, in denen sich die Gewerbegebietsakteure kennenlernen und mit Politik und Verwaltung austauschen, werden ausgeweitet.
IHK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Steinmetz brachte es auf den Punkt: „Ein industriefreundlicher Stadtrat und eine industriefreundliche Verwaltung machen im Wettbewerb der Kommunen den Unterschied. Genehmigungszeiten, Servicequalität und Verbindlichkeit sind ‚spielentscheidend‘ – sowohl für Neu- als auch Bestandsunternehmen.“
Und Dr. Georg Geier, Geschäftsführer der Siempelkamp Giesserei GmbH, appellierte: „Bürokratieabbau muss jetzt ganz oben stehen. Wir begrüßen daher die Anstrengungen der Stadt zur Erlangung des RAL-Gütezeichens ‚Mittelstandsfreundliche Kommune‘ und freuen uns, wenn das ab jetzt zum neuen Maßstab des Miteinanders in Krefeld wird.“
Dr. Thomas Grünewald, Präsident der Hochschule Niederrhein, und Kerstin Abraham, Vorständin und Arbeitsdirektorin der SWK AG, brachten sich in ihrer Funktion als Mitglieder vom Haus des Wissens und der Wirtschaft e.V. ein. Beide machten sich für die Konzeption und Durchführung einer (Aus-)Bildungsinitiative stark. „Die Transformationskompetenz junger Menschen ist der Schlüssel für unsere Zukunft. Der demografische Wandel bedroht unseren Wohlstand. Umso mehr brauchen wir den Mut zum Miteinander von akademischer und beruflicher Bildung. Praxisnah und anwendungsorientiert“, so Dr. Grünewald.
Kerstin Abraham unterstrich zudem die gesellschaftliche Dimension des Themas „Bildung und Qualifizierung“: „Die Industrie in Krefeld benötigt gut ausgebildete Fachkräfte, eine höhere Frauenerwerbsquote und qualifizierte Zuwanderung. Bei gleichzeitig neun Prozent Schulabbrechern und rund elf Prozent Erwerbslosen in Krefeld liegen die Fakten auf dem Tisch, an denen gemeinsam gearbeitet werden muss. Und Bildung und Qualifizierung sind darüber hinaus mehr als die Vorbereitung auf den Arbeitsmarkt und die Sicherung von Fachkräften. Sie sind die Grundlage für eine funktionierende Demokratie. In einer Zeit der Krisen, in der Fake News und Populismus drastisch zunehmen, ist es essenziell, kritisches Denken, Medienkompetenz, Zuversicht und Resilienz – aber auch Leistungsbereitschaft und Eigenverantwortung – zu fördern: Das sind die erforderlichen Future Skills.“
Dass Industrie auch gesellschaftlich verankert bleiben muss, betonte Currenta-Gesamtbetriebsratsvorsitzender Detlef Rennings, dem es wichtig war, den Anwesenden nachdrücklich zu vergegenwärtigen, dass Industriearbeitsplätze gut bezahlte, tariflich gebundene Arbeitsplätze sind. Diese Jobs tragen somit erheblich zum Wohlstand der Gesellschaft und zu den Steuereinahmen bei. Darüber hinaus bedarf es auf allen Ebenen in den Unternehmen Fachkräfte, um wirtschaftlich erfolgreich zu sein und zu bleiben.
Der neue Industriefahrplan ist kein Abschluss, sondern Startpunkt und Auftakt für die nächste Stufe einer vertieften industriepolitischen Zusammenarbeit – lösungsorientiert, zukunftsgerichtet und im Schulterschluss von Stadt, Wirtschaft und Gesellschaft. Der Tenor bleibt dabei klar: Krefeld bleibt Industriestadt und will dies aktiv und konsequent gestalten.
Bildzeile: Krefelder Wirtschaft, Politik und Verwaltung im Schulterschluss bei der Präsentation des „Industriefahrplans 2025ff“, Nutzungsrechte: IHK Mittlerer Niederrhein
]]>Jetzt zum Regionalwettbewerb Niederrhein am 19. Februar 2026 in Krefeld anmelden
Krefeld, 04. Juli 2025 Die neue Runde von Jugend forscht ist gestartet – und die Unternehmerschaft Niederrhein freut sich, auch 2026 wieder Ausrichter des Regionalwettbewerbs Niederrhein zu sein. Unter dem diesjährigen Motto „Maximale Perspektive“ lädt Deutschlands bekanntester Nachwuchswettbewerb junge MINT-Talente erneut dazu ein, ihre Neugier, Kreativität und Innovationskraft unter Beweis zu stellen.
Der Regionalwettbewerb findet am 19. Februar 2026 im Krefelder Seidenweberhaus sowie dem Theater Krefeld statt. Erwartet werden wieder zahlreiche spannende Projekte aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT). Bei Jugend forscht gibt es keine vorgegebenen Aufgaben: Das Forschungsthema wird frei gewählt. Wichtig ist aber, dass sich die Fragestellung einem der sieben Fachgebiete zuordnen lässt: Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik sowie Technik stehen zur Auswahl.
„Jugend forscht ist eine Plattform, auf der junge Menschen nicht nur forschen und entdecken, sondern auch über sich hinauswachsen können“, sagt Dr. Thomas Zöllner, Wettbewerbsleiter am Niederrhein. „Wir freuen uns auf neue Impulse, mutige Ideen und
kreative Lösungen von Schülerinnen und Schülern, Azubis und Studierenden aus der Region.“
Teilnehmen können junge Menschen ab der 4. Klasse bis 21 Jahre, aber auch Azubis und Studierende im ersten Studienjahr – ob allein oder im Team. Die Anmeldung ist ab sofort bis zum 30. November 2025 möglich. Eine kurze Projektbeschreibung genügt
zunächst. Die detaillierte schriftliche Ausarbeitung ist im Januar 2026 einzureichen.
Dr. Ralf Wimmer, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Unternehmerschaft Niederrhein und Patenbeauftragter für Jugend forscht, betont die Bedeutung des Wettbewerbs für die Region:
„Jugend forscht schafft Raum für Experimentierfreude, wissenschaftliches Denken und Eigeninitiative – Fähigkeiten, die in der Wirtschaft von morgen unerlässlich sind. Als Unternehmerschaft Niederrhein sehen wir es als unsere Aufgabe, diese Talente
frühzeitig zu fördern und mit der regionalen Wirtschaft zu vernetzen.“
Der Wettbewerb bietet den Teilnehmenden nicht nur eine Bühne für ihre Ideen, sondern auch die Chance auf Geld- und Sachpreise. Wer auf regionaler Ebene überzeugt, qualifiziert sich für die nächste Runde auf Landesebene und kann es bis ins
Bundesfinale schaffen.
Weitere Informationen, Teilnahmebedingungen sowie das Online-Anmeldeformular finden Interessierte auf der offiziellen Website: www.jugend-forscht.de
Mehr als ein Arbeitgeberverband: Die Unternehmerschaft Niederrhein bietet ihren Mitgliedsunternehmen eine Kompetenz-Flatrate durch ein multiprofessionelles Experten-Team.
Von arbeitsrechtlicher und arbeitswissenschaftlicher Beratung über tarifpolitische Fragen bis hin zu Öffentlichkeitsarbeit und Weiterbildung – Mitgliedsfirmen bekommen bei der Unternehmerschaft Niederrhein das Rundum-Sorglos-Paket.
Aktuell wird es von rund 800 Unternehmen mit ca. 90.000 Beschäftigten in Anspruch genommen. Verbandsgebiet ist der linke Niederrhein.
]]>KREFELD. Ein Abend voller Ideenreichtum, unternehmerischer Leidenschaft und kreativer Netzwerkmomente – das war der GRÜNDERPREIS KREFELD 2025, der am 27. Juni in den Räumen der Volksbank Krefeld vor über 100 Gästen aus Wirtschaft, Gründungsszene und Stadtgesellschaft verliehen wurde. Die Auszeichnung würdigt mutige Gründerinnen und Gründer, die Krefeld mit ihren innovativen Geschäftsideen bereichern.
„Gründen heißt, an sich zu glauben, sich zu trauen und Ideen in die Tat umzusetzen – auch gegen Widerstände“, betonten die Veranstalter von KREFELD BUSINESS und unterstrichen den GRÜNDERPREIS als Zeichen für die Zukunftsfähigkeit der Stadt. Erstmals unterstützten der Marketing-Club Krefeld und die Gemeinschaft Junger Unternehmer (GJU) als offizielle Partner die Veranstaltung – ein starkes Signal für die wachsende Vernetzung der Gründungsszene. Neu war auch das abendliche Veranstaltungsformat, das den Austausch in entspannter Atmosphäre förderte.
Stefan Rinsch, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Krefeld, hob die Bedeutung von Gründungen für die wirtschaftliche Entwicklung hervor. In Kurzstatements betonten Eckart Preen als Leiter von KREFELD BUSINESS und Wirtschaftsdezernent, Gregor Werkle für die GJU und Michael Neppeßen für den Marketing-Club die Rolle von Netzwerken und gezielter Gründungsförderung in Krefeld.
Ein kreatives Highlight war das „Unboxing“-Format, bei dem die zehn besten Gründungsideen anhand symbolischer Gegenstände vorgestellt wurden. Die Top Drei wurden besonders ausgezeichnet:
Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll: Die Krefelder Gründungsszene lebt von Mut, Innovation und starken Partnerschaften. Bis zur nächsten Preisvergabe im Jahr 2027 wird das geplante Gründungszentrum an der Luisenstraße 32 als neuer Ankerpunkt für Gründerinnen und Gründer entstehen.
Musikalisch begleiteten der Krefelder Künstler Peter Hoebertz und sein Gitarrist Jost Kemmerling den Abend; beide sorgten für besondere „Gänsehautmomente“.
Foto: Gruppenbild mit Gewinner/-innen und Laudatoren (Urheber: Dirk Jochmann): v.l.n.r.: Stefan Rinsch (Volksbank Krefeld), Eckart Preen (KREFELD BUSINESS), Dennis Gehlen, Paul Dahlhoff (beide: OG Collective), Olaf Kothes (Volksbank Krefeld), Anna Hermanns (SCHWIMMWERK), Jan Stapelmann (Stapelmann Architektur), Jennifer Mertens (GJU), Michael Neppeßen (Marketing-Club Krefeld), Gordon Binder-Eggert (WZ Krefeld)
]]>Ein Abend voller Ideenreichtum, unternehmerischer Leidenschaft und kreativer Netzwerkmomente – das war der GRÜNDERPREIS KREFELD 2025, der am 27. Juni in den Räumen der Volksbank Krefeld vor über 100 Gästen aus Wirtschaft, Gründungsszene und Stadtgesellschaft verliehen wurde. Die Auszeichnung würdigt mutige Gründerinnen und Gründer, die Krefeld mit ihren innovativen Geschäftsideen bereichern.
„Gründen heißt, an sich zu glauben, sich zu trauen und Ideen in die Tat umzusetzen – auch gegen Widerstände“, betonten die Veranstalter von KREFELD BUSINESS und unterstrichen den GRÜNDERPREIS als Zeichen für die Zukunftsfähigkeit der Stadt. Erstmals unterstützten der Marketing-Club Krefeld und die Gemeinschaft Junger Unternehmer (GJU) als offizielle Partner die Veranstaltung – ein starkes Signal für die wachsende Vernetzung der Gründungsszene. Neu war auch das abendliche Veranstaltungsformat, das den Austausch in entspannter Atmosphäre förderte.
Stefan Rinsch, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Krefeld, hob die Bedeutung von Gründungen für die wirtschaftliche Entwicklung hervor. In Kurzstatements betonten Eckart Preen als Leiter von KREFELD BUSINESS und Wirtschaftsdezernent, Gregor Werkle für die GJU und Michael Neppeßen für den Marketing-Club die Rolle von Netzwerken und gezielter Gründungsförderung in Krefeld.
Ein kreatives Highlight war das „Unboxing“-Format, bei dem die zehn besten Gründungsideen anhand symbolischer Gegenstände vorgestellt wurden. Die Top Drei wurden besonders ausgezeichnet:
Platz 1, mit 3.000 Euro dotiert, ging an Anna Hermanns, Gründerin des „Schwimmwerks“, die sich mit einem eigenen Schwimmbad in Krefeld dafür einsetzt, dass Kinder früh und sicher schwimmen lernen.
Platz 2, mit 2.000 Euro dotiert, belegte Jan Stapelmann von Stapelmann Architektur, der mit minimalistischen und zeitlosen Konzepten neue Lebens- und Arbeitswelten gestaltet.
Platz 3 konnten Dennis Gehlen, Paul Dahlhoff und Dennis Nirtl für sich verbuchen. Mit der von ihnen gegründeten OGL Collective GmbH, einer Agentur für „Gaming Culture Marketing“, verbinden sie Marken gezielt mit der Gaming- und Popkultur.
Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll: Die Krefelder Gründungsszene lebt von Mut, Innovation und starken Partnerschaften. Bis zur nächsten Preisvergabe im Jahr 2027 wird das geplante Gründungszentrum an der Luisenstraße 32 als neuer Ankerpunkt für Gründerinnen und Gründer entstehen.
Musikalisch begleitete der Krefelder Künstler Peter Hoebertz den Abend und sorgte für besondere Gänsehautmomente.



Fotos: Fredda Weiler
]]>Kurz zuvor hatten einige Anwohner einen lauten Knall gehört und gesehen, wie ein Mann aus dem gekippten Auto geklettert und weggerannt war. Aufgrund der guten Personenbeschreibung konnte der Flüchtige jedoch noch im Nahbereich gestellt werden. Im Gespräch mit dem Unfallfahrer fanden sich schnell mögliche Gründe für seine Flucht – starker Alkoholgeruch und das Fehlen einer gültigen Fahrerlaubnis. Der 44-Jährige musste daraufhin mit zur Polizeiwache.
Dort wurde zusätzlich ein Drogenvortest durchgeführt, der ebenfalls positiv ausfiel. Dem Tatverdächtigen wurde eine Blutprobe entnommen, und das Fahrzeug wurde sichergestellt. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren.
]]>Gemeinsame Pressemitteilung von Polizei Krefeld und Staatsanwaltschaft Krefeld
Krefeld (ots) – Am Sonntag (15. Juni 2025) sprach ein 35-Jähriger Mann drei Kinder im Umfeld der Johannes-Blum-Straße an und bot ihnen Geld an, wenn sie ihren Genitalbereich für ihn entblößen. Ohne der Aufforderung nachzukommen, entfernten sich die Kinder. Die verständigte Polizei traf den Mann kurze Zeit später vor Ort an und nahm ihn vorläufig fest.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Krefeld hat der Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Krefeld heute einen Haftbefehl wegen des Tatvorwurfs des versuchten sexuellen Missbrauchs von Kindern erlassen. Weiterführende Auskünfte werden – zumindest derzeit – aus ermittlungstaktischen Gründen nicht erteilt.
Foto:Symbolbild
]]>Gemeinsame Pressemitteilung von Polizei und Staatsanwaltschaft Krefeld
Krefeld (ots) – Der türkische Tatverdächtige ist heute auf Antrag der Staatsanwaltschaft dem Haftrichter vorgeführt worden. Dieser hat Untersuchungshaft angeordnet, der Tatvorwurf lautet Mord. Nach ersten
Erkenntnissen kannten der 33-jährige Verdächtige und das Opfer, ein 62-jähriger Deutscher, sich – die Ermittlungen laufen weiter.
Ursprüngliche Pressemitteilung:
Krefeld (ots). Am Samstag (10. Mai 2025) ist ein Mann auf der Straße Krüllsdyk mit einem Messer schwer verletzt worden, sodass er seinen Verletzungen erlag. Der Tatverdächtige zog sich selbst eine Verletzung zu.
Nach bisherigen Erkenntnissen soll der 33-jährige Tatverdächtige gegen 13:10 Uhr das spätere Opfer an dessen Wohnanschrift aufgesucht haben. Der 62-Jährige flüchtete auf die Straße, wo der Tatverdächtige ihn attackiert und so schwer verletzt haben soll, dass das Opfer verstarb. Polizeibeamte konnten den Tatverdächtigen kurz nach Tat in unmittelbarer Nähe des Tatorts vorläufig festnehmen. Die Hintergründe der Tat sind derzeit unbekannt und Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Die Polizei hat eine Mordkommission eingerichtet.
Auf der Anfahrt zum Einsatzort ereignete sich zudem ein Verkehrsunfall unter Beteiligung eines Streifenwagens. Hierbei entstand lediglich Sachschaden.
Foto:Symbolbild
]]>Krefeld (ots) – An der Kreuzung von Charlottering und Werner-Voß-Straße ist am Donnerstag (8. Mai 2025) ein Radfahrer tödlich verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen bog der Lkw-Fahrer von der Werner-Voß-Straße rechts in den Charlottering ab. Dabei wurde der 86-jährige Radfahrer von dem Fahrzeug erfasst.
Er starb noch an der Unfallstelle. Der Lkw-Fahrer wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Vier Zeugen mussten wegen eines Schocks behandelt werden.
Wegen der Sperrungen kam es im Umfeld der Unfallstelle zu erheblichen Verkehrsstörungen.
Foto:Symbolbild
]]>Krefeld (ots) – Auf Antrag der Staatsanwaltschaft hat der Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Krefeld gegen den Tatverdächten einen Haftbefehl wegen des Tatverdachts des Totschlags erlassen. Der Tatverdächtige befindet sich in Untersuchungshaft.
Unsere ursprüngliche Pressemitteilung finden Sie hier:
Krefeld (ots).Am Mittwoch (7. Mai 2025) ist eine Frau in einem Ladenlokal auf der Hochstraße von einem 25-Jährigen Mann mit einem Messer schwer verletzt worden, sodass sie noch am Tatort ihren Verletzungen erlag.
Gegen 19:20 Uhr befanden sich der Tatverdächtige und das spätere Tatopfer, die Arbeitskollegen waren, im Aufenthaltsraum des Ladenlokals, wo es letztlich zu einem tödlichen Messerangriff auf das Tatopfer kam. Polizeibeamte konnten den Tatverdächtigen kurz nach Tat in der Nähe des Tatorts vorläufig festnehmen. Die Hintergründe der Tat sind derzeit unbekannt und Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Die Polizei hat eine Mordkommission eingerichtet. Der Tatverdächtige wird heute auf Antrag der Staatsanwaltschaft Krefeld dem Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Krefeld zur Anordnung der Untersuchungshaft wegen des Tatvorwurfs des Totschlags vorgeführt werden
Foto:Symbolbild
KREFELD. Halbzeit bei ÖKOPROFIT® Krefeld: Acht engagierte Betriebe der Region trafen sich am 9. April 2025 bei der Siempelkamp Giesserei GmbH zur Präsentation ihrer Zwischenbilanz. Gemeinsam ziehen sie ein positives Fazit – mit sichtbaren Ergebnissen in Sachen Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit. Die Resonanz: Klimaschutz kann nicht nur sinnvoll, sondern auch wirtschaftlich rentabel sein – und sogar Spaß machen.
Das erfahren seit Projektstart im Oktober 2024 die Akteure der Borgmann Automobilhändler GmbH, der Diakonie Krefeld & Viersen, der DURUM Verschleißschutz GmbH, des Kommunalbetriebs Krefeld (KBK), der Leurs Elektrotechnik GmbH, der Andreas Pavel Dachdecker GmbH & Co. KG, der Siempelkamp Giesserei GmbH und des Sportclubs Krefeld 1905 e.V.
Seit letztem Herbst arbeiten die Unternehmen kontinuierlich daran, ökologische Verantwortung und ökonomische Effizienz zu vereinen. Ausgelöst hat das der strukturierte Ansatz von ÖKOPROFIT® – dem „Ökologischen Projekt für integrierte Umweltschutztechnik“. In Workshops, individuellen Beratungen und im Erfahrungsaustausch entstanden die ersten praxisnahen Lösungen, die Ressourcen schonen, Emissionen vermeiden und gleichzeitig Einsparungen ermöglichen.
Bisher wurden fünf themenspezifische Workshops durchgeführt, die reihum bei den beteiligten Unternehmen stattfanden. Themen wie „Abfallmanagement“,„ökologischer Einkauf“ oder „Mobilität“ wurden nicht nur theoretisch behandelt. Vielmehr mündeten diese in konkrete Maßnahmen. Diese sind so unterschiedlich wie die beteiligten Branchen.
Mit Blick auf das Ziel bis 2045 CO₂-neutral zu produzieren, spart dieSiempelkamp Giesserei GmbH durch technische Modernisierungen jährlich rund eine Million Kilowattstunden (kWh) ein, während Andreas Pavel mit seiner gleichnamigen Dachdecker GmbH & Co. KG im Betrieb befindliche Kaffeeautomaten durch alternative Modelle ersetzte, um Müll zu vermeiden. Zudem hat er seine Angebotspalette mittlerweile auch um nachhaltige Hallen-Neubauten in Holzbauweise erweitert. Bei der Borgmann Automobilhändler GmbH wurden weitere Teile der Beleuchtung auf LEDs umgestellt. Darüber hinaus soll nachhaltiger eingekauft werden als bisher. Und die Verantwortlichen bei der Diakonie Krefeld & Viersen setzen auf ÖPNV-Jobtickets und mehr Fahrradfreundlichkeit für Beschäftigte wie Kundenkreis. Zudem planen sie Balkonkraftwerke auf ihren Einrichtungen. Die DURUM Verschleißschutz GmbHdagegen setzt bislang auf Digitalisierung der Prozesse und besonders auf die Sammlung von Tonerkartuschen. Jetzt hat die Belegschaft noch ein ambitionierteres Ziel in den Blick genommen: Perspektivisch soll eine 100-prozentige Umstellung auf erneuerbare Energien erfolgen. Und der Kommunalbetrieb Krefeld (KBK) trennt Abfälle seit Einstieg ins ÖKOPROFIT®Krefeld konsequenter. Darüber hinaus nutzt die Belegschaft mehr ÖPNV-Tickets und verwendet Recyclingpapier. Die Leurs Elektrotechnik GmbH verbessert ihr Abfallmanagement seit Beginn des Projekts und sensibilisiert Mitarbeitende für Fahrgemeinschaften und spritsparendes Fahren. Last but not least ist da noch der Sportclub Krefeld 1905 e.V., der seine Photovoltaikanlagen ausbauen will und alternative Wärmeversorgungskonzepte prüft.
Projektkoordinator Angel Alava Pons von KREFELD BUSINESS sowie die Beiratsmitglieder, darunter Henning H. Sittel von der Effizienzagentur NRW Regionalbüro Niederrhein und Coco Büsing von der IHK Mittlerer Niederrhein, zeigten sich begeistert von den Ergebnissen, die die beteiligten Unternehmen zur „Halbzeit“ vorweisen konnten.
„Was wir hier erleben, ist gelebte Transformation – mit ganz konkreten Schritten sowie messbaren Erfolgen“, betont zudem Dr. Natalia Balcázar Navarro, Geschäftsführerin des mit der Projektdurchführung beauftragten Beratungsunternehmen ENVIROpro. „Die Firmen zeigen, dass Nachhaltigkeit keine leere Worthülse ist, sondern durch praktische Maßnahmen umgesetzt werden kann – und zwar branchenübergreifend. „Besonders beeindruckend ist die Offenheit und Lernbereitschaft aller Beteiligten. Sie hinterfragen bestehende Abläufe kritisch und entwickeln mutige, innovative Lösungen“, bemerkt Alava Pons. Auch für den Projektbeirat ist die Zusammenarbeit inspirierend: „Die Vielfalt an Ideen und das Engagement der Menschen vor Ort sind die eigentlichen Motoren des Projekts“, weiß Sittel.
Und es geht weiter: In den kommenden Monaten stehen unter der Federführung des unterstützenden Beratungsunternehmens einsfünf° Themen wie „Energiemanagement“, „CO₂-Bilanzierung und Nachhaltigkeit“ auf dem Programm. Im Anschluss daran erfolgt die Prüfung der individuellen Maßnahmen, bevor das Projekt mit der offiziellen Zertifizierung abgeschlossen wird.
ÖKOPROFIT® Krefeld zeigt: Ökologisches Handeln und Kosteneinsparungen können ineinandergreifen. So entsteht eine Win-Win-Situation – gerade in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit und zunehmender Unternehmensanforderungen.
Interessierte Unternehmen können sich bereits jetzt für die nächste Projektrunde vormerken lassen.
Mehr Informationen dazu sind abrufbar unter:
https://klimapakt-krefeld.de/wp-content/uploads/Oekoprofit_Infoblatt-2023.pdf
Bildzeile: Nachhaltig, wirksam, wirtschaftlich: ÖKOPROFIT® Krefeld zieht erfolgreiche Zwischenbilanz; Urheberin: Annegret Angerhausen-Reuter, Nutzungsrechte: KREFELD BUSINESS
]]>KREFELD. Mit Frühlingsbeginn starten die umfangreichen Umbauarbeiten in der ehemaligen Seidenfabrik an der Luisenstraße 32. Die GGK Grundstücksgesellschaft der Stadt Krefeld mbH & Co. KG hat dasGebäude erworben, um es zu einem neuen Zentrum der lokalen Gründungslandschaft zu entwickeln und dafür umfassend zu sanieren. Das Projektziel ist es, einen nachhaltigen, innovativen Gründungsstandort zu schaffen, der die ökologische und klimatische Situation im Quartier verbessert und das nachbarschaftliche Miteinander stärkt.
Die Umbauarbeiten werden voraussichtlich bis Herbst 2026 andauern. Für die Nachbarschaft können während dieser Zeit Beeinträchtigungen durch Lärm, Staub und Verkehrsbehinderungen auftreten. Das Team von KREFELD BUSINESS bittet daher jetzt schon um das Verständnis der Anwohnerinnen und Anwohner.
Aktuell wird der Fußweg gesichert. Danach wird die Baustellenfläche eingerichtet. Im Juli sollen ein Kran sowie das Fassadengerüst aufgestellt werden. Letzteres wird voraussichtlich bis Sommer 2026 am Gebäude verbleiben. Wenn alles wie geplant verläuft, ist mit dem Abschluss der Bauarbeiten bis Herbst 2026 zu rechnen. Trotz der Bauarbeiten bleibt die Luisenstraße im betroffenen Bereich befahrbar. Die Stellplätze werden vorübergehend als Fahrspur genutzt.
Das Projekt-Team von KREFELD BUSINESS beantwortet selbstverständlich weitere Fragen – gerne per E-Mail an info@krefeld-business.de oder telefonisch unter 02151 / 82074-0.
Bildzeile: raumwerk.architekten aus Köln, ein erfahrenes Büro bei Altbausanierungen, legt bei Planung und Durchführung besonderen Wert auf nachhaltige Lösungen und setzt dabei auf eine besondere Begrünung der hofseitigen Fassade; Urheber des Renderings: raumwerk.architekten, Nutzungsrechte: KREFELD BUSINESS
]]>Krefeld (ots) – Das Ausbringen von Buttersäure in dem Hausflur eines
Mehrfamilienhauses in der Krefelder Innenstadt löste einen Feuerwehr- und
Polizeieinsatz aus.
Am 12. Februar 2025 wurde im Laufe des Abends im Eingangsbereich eines
Mehrfamilienhauses in der Krefelder Innenstadt eine geringfügige Menge
Buttersäure verschüttet. Auf Grund der dadurch entstandenen Geruchsbelästigung
verließen die Bewohner das Wohnhaus. Die betroffenen Personen wurden seitens der
Feuerwehr medizinisch untersucht, dabei konnten keine Verletzungen festgestellt
werden. Die ausgebrachte Flüssigkeit wurde durch die Feuerwehr verdünnt. Nach
Beendigung des Einsatzes konnten die Bewohner in das Wohnhaus zurückkehren.
Ein Tatverdächtiger konnte vor Ort nicht angetroffen werden. Die Ermittlungen
dauern noch an. Zeugen gesucht.
Für Hinweise wenden Sie sich bitte telefonisch an die 02151 6340 oder per E-Mail
an hinweise.krefeld@polizei.nrw.de.
Foto:Symbolbild
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Unter der Leitung für Familie und soziale Dienste hat das Internationale Forum für Bildung und Schriftsteller eine bedeutungsvolle Hilfsaktion in der Region Nordrhein-Westfalen (NRW) Krefeld in Deutschland organisiert. Im Rahmen der Spendenkampagne wurden Lebensmittel, Getränke, frische Früchte und Kleidung an obdachlose Menschen verteilt.


Dank der Unterstützung von Freiwilligen zielte die Organisation darauf ab, die Grundbedürfnisse obdachloser Menschen in den kalten Wintertagen zu decken. Viele der Bedürftigen bedankten sich bei den Verantwortlichen und freiwilligen Helfern für ihre Sensibilität und Unterstützung.

Die Vertreter des Internationalen Forums für Bildung und Schriftsteller betonten, dass solche sozialen Projekte fortgesetzt werden und hoben die Bedeutung von Solidarität und gegenseitiger Hilfe hervor.
]]>Krefeld (ots) – Als eine Krefelderin am Dienstagmorgen (17. Dezember 2024) in
Bockum nach Hause kam, traf sie auf zwei junge Frauen, die gerade ihr Grundstück
verließen, auf ihre Ansprache nicht reagierten und die Flucht ergriffen. Kurz
darauf musste sie feststellen, dass in ihr Haus eingebrochen und die
Räumlichkeiten durchsucht worden waren. Sie alarmierte die Polizei.
Die Beamten leiteten sofort eine Fahndung ein und konnten in der Nähe des Hauses
zwei Verdächtige aufgreifen, auf welche die Personenbeschreibungen durch die
Frau und eine weitere Zeugin passten. Bei einer von ihnen fanden sie Geld und
Werkzeuge. Die Verdächtigen sind 13 und 14 Jahre alt und ohne festen Wohnsitz in
Deutschland. Sie wurden nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft dem
Jugendamt übergeben. Gegen sie wurde ein Strafverfahren eingeleitet.
Foto:Symbolbild
]]>Krefeld (ots) – Am Montag (16. Dezember 2024) ist bei einer Firma mit jeweils einer Filiale in Fichtenhain und in Hüls eine Bombendrohung eingegangen. Beide Gebäude wurden bereits evakuiert, insgesamt rund 275 Personen.
Die Polizei prüft derzeit noch die Ernsthaftigkeit der Drohung, hat aber zur Sicherheit parallel begonnen, die Gebäude mit Sprengstoff-Spürhunden zu durchsuchen.
Derzeit kommt es in Fichtenhain zu Verkehrsstörungen.
Foto: Symbolbild
]]>KREFELD. Krefeld hat sich auf den Weg zur „Smart City“ gemacht. Unter dem Dach von „SMART KREFELD“ werden Projekte initiiert und begleitet, die die Stadt lebenswerter, technologisch fortschrittlicher, ökologischer, nachhaltiger, sozial inklusiver gestalten und unterschiedliche Lebensbereiche intelligent miteinander verknüpfen.
Die Herausforderungen sind vielfältig. In Krefeld stellt man sich den großen Aufgaben des Klimawandels, der Mobilitäts- und Energiewende, des demografischen Wandels oder allgemein des Lebens in der Stadt der Zukunft. KREFELD BUSINESS koordiniert diesen Prozess und wird dabei von verschiedenen Partnern unterstützt. Gemeinsam mit der SWK Stadtwerke Krefeld AG, der NGN Netzgesellschaft Niederrhein mbH und KREFELD BUSINESS hat die Stadt Krefeld nun ein rund vierminütiges Video erstellt, um den Bürgerinnen und Bürgern sowie Krefelder Unternehmen smarte Lösungen näherzubringen.
Ob es um die digitale Stadtverwaltung mit Chatbot für einen besseren Service für Bürgerinnen und Bürger geht, vermehrte Bildungsangebote zur Digitalisierung, eine intelligent nutzbare Straßenbeleuchtung oder um mit moderner Funktechnologie ausgestattete Parksensoren und Müllcontainer: An vielen Stellen im Alltag wird in der Stadt deutlich, dass Krefeld smarter, resilienter und lebenswerter wird. Dazu tragen auch eine digitale Messung des Grundwasserpegels an 400 verschiedenen Messstellen im Stadtgebiet bei sowie eine bedarfsgerechte Einspeisung von Fernwärme zur Optimierung der Wärmeplanung.
Wer jetzt neugierig geworden ist auf den Vierminüter, der kann den Film auf den Social Media-Kanälen von KREFELD BUSINESS und der SWK AG ebenso abrufen wie unter:www.smartkrefeld.de
Foto: Screenschot-Smarkrefeld
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Veranstaltung spiegelt Krefeld als Wirtschaftsstandort mit innovativen Ideen und wertschätzendem Miteinander
Das BusinessBreakfast, eine etablierte Veranstaltung des Marketing-Clubs Krefeld und von KREFELD BUSINESS, bot auch Anfang Dezember wieder einen inspirierenden Start in den Tag. Rund 120 Gäste versammelten sich in den Räumlichkeiten der Sparkasse Krefeld, um sich über die Vereinbarkeit von Familie und Beruf auszutauschen und zugleich die Preisträger des Wettbewerbs „Krefelds familienfreundliche Unternehmen“ zu ehren.
Arndt Thißen, Präsident des Marketing-Clubs Krefeld, begrüßte gemeinsam mit Eckart Preen, Leiter von KREFELD BUSINESS, sowie Volker Schramm, Vorstandsmitglied der Sparkasse Krefeld, die Teilnehmenden. Die Sparkasse stellte nicht nur den Veranstaltungsort, sondern trug – ebenso wie die SWK AG – zur Finanzierung des Preisgeldes von insgesamt 10.000 Euro bei.
Der Wettbewerb „Krefelds familienfreundliche Unternehmen“ wurde initiiert vom „Krefelder NetzwerkWirtschaft und Familie“. Dazu zählen die Stadt Krefeld, die WFG Wirtschaftsförderungsgesellschaft Krefeld mbH als Teil von KREFELD BUSINESS, die SWK Stadtwerke Krefeld AG, die Sparkasse Krefeld, Unternehmerschaft Niederrhein e.V., die Agentur für Arbeit Krefeld sowie das Jobcenter Krefeld. ImJahr 2015 wurde der Wettbewerb erstmals durchgeführt. Seither werden alle zwei Jahre Unternehmen gekürt, die sich durch innovative Ansätze zur Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie auszeichnen. In diesem Jahr erhielten 17 Unternehmen das Signet „Krefelds familienfreundliches Unternehmen“.
Novum diesmal: Neben der Signet-Vergabe wurden erstmals vier Projektideen gesondert prämiert. Die Gewinner – darunter Bönders Logistics, ASSISTENZ, der SV Bayer Uerdingen 08 e.V. und die Bismarckapotheke – beeindruckten die Jury mit kreativen und zukunftsorientierten Konzepten. Jedes Projekt wurde mit einem Preisgeld von 2.500 Euro bedacht. Die ausgezeichneten Ideen sehen unter anderem vor,Führungskräfte für den Umgang mit psychischen Krisen und Trauer zu schulen, andere wiederum zielen ab auf eine Stärkung des Teambuildings unter Berücksichtigung unterschiedlicher familiärer Situationen.
Zudem gabRicarda Stamms vom Krefelder Netzwerk „Wirtschaft und Familie“ Impulse für die Personalarbeit. Darüber hinaus blickte die Projektmanagerin von KREFELD BUSINESS in ihrem Vortrag auf die Entwicklungen seit der letzten Preisverleihung zurück. Sie hob hervor, dass sich der Begriff der Familienfreundlichkeit gewandelt hat: „Es geht heute darum, den gesamten Lebenszyklus der Mitarbeitenden mitzudenken. Unternehmen müssen dort unterstützen, wo das Leben die größten Herausforderungen bereithält.“ Dieser Wandel zeigt sich auch in den eingereichten Projekten. Statt eines Wettbewerbs mit Superlativ – „Krefelds familienfreundlichstes Unternehmen“ – steht inzwischen der gemeinschaftliche Ansatz im Fokus: Die Würdigung von Unternehmen, die durch ihre Maßnahmen das Miteinander von Arbeit und Privatleben nachhaltig gestalten.
Kerstin Abraham, Vorständin und Arbeitsdirektorin der SWK AG, betonte die Bedeutung familienfreundlicher Strukturen: „Für uns als Unternehmen ist dies nicht nur ein wirtschaftlicher Vorteil, sondern auch eine Haltung.“ Ihre persönliche Perspektive als Mutter und Führungskraft unterstrich, dass familienfreundliche Maßnahmen sowohl den Arbeitsalltag erleichtern als auch die Bindung von Mitarbeitenden stärken. Zum Abschluss des Events zeigte sich auf der Bühne ein imposantes Bild: Vertreterinnen und Vertreter aller ausgezeichneten Unternehmen versammelten sich für ein gemeinsames Foto – ein starkes Zeichen für den Zusammenhalt und die Innovationskraft der Krefelder Wirtschaft. Mit einem optimistischen Ausblick verabschiedeten Arndt Thißen und Eckart Preen die Gäste und kündigten das nächste BusinessBreakfast für März 2025 an.
Foto: „Krefelds familienfreundliche Unternehmen“ mit den Laudatoren Volker Schramm und Kerstin Abraham, Eckart Preen als Leiter von KREFELD BUSINESS sowie Mitgliedern vom „Krefelder NetzwerkWirtschaft und Familie“, Urheber: Reinhold Janowitz; Nutzungsrechte: KREFELD BUSINESS
]]>Krefeld (ots) – Am Mittwochmorgen (20. November 2024) hat ein Mann sich an zweiSchulen in Linn und Uerdingen Zutritt zu den Toiletten verschafft und dort an
jeweils einem Kind sexuelle Handlungen begangen. Beide Schulen haben sofort die
Polizei informiert.
Die Beamten konnten kurz darauf im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung
einen Mann vorläufig festnehmen, der der Taten dringend verdächtigt wird. Auf
Antrag der Staatsanwaltschaft wird der 26-Jährige morgen dem Haftrichter
vorgeführt. Der Tatvorwurf lautet schwerer sexueller Missbrauch von Kindern. Die
Ermittlungen dauern an.
Die Polizei wird morgen an Krefelder Schulen dennoch verstärkt Präsenz zeigen.
Nach ersten Erkenntnissen gibt es keine Hinweise auf weitere Betroffene. Sollte
jemand dazu dennoch Hinweise geben können, nehmen die Beamten sie unter 02151
6340 oder über hinweise.krefeld@polizei.nrw.de entgegen.
Foto: Symbolbild
]]>Krefeld, 19. November 2024 – Die renommierte Autorin, Psychologische Beraterin und Dozentin Kübra Hülya Arıcı Sorrentino veröffentlicht mit ihrem neuen Buch „Angekommen“ eine inspirierende Sammlung von Geschichten, die das Leben Andersgläubiger auf ihrem Weg zum Islam schildert.
„Angekommen“ ist mehr als ein Buch – es ist eine emotionale Reise. Mit einer meisterhaften Mischung aus Freude, Drama und Trauer erzählt Sorrentino von den einzigartigen Erfahrungen derjenigen, die durch innere Suche und äußere Herausforderungen zu einem tiefen Glauben finden.
Was „Angekommen“ besonders macht:
• Vielfältige Geschichten: Jede Erzählung zeichnet ein anderes Schicksal – von stillen Erkenntnissen bis hin zu dramatischen Wendungen.
• Echte Emotionen: Die Geschichten berühren Herz und Seele, denn sie beleuchten die Hoffnung, Zweifel, Verluste und das Streben nach einem neuen Lebenssinn.
• Ein universelles Thema: Der Glaube als Wegweiser und die Frage, was es bedeutet, wirklich „anzukommen“, sprechen Gläubige und Suchende aller Religionen an.
Kübra Hülya Arıcı Sorrentino bringt in „Angekommen“ nicht nur ihr schriftstellerisches Können ein, sondern auch ihre fundierte psychologische Perspektive, um die emotionalen und spirituellen Dimensionen dieser Geschichten einzufangen.
Leserstimmen:
„Ein Buch, das Mut macht und die Schönheit der spirituellen Reise einfängt.“
„Die Geschichten sind so unterschiedlich, aber jede von ihnen ist eine Bereicherung.“
„Angekommen“ wird ab [sofort] in Buchhandlungen und online erhältlich sein.
Über die Autorin:
Kübra Hülya Arıcı Sorrentino ist Dozentin, psychologische Beraterin und Autorin. Mit ihrem einzigartigen Ansatz vereint sie kulturelle Vielfalt, Spiritualität und menschliche Psychologie in ihren Werken. Ihre bisherigen Publikationen wurden für ihre Tiefgründigkeit und Einfühlsamkeit hochgelobt.
Weitere Informationen:
E-Mail: kharici@gmx.de
Telefon: 0174-7717917
„Angekommen“ – Ein Buch, das bewegt, verbindet und inspiriert.
]]>Mit dem Namenswechsel von „Crazy Trailers“ zu „Crazy Outdoors“ unterstreichen Kirsten und Christoph die Erweiterung ihres Geschäftsmodells. „Unsere Geschäftsidee begann mit einer Badetonne – warmes Wasser, mit Holz beheizt. Doch weil wir crazy kreativ sind, hat sich unser Angebot über die Jahre enorm vergrößert. Daher auch die Umbenennung“, erklärt Kirsten Flammersfeld. Im Angebot sind nun neben den beliebten Hot Tubs auch Badefässer, Whirlpools, Außensaunen, Outdoor-Küchen und sogenannte „Tiny Tiny Houses“ – kleine, charmante Häuser im „Glamping“-Stil.
Der neue Standort umfasst 300 Quadratmeter renovierte Hallenfläche sowie 600 Quadratmeter Außenfläche, ideal für die Präsentation der erweiterten Angebotspalette. „Hier können wir wachsen“, so der diplomierte Betriebswirt Christoph Flammersfeld. Die verkehrsgünstige Lage sorgt für eine gute Erreichbarkeit. Mit den neuen Vermietern, den Verantwortlichen von DERICHSuKONERTZ, verlief die Zusammenarbeit bilderbuchartig. „Vom ersten Gespräch an haben wir uns bestens verstanden. Die Unterstützung war klasse und unkompliziert, die Atmosphäre auf Anhieb herzlich“, berichtet Christoph Flammersfeld begeistert.

Auch die Verantwortlichen von DERICHSuKONERTZ sind begeistert von den neuen Mietern. „Eine seit Jahren ungenutzte und in die Jahre gekommene Halle erstrahlt in neuem Glanz. Mit viel Herzblut haben Kirsten und Christoph nicht nur der alten Schlosserei wieder neues Leben eingehaucht, sondern auch mit ihrer Ansiedlung die Attraktivität des Gewerbegebiets gesteigert. Wir sind sehr glücklich mit den neuen Mietern“, sind sich die beiden Geschäftsführer von DERICHSuKONERTZ, Dieter Laskowski und Stefan Keulen, einig.
Anlässlich der Eröffnung des neuen Standorts luden Kirsten und Christoph Flammersfeld Kunden, Kooperationspartner und Multiplikatoren ein, sich einen Eindruck vom neuen Firmensitz und den außergewöhnlichen Outdoor-Produkten zu verschaffen. „Wer beispielsweise die Badefässer direkt vor Ort testen möchte, hat dazu ebenfalls Gelegenheit. Denjenigen, denen das zu spontan ist, empfehlen die „Crazy Outdoors“ die Vereinbarung eines Beratungstermins zur Inaugenscheinnahme der Annehmlichkeiten für den heimischen Garten. Alle Interessierten sind uns willkommen“, so Kirsten Flammersfeld, die früher als PR-Expertin gearbeitet hat.
Seit Unternehmensgründung in Krefeld hat das dynamische Duo expandiert. Der Kundenkreis der Firmeninhaber erstreckt sich mittlerweile weit über die Region hinaus. Während „Crazy Outdoors“ früher auch eine Vermietung der Produkte angeboten hat, konzentrieren sich die Unternehmer heute auf den Verkauf. Mietanfragen werden von ausgewählten Partnern bedient. Ein wichtiger Aspekt bleibt dabei stets die Nachhaltigkeit. „Wir verkaufen nicht um jeden Preis“, betont Kirsten Flammersfeld, „vielmehr beraten wir unsere Kunden ehrlich, was in ihrem Garten sinnvoll ist und worauf man lieber verzichten sollte, um den Frieden mit der Nachbarschaft zu wahren.“
Auch Andreas Struwe, GFW-Prokurist bei KREFELD BUSINESS, begleitet den Erfolg der Flammersfelds mit Freude: „Ich erinnere mich noch gut an die Teilnahme von Kirsten und Christoph Flammersfeld beim GRÜNDERPREIS KREFELD sowie an die erste Berichterstattung über das Unternehmen in unserem Wirtschaftsmagazin INSIDER. Es macht Spaß, zu sehen, welchen Verlauf „Crazy Outdoors“ genommen hat und wie der Betrieb am Standort Krefeld weiterwächst. Solche Entwicklungen wünschen wir uns für alle Unternehmen, die wir begleiten.“
Foto: Bildzeile (v.l.n.r.): Christoph Flammersfeld (Crazy Outdoors), Stefan Keulen (DERICHSuKONERTZ), Kirsten Flammersfeld (Crazy Outdoors), Andreas Struwe (KREFELD BUSINESS), Dieter Laskowski (DERICHSuKONERTZ); Urheberin: Annegret Angerhausen-Reuter, Nutzungsrechte: WFG Krefeld / KREFELD BUSINESS
]]>Weitere polizeiliche Ermittlungen ergaben den Verdacht, dass die 57-jährige Wohnungsmieterin der Erdgeschosswohnung den Brand verursachte. Die Frau wurde noch vor Ort festgenommen und am Nachmittag einem Haftrichter vorgeführt, der Haftbefehl wegen schwerer Brandstiftung erließ. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an. Die Bewohner des Hauses blieben nach Sichtungen
durch den Rettungsdienst unverletzt. Die übrigen Wohnungen des Mehrfamilienhauses bleiben weiterhin bewohnbar.
Foto: Symbolbild
]]>Krefeld (ots) – Am Donnerstagabend (10. Oktober 2024) kam es im Foyer eines Kinos zu einem polizeilichen Schusswaffengebrauch, nachdem ein 38-Jähriger versucht hatte, einen Brand zu legen.
Hier gelangen Sie zur Ursprungsmeldung der Polizei Essen:
Nach derzeitigem Ermittlungsstand schlug der Tatverdächtige zunächst die Fensterscheibe eines Pkw an der Schwertstraße ein und entzündete diesen.
Anschließend legte er einen Brand in seiner Wohnung, die sich ebenfalls an der Schwertstraße befindet. Von dort begab er sich zu einem Bürogebäude an der Philadelphiastraße, wo er eine Fensterscheibe einschlug und einen Brandsatz entzündete.
Anschließend begab sich der Tatverdächtige zu einem Kino in der Nähe des Hauptbahnhofs. Der Tatverdächtige betrat das Foyer mit einer brennbaren Flüssigkeit, um einen Brand zu legen. Aufgrund des zügigen Einschreitens eines Polizeibeamten konnte ein größeres Schadensereignis verhindert werden.
Während des Einsatzes befanden sich über hundert Menschen im Kino. Kein Kinobesucher wurde während des Vorfalls verletzt. Mehrere Personen wurden durch Notfallseelsorger und Kräfte der Feuerwehr Krefeld psychologisch betreut.
Der Tatverdächtige befindet sich derzeit in stationärer Behandlung. Lebensgefahr besteht nicht.
Zum aktuellen Zeitpunkt liegen der Polizei keine Hinweise auf Mittäter vor.
Aufgrund der laufenden Ermittlungen können Staatsanwaltschaft und Polizei derzeit keine weiteren Auskünfte tätigen.
Foto: Symbolbild
]]>KREFELD. Vom 7. bis 9. Oktober 2024 wird die Stadt Krefeld gemeinsam mit KREFELD BUSINESS und weiteren Akteuren aus der Privatwirtschaft auf der Expo Real in München vertreten sein. Die internationale Fachmesse für Immobilien und Investitionen gilt als eine der bedeutendsten Plattformen der Branche und bietet einen umfassenden Überblick über aktuelle Entwicklungen und Innovationen in der Immobilienwirtschaft. In diesem Jahr kann die Delegation unter Leitung von Oberbürgermeister Frank Meyer über eine Vielzahl an Projekten, bei denen bereits die Weichen gen Zukunft gestellt werden konnten, auf die aktuellen Investitionschancen in Krefeld aufmerksam machen.
„Wie bedeutsam und fruchtbar Kontakte auf der Expo Real sein können, sieht man an verschiedenen Projekten, die in Krefeld in der Realisierung sind, zum Beispiel das Quartier Anglicus oder die Krefelder Höfe. Diese Messe ist eine sehr gute Plattform, um Krefeld bei Investoren und Projektentwicklern stärker in den Fokus zu bringen und erste Gespräche zu führen. Deshalb ist es mir wichtig, dass ich auch in diesem Jahr persönlich dabei seinkann“, so Oberbürgermeister Frank Meyer. Und Eckart Preen, Leiter von KREFELD BUSINESS und Wirtschaftsdezernent, betont: „Wir ermuntern diejenigen, die Krefeld eventuell noch nicht auf dem Investitionsradar haben, von der dynamischen Entwicklung bei uns am Niederrhein zu profitieren.“
Zum Hintergrund der verschiedenen Projekte: Das „Quartier Rheinblick“ in Uerdingen ist als ganzheitliches Stadtquartier geplant, in dem auf einer Fläche von 34.000 Quadratmetern ein Nutzungsmix aus Wohnen, Gastronomie, Büros und Hotel entsteht. Geplant sind rund 200 Wohnungen im nördlichen Teil des Areals sowie 39 weitere Wohnungen mit Rheinblick im südlichen Teil. Neben Wohnraum wird auch Gewerbefläche geschaffen, die sich für Praxen, Ateliers und Büros eignet. Der Neubaukomplex entsteht in unmittelbarer Nähe zum Rhein und dem historischen „Alten Zollamt“.
Die „Neuen Krefelder Höfe“ sind ein weiteres ambitioniertes Projekt an der Uerdinger Straße. In einem autofreien Quartier entstehen über 200 Mietwohnungen, eine Kindertagesstätte und Gewerbeflächen. Für das Traditionshotel „Krefelder Hof“ wird ein Neubau errichtet. Das Quartier ist nach modernen ökologischen Standards konzipiert und bietet Bewohnern eine nachhaltige Lebensweise in direkter Nähe zur Innenstadt.
Als Leuchtturmprojekt gilt das „Quartier Anglicus“ an der Kempener Allee, das auf zwölf Hektar rund 725 Wohneinheiten und 17.000 Quadratmeter Gewerbefläche umfassen wird. Das Projekt bietet einen vielfältigen Nutzungsmix aus Seniorenwohnungen, Gastronomie, Kleingewerbe und einem Gesundheitszentrum. Spiel- und Erlebnisflächen machen das Quartier besonders attraktiv für Familien.
Bei Gewerbe- und Industrieflächen werden für das Entwicklungsgrundstück am Güterbahnhof Krefeld-Ost und das Industrieareal „Bender II“, das über eine Fläche von 30.200 Quadratmetern verfügt und ideal für eine eisenbahnaffine Nutzung geeignet ist, Entwicklungsansätze gesucht.
Zudem stehen, im Gegensatz zu den Ursprüngen der Gewerbeimmobilienmesse Expo Real, Wohnbauprojekte auf der Agenda, wie das Projekt „Sonnenheide“ in Fischeln, das 590 Wohneinheiten auf rund 13 Hektar mit nachhaltigen Konzepten wie Solardächern und autofreien Gemeinschaftshöfen vereint. Auch für das „Wohnquartier Fischeln-Südwest“ und die Wohnflächenentwicklung Bockum werden interessierte Projektentwickler gesucht.
Die Krefelder Delegation wird traditionell am Stand der Standort Niederrhein GmbH vertreten sein – gemeinsam mit Partnern aus Mönchengladbach, den Kreisen Kleve, Wesel und Viersen sowie dem Rhein-Kreis Neuss. „Die Expo Real ist für uns eine wichtige Plattform, um Krefelds Potenziale einem internationalen Fachpublikum zu präsentieren und weitere Investoren für den Wirtschaftsstandort zu gewinnen“, bekräftigt Preen.
Bildzeile: Die Expo Real in München, Quelle: Messe München
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Büromarktstudie 2024 – Wachstum, Modernisierung und neue Perspektiven
Die Ergebnisse der Büromarktstudie Krefeld 2024 liegen jetzt vor: Diese belegen die dynamische Entwicklungdes Büroflächenmarktes am Wirtschaftsstandort. Die alle zwei Jahre von den Experten des „IRI – Instituts für Raumforschung und Immobilienwirtschaft“ durchgeführte Studie bietet einen detaillierten Überblick über den Büroflächenbestand und seine Entwicklung. „Mit den neuen Daten und einer Fortschreibung unserer seit dem Jahr 2011 begonnenen Erhebung gewährleisten wird, dass der Krefelder Büromarkt weiterhin transparent und attraktiv für Investoren sowie in der Stadt tätige Unternehmerinnen und Unternehmer gestaltet wird“, betont Eckart Preen, Wirtschaftsdezernent und Leiter von KREFELD BUSINESS.
Zu den wichtigsten Ergebnissen gehört, dass der Büroflächenbestand in Krefeld in den letzten zwei Jahren deutlich gestiegen ist und nun 1,164 Millionen Quadratmeter beträgt. Grund dafür sind zahlreiche Neubauprojekte, dank derer eine signifikante Erweiterung erzielt werden konnte. Die Büroflächendichte liegt jetzt bei 5,09 Quadratemeter pro Einwohner, was Krefeld mit anderen wichtigen B- und C-Standorten der Region vergleichbar macht. Besonders der Willy-Brandt-Platz profitierte von Neubauvorhaben: Dazu zählen die, durch den Projektträger „BOB“ errichtete, neue Heimat der Autobahn GmbH Niederlassung Rheinland, einem der modernsten und nachhaltigsten Bürogebäude Deutschlands, sowie das „OPUS“, das neue Krefelder Jobcenter. Dieses wurde nach den Kriterien der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen realisiert. Beide Neubauten haben über 20.000 Quadratmeter zusätzliche Bürofläche hervorgebracht. Auch in den Stadtteilen Süd, Fischeln und Hüls wurden moderne Büroflächen realisiert. Letztere beispielsweise im Green Business Park Hüls.
Knapp ein Fünftel (19,4 Prozent) der Büroflächen in Krefeld befindet sich in modernen Gebäuden, die seit der Jahrtausendwende gebaut wurden. Seit 2010 wurden rund 140.000 Quadratmeter neue Büroflächen fertiggestellt. Das Neubauprojekt „LOGIN“ in der Innenstadt wird die verfügbare Bürofläche im Laufe des Jahres weiter steigern und trägt zur positiven Entwicklung des Stadtzentrums bei.
Die Büroflächenumsätze in Krefeld betrugen sowohl 2022 als auch 2023 etwa 15.000 Quadratmeter, was dem durchschnittlichen Niveau der letzten zehn Jahre entspricht. Gleichzeitig stieg die Leerstandsquote leicht auf sechs Prozent. Dieser Anstieg ist einerseits dem hohen Neubauvolumen geschuldet, das zu stadtinternen Umzügen führt, und andererseits einem allgemeinen Trend am Büromarkt – auch bedingt durch die seit der Corona-Pandemie etablierte, vermehrte Inanspruchnahme von Homeoffice in Unternehmen.
Seit der Zinswende 2022 konnte auch in Krefeld, wie in anderen Städten, ein deutlicher Anstieg der Nettoanfangsrenditen beobachtet werden. In zentralen Lagen liegt die Rendite aktuell bei 5,9 Prozent. Diese Entwicklung spiegelt das gestiegene Interesse von Investoren wider, die auf einen sich wandelnden Markt reagieren, der von neuen Arbeitsmodellen und flexiblen Bürokonzepten geprägt ist.
Die Büromarktstudie Krefeld bietet Investoren, Projektentwicklern und Unternehmen wertvolle Einblicke in aktuelle Marktdaten und Entwicklungen. Sie bildet eine wichtige Grundlage für strategische Entscheidungen am Wirtschaftsstandort. „Wir brauchen einen transparenten Büroimmobilienmarkt, um Bestandsunternehmen in unterschiedlichen Entwicklungsphasen passgenau begleiten zu können, auf Investoren zuzugehen und den Wirtschaftsstandort Krefeld zu fördern“, hebt Preen hervor. Für die Studie wurden unter anderem Daten aus dem Liegenschaftskataster, Medienberichte über Neu- und Umbauprojekte sowie Beschäftigtenzahlen der Bundesagentur für Arbeit herangezogen. Diese methodische Herangehensweise sichert die Qualität der erhobenen Daten und ermöglich eine präzise Analyse der Marktentwicklungen.
„Die kontinuierliche Entwicklung des Büroflächenmarktes in Krefeld zeigt, dass die Stadt auf einem guten Weg ist, ihre Position als attraktiver Wirtschaftsstandort zu festigen. Mit einem wachsenden Büroflächenbestand, modernen Neubauten und einer moderat steigenden Nachfrage nach hochwertigen Büroflächen können wir optimistisch in die Zukunft schauen. Auch bieten wir im Gegensatz zu überhitzten Bürostandortorten in Metropolen noch immer ein attraktives Risiko-Rendite-Verhältnis für Investoren. Moderate Einstiegspreise ermöglichen hier ein rentierliches Engagement. Das spricht sich herum und dafür werben wir – nicht zuletzt auch auf Messen für Immobilien und Investitionen wie der Expo Real in München und der POLIS in Meerbusch beziehungsweise Düsseldorf“, so Preen.
Die gesamte Büromarktstudie ist abrufbar unter: www.krefeld-business.de/bueromarktstudie-2024-wachstum-modernisierung-und-neue-perspektiven/
Foto: Neubauprojekte am Willy-Brandt-Platz: BOB.Krefeld und OPUS (v.l.n.r.), Nutzungsrechte: IRI
]]>KREFELD. „Gründerinnen und Gründer, die sich im Zeitraum vom 1. April 2023 bis 31. März 2025 in Krefeldselbstständig gemacht haben, sollten die Chance nutzen, sich mit ihrer Geschäftsidee für den GRÜNDERPREIS KREFELD 2025 zu bewerben. Denn mitzumachen, kann lohnend sein. Dabei sollte es sich um eine innovative, spannende oder kreative Gründung handeln“, ermuntert Eckart Preen, Wirtschaftsdezernent und Leiter von KREFELD BUSINESS, zur Teilnahme.
Der 7. GRÜNDERPREIS KREFELD ist mit insgesamt 6.000 Euro Preisgeld dotiert. Zu gewinnen gibt es außerdem eine vielfältige Palette an passgenauen Unterstützungsangeboten. Auch werden die Gewinnerinnen und Gewinner öffentlichkeitswirksam prämiert. Möglich machen das die Kooperationspartner Volksbank Krefeld, die Westdeutsche Zeitung, KREFELD BUSINESS und die Gemeinschaft Junger Unternehmer Krefeld (GJU) sowie der Marketing-Club Krefeld e.V. Die beiden letztgenannten unterstützen den Wettbewerb erstmals als Kooperationspartner, während die anderen den Wettbewerb vor etwa 13 Jahren mit aus der Taufe gehoben haben. „Als Netzwerk junger Unternehmerinnen und Unternehmer in Krefeld freuen wir uns sehr, den Krefelder Gründerpreis mit zu begleiten und zu gestalten. Dieser Preis bietet eine großartige Plattform, um innovativen Gründergeist und zukunftsweisende Ideen in Krefeld sichtbar zu machen und zu fördern“, so Christopher Borchert, Sprecher der Gemeinschaft Junger Unternehmer Krefeld e.V. Auch Michael Neppeßen, Geschäftsführender Vorstand des Marketing-Clubs Krefeld e.V., weiß um die wesentliche Bedeutung, die Gründungskultur in Krefeld nachhaltig zu fördern: „Eine aktive Gründungskultur in Krefeld ist für ihre wirtschaftliche Entwicklung, Agilität und die Zukunftsfähigkeit des Standorts Krefeld enorm wichtig. Neben der Leuchtturmwirkung auf bestehende Unternehmen, die von Ideen und Kooperationen mit den kreativen Neugründern profitieren, können so auch hier Studierende vom Standort Krefeld überzeugt werden.“ Und Christoph Gommans, Vorstandsmitglied der Volksbank Krefeld eG, betont: „Die frühe Einbindung eines Finanzexperten hilft über so manche Hürde hinweg und verschafft den Gründenden eine stabile Basis für zukünftige Entscheidungen. Je früher die Gründenden die Finanzthemen verinnerlicht haben, desto größer wird die Sicherheit im Tagesgeschäft.“
Gründerinnen und Gründer, die jetzt neugierig auf den Wettbewerb geworden sind, gerne von ihrem Businessplan berichten und sich mit Gleichgesinnten messen möchten, können ab jetzt die Bewerbungsunterlagen bei KREFELD BUSINESS einholen. Petra Rice, Gründungsberaterin bei KREFELD BUSINESS, hilft weiter (E-Mail: petra.rice@krefeld-business.de, Telefon: 02151 / 82074 – 23). Darüber hinaus finden Interessierte weiterführende Informationen unter:
www.krefeld-business.de/foerdermittel-gruendungsberatung/#winner
Bildzeile (v.l.n.r.): Das „Objekt der Begierde“: Der GRÜNDERPREIS KREFELD 2025, Urheber: station3, Nutzungsrechte: KREFELD BUSINESS
]]>Zeugen, die auf dem Friedhof oder in seinem Umfeld verdächtige Beobachtungen
gemacht haben (zum Beispiel Menschen mit auffälligen Karren oder anderen
Transportmitteln) werden gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen:
unter 02151-6340 oder an hinweise.krefeld@polizei.nrw.de.
Foto:Symbolbild
]]>KREFELD. „Wir freuen uns, beim größten Start-up-Event Deutschlands, dem Future Tech Fest auf dem Areal Böhler, erstmals dabei zu sein und an unserem Stand gleich fünf vielversprechenden Start-ups die Möglichkeit zu eröffnen, ihre Ideen und Lösungen einem Fachpublikum sowie Unternehmen und Investoren präsentieren zu können. Zugleich stellen wir unser Start-up-Service Paket INCUBATOR KREFELD vor“, kündigt Eckart Preen, Leiter von KREFEELD BUSINESS, an. Die innovativ-technische Leistungsschau, die am 22. August 2024 von 09:30 bis 18:00 Uhr im kultigen Ambiente des alten Stahlwerks an der Stadtgrenze zwischen Meerbusch und Düsseldorf vonstattengehen wird, bietet ein facettenreiches Programm mit unterschiedlichen Präsentations-, Austausch- und Begegnungsformaten, Workshops und so genannten Pitches, also kurzen Vorstellungen der Geschäftsideen. Die Start-up-Messe ist Präsentationsfläche und Konferenz zugleich. Die Organisatoren erwarten rund 5.000 Innovations- und Kooperationsinteressierte, die über Technologietrends und Szene-Entwicklungen diskutieren und mit 300 in- und ausländischen Tech-Start-ups ins Gespräch kommen können.
Die fünf Unternehmen, die am Krefeld-Stand (B2/B3) ihre zukunftsweisenden Lösungsansätze vorstellen, haben bereits das Unterstützungsprogramm INCUBATOR KREFELD in Anspruch genommen. Der INCUBATOR KREFELD bündelt verschiedene Beratungs- und Betreuungsleistungen zum gezielten Aufbau von technologieorientierten Unternehmen – von der Idee bis zur Firmengründung. Dabei geht es immer auch um die Absicherung und den nötigen Freiraum für die Ideenentwicklung. So erhielten bereits vier der fünf teilnehmenden Start-ups aus Krefeld positive Förderbescheide, so dass sie sich auf ihre Gründung und Weiterentwicklung ihres innovativen Vorhabens konzentrieren können.
„Um die Idee ‚auf die Straße‘ zu bringen, das heißt, umzusetzen und am Markt zu platzieren, ist das Future Tech Fest 2024 die ideale Bühne“, ist Angel Alava-Pons, Koordinator des INCUBATORS KREFELD, überzeugt. Zu den fünf Start-ups – mit teilweise internationalen Teams – zählen Nanuq, Hansetag, XR-Labs, Parts Are Us und Fresh Point.
Hinter Nanuq stehen die Gründer Marvin Müller-Bader und Fabrice Kathmann. Sie wollen der Logistikwirtschaft dazu verhelfen, eine CO2-neutrale Warenanlieferung und Abholung zu bewerkstelligen, indem sie die Nutzung der E-Mobilität im Lieferverkehr besonders kosteneffizient organisieren. Hansetag dagegen entwickelt digitale Plattformen, die den Datenaustausch zwischen Datenproduzent und -konsument strukturiert managen, um datenbasierte Entscheidungen abzuleiten und weitere Umsätze aus der digitalen Wertschöpfungskette zu erwirtschaften. Christian Thiel und Viktor Kessler sind die Köpfe von Hansetag. Allein um dieses Konzept genauer zu verstehen, lohnt sich ein Besuch des Future Tech Fests.
Anatolii Uvarov und Philipp Winkmann haben mit ihrer Unternehmensgründung XR-Labs den Fokus auf virtuelle Gestaltungsmöglichkeiten gelegt. Mithilfe ihrer 3D-Lösungen lassen sich beispielsweise Wohn- und Büroräume ebenso wie Maschinenanlagen noch vor Fertigstellung virtuell inspizieren, um eventuelle kostenintensive Konstruktionsfehler auszuschließen. Auch Marc Pforr stellt sich mit seiner „One-Stop-Online-Plattform“ auf dem Stand von KREFELD BUSINESS vor. Damit will er die täglichen Abläufe im KFZ-Teilehandel „auf den Kopf stellen“, diesen schneller, transparenter und kosteneffizienter gestalten. Nutznießer sind Werkstättenbetreiber und Endverbraucher gleichermaßen. Den Ausstellerreigen schließt das Team von Fresh Point. Mohammad Hori Najafabadi und Mahsa Moradipour entwickeln eine autonome Plattform, die den Zahlungsvorgang im stationären Lebensmitteleinzelhandel ohne Kassenschlange oder Warten am Selbstbedienungsterminal abwickelt. Möglich macht das ein Tracking-System mit vernetzten Kameras und Sensoren, das zudem datenschutzkonform arbeitet.
Technologieorientierte Gründerinnen und Gründer aus Krefeld und solche, die es noch werden wollen, sollten sich das Future Tech Fest nicht entgehen lassen. „Auch für etablierte Unternehmensakteure, die auf der Suche nach frischen Ideen fürs eigene Business sind, dürfte sich der Besuch der Messehalle auf dem Areal Böhler am 22. August lohnen“, ermuntert Wirtschaftsdezernent Preen zum Besuch der Leistungsschau, und ergänzt: „Das Team vom INCUBATOR KREFELD erwartet Sie am Stand B2/B3 und stellt gerne direkte Kontakte zu den Start-ups her.“
Bildzeile (v.l.n.r.): Das INCUBATOR KREFELD-Team: Dr. Simon Jenniches, Leonie Hasler, Angel Alava-Pons und Petra Rice, Foto: Lichthalle Krefeld, Nutzungsrechte: KREFELD BUSINESS
]]>KREFELD. 40 Prozent der CO2-Emissionen sind es, die der Bausektor in Nordwesteuropa produziert. Damit ist er ein Haupttreiber des menschengemachten Klimawandels.
Dieser Entwicklung gilt es, gegenzusteuern. Ein geeignetes Mittel dafür ist beispielsweise die Verwendung kreislauffähiger Materialien und Produkte. Damit werden Bauelemente bezeichnet, die nach ihrer ursprünglichen Nutzung in geeigneter Form wiederverwendet werden können. Konkret kann das bedeuten: Balken, die einst für den Dachstuhl verwendet wurden, auch im „nächsten Leben“ wieder genau dieser Funktion zuzuführen. Sollten diese in ihrer Ursprungsfunktion aber nicht mehr vollumfänglich einsetzbar sein, wäre es denkbar, diese „nächstbestmöglich“ zu nutzen: beispielsweise, indem sie zu Fassadenverkleidungselementen umgearbeitet werden. Genau das beschreibt das Konzept der „zirkulären Bauwirtschaft“. Diese zielt darauf ab, Kreisläufe zu schließen und damit Ressourcen sowie Energie einzusparen.
Damit das gelingt, sind auch neue Ansätze der Stadtplanung unerlässlich. Flächen für Gebäuden entnommene Materialien und Bauelemente an verkehrsgünstigen Orten sind gleichermaßen notwendig wie Anbauflächen für biobasierte Baumaterialien wie Holz, Schilf und Flachs. Da diese nur überregional verfügbar sind, bedarf es zugleich einer Veränderung der Lieferketten. Die Region zwischen Nordfrankreich und den großen Ballungsräumen in Benelux (Belgien, Niederlande und Luxemburg), im Ruhrgebiet sowie im Rheinland wird auch als „Eurodelta“ bezeichnet. Zwischen Rhein, Schelde und Maas gelegen, eröffnet das „Eurodelta“ dank seiner naturräumlichen Lagegunst, seiner Finanzkraft, seines bau- und materialtechnischen Know-hows sowie seiner Verkehrsinfrastruktur die einzigartige Möglichkeit, für die „Bauwende“ Pate zu stehen.
Intention des so genannten INTERREG-Projektes namens ASSET (A Spatial Strategy for the Eurodelta boosting a circular builT environment) ist es, voneinander zu lernen, intensiver zusammenzuarbeiten und eine regionale Umsetzungsstrategie zu entwickeln. Zum Kreis der Projektpartner zählen neben KREFELD BUSINESS unter anderen die Städte Amsterdam, Den Haag und Brüssel sowie die technischen Universitäten Delft und Aachen. Krefelds Partnerstadt Dünkirchen ist als „assoziierte Partnerin“ mit von der Partie.
Am Niederrhein und im angrenzenden Limburg wurden bereits diverse Projekte erfolgreich umgesetzt, deren Fokus auf gesundem und nachhaltigem Bauen liegen. Dazu gehören beispielsweise das Krefelder Healthy Building Movement, nachhaltige Kindertagesstätten und das Venloer Verwaltungsgebäude.
KREFELD BUSINESS koordiniert das Projekt für die Stadt Krefeld und die niederländisch-deutsche Grenzregion. „Durch den einzigartigen Ansatz, nachhaltige Gebäude mit dem Thema ‚Gesundheit‘ zu verbinden, positionieren wir unsere Region im Eurodelta. Zugleich stärken wir unsere regionale Wirtschaft, indem wir bei der Entwicklung neuer nachhaltiger Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle unterstützen“, betont Eckart Preen, Leiter von KREFELD BUSINESS.
Kontakt: Unternehmensakteurinnen und -akteure, die sich für das Projekt interessieren und dabei mitmachen möchten, erhalten weitere Informationen bei Dr. Simon Jenniches (02151/82072-22, E-Mail:simon.jenniches@krefeld-business.de) oder Anna Appenzeller (02151/82072-25, E-Mail:anna.appenzeller@krefeld-business.de) von KREFELD BUSINESS.
Bildzeile: Exkursion zu Best Practice-Projekten im Eurodelta mit Halt in Krefeld; Nutzungsrechte: KREFELD BUSINESS
]]>KREFELD. Auch wenn das Sommerwetter noch auf sich warten lässt: In rund vier Wochen starten die großen Ferien und damit die schönste Zeit des Jahres für die meisten Schülerinnen und Schüler. Sechs Wochen sind lang und wer neben Erholung auch etwas für seine Zukunft tun will, für den gibt es in der Zeit vom 8. Juli bis 20. August 2024 ein ganz besonderes, kostenfreies Ferienangebot zum „Reinschnuppern“: die „Praktikumswoche Krefeld“.
Vor allem Schülerinnen und Schüler ab 15 Jahren, Studierende, aber auch andere Interessierte erhalten dabei die Möglichkeit, mehrere Tagespraktika in verschiedenen Unternehmen zu absolvieren. Alles ohne aufwändiges Bewerbungsanschreiben, Lebenslauf oder Zeugnisse. Interessierte können sich einfach über die Plattform praktikumswoche.de/krefeld anmelden.
71 Betriebe sind bisher bei der Erstauflage mit von der Partie. Dazu zählen die Eventagentur Reinblick, die G. Siempelkamp GmbH & Co. KG sowie die Debeka Versicherung. Sie alle gehen mit der Praktikumswoche Krefeld einen neuen Weg und bieten den jungen Menschen eine moderne Form der Berufsorientierung.
Hinter dem Konzept steckt eine digitale Plattform. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wählen bei der Anmeldung aus 20 Berufsfeldern – beispielweise Logistik, Verwaltung und Holzbau – solche aus, in die sie nähere Praxiseinblicke erhalten wollen. Insofern müssen sie weder einen speziellen Ausbildungsberuf oder Berufswunsch angeben noch ein konkretes Unternehmen. Mit Hilfe einer Software werden schließlich die individuellen Antworten mit den Praktikumsangeboten der Unternehmen in der Datenbank abgeglichen, damit ein „Match“ möglich wird.
Auf diese Weise können die teilnehmenden Personen bis zu fünf Tages-Praktika innerhalb von sechs Wochen absolvieren – aufeinanderfolgend oder über die Sommerferien verteilt. Alle, die mitmachen wollen, haben jetzt noch die Gelegenheit dazu, sich mit wenigen Klicks anzumelden:praktikumswoche.de/krefeld.
Die Praktikumswoche Krefeld wird als Smart City Pilotprojekt von KREFELD BUSINESS durchgeführt.
Bildzeile (v.l.n.r.): Sie freuen sich auf die Praktikumswoche Krefeld: Das Team von KREFELD BUSINESS, die Kommunale Koordinierung der Stadt Krefeld, teilnehmende Unternehmensvertreterinnen und -vertreter sowie Auszubildende und Studierende. Urheber: Simon Erath, Nutzungsrechte: KREFELD BUSINESS
]]>Auch in diesem Wettbewerbsdurchgang bilde die Branchenzugehörigkeit der bis jetzt mitmachenden Unternehmen wieder ein Spiegelbild der Branchenvielfalt am Wirtschaftsstandort Krefeld – von der Gesundheitswirtschaft über handwerksnahe Betriebe bis hin zu Firmen der chemischen Industrie hat die Expertenjury schon so manch interessante Bewerbung erreicht. „Da Homeoffice, wo branchenmöglich, mittlerweile nichts Außergewöhnliches mehr sein sollte, fokussieren wir uns bei der Suche nach ‚Krefelds familienfreundlichen Unternehmen‘ mittlerweile auf die Firmen, die sich durch ein besonderes Engagement von anderen abheben oder durch neue Ideen sowie Angebote, die sie selbst entwickelt haben. Wesentlich ist, dass sie dadurch zeigen, dass ihnen moderne Fachkräftefindung und -bindung, bei der Vereinbarkeit und Teilhabe in jeder Lebenswirklichkeit großgeschrieben werden, wirklich wichtig sind“, betont Ricarda Stamms, Netzwerkkoordinatorin „Wirtschaft und Familie“ sowie Projektmanagerin bei KREFELD BUSINESS.
Ganz gleich, wer im Unternehmen die Unterlagen einreicht – ob die Geschäftsführung, Mitarbeitende aus der Personalabteilung oder anderer Fachbereiche – es gilt, überzeugend darzulegen, inwiefern die Firma „familienfreundlich“ ist und somit die Auszeichnung verdient hätte. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, ein konkretes Projekt zu skizzieren, das mit Erhalt des Preisgeldes – maximal 10.000 Euro – umgesetzt werden sollte. Dieses Projekt kann sich auf verschiedene Bereiche beziehen und sollte auf das Thema „Vereinbarkeit“ einzahlen. Thematisch sind hier ansonsten keine Grenzen gesetzt.
Vielleicht ist Ihr Unternehmen besonders im Bereich der Fachkräftezuwanderung aktiv und Sie unterstützen die zugezogenen Familien mit besonderen Aktionen? Oder liegt Ihr Fokus auf der Integration von älteren Fachkräften oder Menschen mit Behinderung? Neue Ideen wären darüber hinaus beispielsweise die Unterstützung der Angestellten durch Finanzierung eines „Erziehungscoaches“, die Einstellung von Tageseltern im Unternehmen oder die Rekrutierung von Alltagshelfern für Angestellte in Pflegesituationen, damit deren Kopf frei für die Arbeit ist.
Als Preisgeld winken auch diesjährig insgesamt rund 10.000 Euro. Möglich machen das die Sponsoren SWK AG und die Sparkasse Krefeld. Damit bringen sie ihre besondere Wertschätzung für das Thema „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ zum Ausdruck.
Wer neugierig geworden ist und mitmachen will, findet alle Wettbewerbsunterlagen unter:www.wirtschaft-familie-krefeld.de
Alle, die noch teilnehmen wollen, senden ihre Bewerbung bis zum 31. Juli 2024 an:
Ricarda Stamms, Netzwerkkoordinatorin Wirtschaft & Familie, KREFELD BUSINESS, Telefon: 02151 / 82074 – 17, E-Mail: ricarda.stamms@krefeld-business.de
Claudia Brüker, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt, Jobcenter Krefeld, Telefon: 02151 / 7048 – 705, E-Mail: Jobcenter-Krefeld.BCA@Jobcenter-ge.de
Monique van Huijstee, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt, Arbeitsagentur Krefeld, Telefon: 02151 / 92 24 12, E-Mail: Krefeld.BCA@arbeitsagentur.de
Hintergrund: Das „Krefelder Netzwerk Wirtschaft und Familie“ wurde im Jahr 2014 gegründet. Zu den Initialpartnern gehören die Stadt Krefeld, die WFG Wirtschaftsförderungsgesellschaft Krefeld mbH für KREFELD BUSINESS, die SWK AG, die Sparkasse Krefeld, die Unternehmerschaft Niederrhein e.V., die Agentur für Arbeit Krefeld sowie das Jobcenter Krefeld.
Bildzeile Foto: Eckart Preen, Wirtschaftsdezernent und Leiter von KREFELD BUSINESS, und Ricarda Stamms, Netzwerkkoordinatorin „Wirtschaft und Familie“ sowie Projektmanagerin bei KREFELD BUSINESS, ermuntern „Krefelds familienfreundliche Unternehmen“ zur Wettbewerbsteilnahme, Nutzungsrechte: KREFELD BUSINESS
]]>Krefeld (ots) – Am Montag (3. Juni 2024) um 15:15 Uhr fuhr ein 29-jähriger
Fahrer eines Linienbusses auf der Neukirchener Straße, als ein 7-jähriger Junge
auf dem dortigen Gehweg plötzlich auf die Straße trat und stolperte. Der
Busfahrer bremste, jedoch stürzte der Junge und geriet mit dem Unterschenkel
unter den Reifen des Busses. Der 7-Jährige wurde mit einem Rettungshubschrauber
in ein Krankenhaus gebracht.
Foto: Symbolbild
]]>Krefeld (ots) – Am Dienstag (28. Mai 2024) wurden Polizei und Rettungsdienst
gegen 15:10 Uhr zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung zwischen mehreren
Personen zum Kaiser-Wilhelm-Park gerufen. Vor Ort trafen die Einsatzkräfte auf
mehrere Zeugen und einen 22-jährigen Deutschen, der bereits durch den
Rettungsdienst versorgt wurde. Er wurde mit diversen Schlag- und
Schnittverletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Im weiteren Verlauf trafen
die Einsatzkräfte auf einen weiteren Verletzten, einen 18-jährigen Syrer, der
ebenfalls mit Schnittverletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert wurde. Nach
ersten Ermittlungen sind die beiden Geschädigten durch Tritte und Schläge mit
diversen Gegenständen verletzt worden. Mehrere Tatverdächtige flüchteten
anschließend in verschiedene Richtungen, unter anderem über die Straße Neuer Weg
und den Nassauer Ring von der Tatörtlichkeit. Im Rahmen der Fahndung konnten die
Einsatzkräfte durch Hinweise von Zeugen insgesamt zwei Tatverdächtige
festnehmen. Es handelt sich um einen 16-jährigen Syrer und einen 19-jährigen
Iraker. Beide Tatverdächtige wohnen in Krefeld. Eine Mordkommission hat die
Ermittlungen zur Klärung der Tat aufgenommen. Die Ermittler bitten weitere
Zeugen, die Angaben zu den noch flüchtigen Personen machen können, sich mit der
Polizei unter 02151-6340 oder unter hinweise.krefeld@polizei.nrw.de in
Verbindung zu setzen. Die Tatverdächtigen sollen 17 bis 22 Jahre alt gewesen
sein. Sie hatten ein südländisches Erscheinungsbild und waren zum Teil mit
Jogginganzügen bekleidet. Die beiden Festgenommenen werden heute durch die
Staatsanwaltschaft Krefeld einem Haftrichter vorgeführt.
Foto: Symbolbild
]]>Zeugin einen hechelnden Hund in einem geparkten Auto am Konrad-Adenauer-Platz.
Sie rief andere Zeugen zur Hilfe, die versuchten, die Scheiben des Pkw mit einem
Hammer einzuschlagen. Zusätzlich alarmierten sie über den Notruf die Polizei.
Als die Zeugen die Türen des Autos öffnen konnten, kam für den Hund jede Hilfe
zu spät. Er konnte nur noch tot aus dem Auto geborgen werden. Die Hundehalterin,
eine 46-jähirge Frau, erschien kurze Zeit später an ihrem Auto. Gegen sie wurde
eine Anzeige wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz
gefertigt. Die Ermittlungen dauern an.
Die Polizei rät:
– Lassen sie ihre Tiere auch bei frühlingshaften Temperaturen
nicht alleine im Auto
– Autos heizen sich auch in der Sonne bei mittleren Temperaturen
schnell auf
– Wenn ihr Tier kurzzeitig im Auto bleiben muss, achten Sie
darauf, dass die Fensterscheiben geöffnet sind und genug
Frischluft vorhanden ist
Foto: Symbolbild
]]>Krefeld (ots) – Am Donnerstag (16. Mai 2024) gegen 22:30 Uhr hörte eine Bewohnerin eines Mehrfamilienhauses auf der Uerdinger Straße einen lauten Knall.
Als sie ihre Wohnungstür öffnete, konnte sie im Hausflur bereits eine starke Rauchentwicklung feststellen. Die alarmierten Kräfte der Feuerwehr Krefeld konnten den Brand in den Kellerräumen des Hauses vollständig löschen. Es wurde niemand verletzt.
Im weiteren Verlauf des Abends kam es noch zu weiteren sechs Mülleimerbränden im Bereich Uerdinger Straße, Viktoriastraße und Philadelphiastraße.
Um 2 Uhr (17. Mai 2024) meldete ein Zeuge einen weiteren Brand auf der Steinstraße. Dort brannte Sperrmüll, der auf dem Gehweg lag. Die Bewohner des angrenzenden Mehrfamilienhauses mussten durch die Feuerwehr evakuiert werden.
Auch hier wurde niemand verletzt. Ein Pkw wurde durch den Brand ebenfalls beschädigt. Durch die Berufsfeuerwehr Krefeld konnte der Brand gelöscht werden.
Die Kripo hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Zeugen werden gebeten, sich unter der 02151 6340 oder unter hinweise.krefeld@polizei.nrw.de zu melden.
Foto: Symbolbild
]]>Krefeld (ots) – Ein 41-jähriger Mann hat am Dienstag (14. Mai 2024) einen
größeren Polizeieinsatz ausgelöst. Der Krefelder hatte gegen 14:15 Uhr auf dem
Voltaplatz eine 38-jährige Frau und einen gleichaltrigen Mann mit einem Messer
leicht verletzt. Bei Eintreffen der Polizei hielt der Mann das Messer noch in
der Hand und reagierte nicht auf die Ansprache der Polizei. Da der Mann auch auf
mehrfache Aufforderung das Messer nicht weglegte, forderte die Polizei Krefeld
Spezialkräfte an. Im weiteren Verlauf des Einsatzes konnte der 41-Jährige durch
die Spezialkräfte überwältigt werden. Er und die Polizeikräfte blieben
unverletzt. Er wurde in die psychiatrische Klinik eingewiesen. Für die Dauer des
Einsatzes wurde die Ritterstraße zwischen der Voltastraße und der Oberdießemer
Straße gesperrt.
Foto: Symbolbild
]]>
KREFELD. Nach den Osterferien ist vor den Sommerferien. Dann werden sich wieder einige
Familien auf den Weg in den Urlaub machen, um zu entspannen oder gemeinsam Neues zu
entdecken. Wer ein weiteres Ferienangebot in der Zeit vom 8. Juli bis 20. August 2024 sucht,
hat jetzt die Chance darauf: bei der ersten „Praktikumswoche Krefeld“, einem Smart City
Pilotprojekt von KREFELD BUSINESS.
Krefeld ist damit die erste Stadt in Nordrhein-Westfalen, in der die digitale Plattform an den
Start geht. In das Projekt eingebunden sind auch die Stadt Krefeld, die Agentur für Arbeit
Krefeld und das Team der Kommunalen Koordinierung (KAoA). Mitmachen kann, wer
mindestens 15 Jahre alt ist. Zur Zielgruppe gehören somit insbesondere Schülerinnen und
Schüler, Studentinnen und Studenten sowie alle, die einen Neuanfang wagen wollen oder
müssen. Das Angebot ist kostenfrei.
Die Idee hinter der Digitalplattform: Die jungen Menschen wählen bei der Anmeldung unter
www.praktikumswoche.de/krefeld unkompliziert aus 20 Berufsfeldern solche aus, in die sie
nähere Praxiseinblicke erhalten wollen. Insofern müssen sie weder einen speziellen
Ausbildungsberuf oder Berufswunsch angeben noch ein konkretes Unternehmen. Neben den
individuellen Interessen werden zudem die zeitliche Verfügbarkeit – sowohl der Unternehmen
als auch der künftigen Praktikantinnen und Praktikanten – sowie weitere Parameter
berücksichtigt. Dazu gehört beispielsweise die Mobilität der Teilnehmenden. Mit Hilfe einer
Software werden schließlich die individuellen Antworten mit den Praktikumsangeboten der
Unternehmen in der Datenbank abgeglichen, damit ein „Match“ möglich wird. Einfach
formuliert, funktioniert die Plattform wie ein Dating-Portal.
Auf diese Weise können die teilnehmenden Personen bis zu fünf Tages-Praktika innerhalb von
sechs Wochen absolvieren – aufeinanderfolgend oder über die Sommerferien verteilt. Den
mitmachenden Unternehmensverantwortlichen steht es frei, wie viele Praktikumstage sie in
den Sommerferien anbieten und an wie viele Praktikanten sie diese vergeben möchten.
„Es freut mich sehr, dass sich schon 60 Krefelder Unternehmen dazu bereit erklärt haben,
jungen Menschen unkompliziert Tages-Praktika anzubieten. Damit helfen sie den Jugendlichen,
Praxiserfahrung zu sammeln und Orientierung bei der Berufswahl zu erhalten“, so
Oberbürgermeister Frank Meyer, zugleich Schirmherr der „Praktikumswoche Krefeld“.
„Und für die heimischen Unternehmen kann es eine gute Chance sein, schon frühzeitig als
attraktiver künftiger Arbeitgeber sichtbar zu werden und Nachwuchstalente für den Standort
zu begeistern“, sagt Eckart Preen, Leiter von KREFELD BUSINESS, und ergänzt: „Da sich die
Teilnehmerinnen und Teilnehmer lediglich für ein Berufsfeld entscheiden, lernen sie dadurch
vielleicht auch solche Betriebe kennen und schätzen, die zu ihnen passen, die sie aber aufgrund
ihrer Größe oder in Ermangelung internationaler Bekanntheit nicht auf dem Schirm gehabt
hätten.“
Leonie Hasler, Projektleiterin der „Praktikumswoche Krefeld“, betont: „Das Besondere an der
Praktikumswoche ist, dass sich die jungen Menschen hierfür absolut unkompliziert anmelden
können – ohne Zeugnis, ohne Lebenslauf und ohne Anschreiben.“
Die Unternehmen, die bei der ersten „Praktikumswoche Krefeld“ mitmachen, kommen aus den
Bereichen „Logistik“, „Pflege“, „Hotellerie und Gastronomie“, „Holzverarbeitung“ und
„Gartenbau“. Darüber hinaus werden Plätze in der Verwaltung angeboten. Das Spektrum wird
abgerundet durch Maschinen und KFZ, Verkauf und Handel, Klima, Heizung, Sanitär, Steuern
und Recht, Tief- und Hochbau, Elektronik und Anlagen sowie viele mehr.
Alle, die mitmachen wollen und zur Zielgruppe gehören, haben ab jetzt die Gelegenheit dazu,
sich für das kostenfreie Angebot zu registrieren.
Die Anmeldung ist möglich unter: www.praktikumswoche.de/krefeld
Bildzeile (v.l.n.r.): Die erste „Praktikumswoche Krefeld“ fest im Blick: Annegret Angerhausen-Reuter
(Pressesprecherin und Investorenbegleitung, KREFELD BUSINESS), Leonie Hasler (Projektleiterin
„Praktikumswoche Krefeld“, KREFELD BUSINESS), Tim Kramer (Projektleiter, Eventagentur
Reinblick), Marc Plücken (Auszubildender, Eventagentur Reinblick), Eckart Preen
(Wirtschaftsdezernent und Leiter von KREFELD BUSINESS), Eric Lünger (Auszubildender, G.
Siempelkamp GmbH & Co. KG), Markus Lewitzki (Chief Digital Officer, Stadt Krefeld,
Wirtschaftsdezernat), Yusuf Kaya (Student), Stephanie Lecybyl (Personalreferentin, G. Siempelkamp
GmbH & Co. KG), Florian Gassner (Auszubildender, G. Siempelkamp GmbH & Co. KG), Nicole
Poloczek (Bezirksleiterin und Ausbildungscoach, Debeka Versicherung) und Christina Schwickrath
(Koordinatorin Übergang Schule und Beruf – KaoA), Urheber: Simon Erath, Nutzungsrechte:
KREFELD BUSINESS
Krefeld war thematisch mit dem Rheinblick, der Plankerheide und dem Quartier Anglicus vertreten
KREFELD. „SAME.SAME…BUT DIFFERENT – ALLES BLEIBT…ANDERS.“ Unter diesem Blickwinkel stand die zehnte „polis“ in den Alten Schmiedehallen auf dem Areal Böhler in Meerbusch / Düsseldorf. Die polis Convention ist die bundesweit führende Messe für Stadt- und Projektentwicklung. Zur Zielgruppe gehören Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Städten und Kommunen, aus der landesweiten Immobilienwirtschaft, der Wirtschaftsförderung, der Planung, der Architektur sowie Projektentwicklerinnen und Projektentwickler, Investorinnen und Investoren.
Die Jubiläumsmesse kann als Erfolg für alle Beteiligten verbucht werden – mit interessanten Podiumsrunden zu aktuellen bau- und immobilienwirtschaftlichen Projekten, Impulsvorträgen, der Verleihung des polis Awards für vorbildliche Stadt- und Projektentwicklung sowie einer Vielzahl konkreter Arbeitsgespräche. Auch wenn die Zeiten in der Bau- und Immobilienbranche, nicht zuletzt für Projektentwickler, derzeit überaus fordernd sind, so tat dies der Atmosphäre in der Messehalle keinen Abbruch. Im Gegenteil, denn der Gesprächsbedarf war ungebrochen hoch.
„Die polis hat sich nach einem Jahrzehnt vollends etabliert und ist neben der Expo Real ein ‚Muss‘ im Kalender der Branchenakteure. Hier lassen sich an zwei Tagen komprimiert und intensiv Gespräche aufnehmen und weiterführen, weil einfach alle wesentlichen Player vor Ort sind. Das spart Zeit, ist effizient und bringt Projekte voran. Gesprochen haben wir unter anderem über die Nachnutzung ehemaliger Warenhäuser, (Wohnbau-)Projekte wie Rheinblick, Plankerheide und das Quartier Anglicus sowie über Bürobauten in Krefeld“, so Annegret Angerhausen-Reuter, Pressesprecherin und Investorenbegleiterin bei KREFELD BUSINESS.
Die Krefelder Delegation, zu der neben Repräsentanten der Fachbereiche 61 (Stadt- und Verkehrsplanung) und 62 (Vermessung, Kataster & Liegenschaften) auch das Messe-Team von KREFELD BUSINESS gehört, ist traditionell am Stand der Standort Niederrhein GmbH verortet – gemeinsam mit Kooperationspartnern aus Mönchengladbach, den Kreisen Kleve, Wesel und Viersen sowie aus dem Rhein-Kreis Neuss. Neu war diesjährig die Standgestaltung, die auf viel Anklang stieß, weil sie „frisch und luftig“ daherkam.
Bildzeile: Gemeinsam für den Wohn- und Wirtschaftsstandort Krefeld: Thomas Sinzig (Flächenmanagement, Stadt Krefeld), Diana M. Ohler (Projektbegleitung, KREFELD BUSINESS), Annegret Angerhausen-Reuter (Pressesprecherin und Investorenbegleitung, KREFELD BUSINESS), Christiane Barwitzki (Flächenmanagement, Stadt Krefeld) und Deike Herrmann (Fachbereichsleiterin, FB 62, Stadt Krefeld), Quelle: Standort Niederrhein
]]>Vom „weißen Fleck“ zum „Standort mit Potenzial“ für den weiteren Ausbau der Mobilfunkversorgung
KREFELD. Jüngst war der Hülser Berg noch ein „weißer Mobilfunkfleck“. Als solches wird in der Fachsprache ein Gebiet genannt, das hinsichtlich seiner Mobilfunkversorgung kein ausreichendes Datenvolumen über Mobilfunk aufweisen kann.
„Jetzt aber wird auch dort das letzte große Funkloch in Krefeld beseitigt“, so Wirtschaftsdezernent Eckart Preen. Der Leiter von KREFELD BUSINESS kann sich noch gut an die Ausgangslage nördlich des Hülser Bergs erinnern, gab es hier bis vor Kurzem doch weder eine nennenswerte Mobilfunk- noch eine Breitbandversorgung. „Als Antwort auf die vielfache Anwohnerkritik hat die Stadt Krefeld das Programm des nordrheinwestfälischen Wirtschaftsministeriums zur Förderung eines Mobilfunkkoordinators in Anspruch genommen. Von diesem werden alle Themen rund um den Mobilfunk gebündelt und fokussiert bearbeitet.“
Holger Rimroth, seit 1. Juli 2023 städtischer Mobilfunkbeauftragter, freut sich, dass er den bereits vor seinem Amtsantritt vom Wirtschaftsdezernat angestoßenen Prozess erfolgreich abschließen konnte. So hat der Netzbetreiber – die Telekom – im März dieses Jahres den Mobilfunkmast am Lookdyk aktiviert, der seither die Versorgung mit „4G“ – dem Mobilfunk der vierten Generation – am Hülser Berg sicherstellt. Damit gehört der „weiße Fleck“ in der dortigen Netzversorgung der Vergangenheit an. Vielmehr haben jetzt Anwohnerinnen und Anwohner sowie Spaziergängerinnen und Spaziergänger Handyempfang im Grünen.
Die Bürgerinnen und Bürger sind es im Übrigen auch, die dazu beitragen können, dass sich Krefeld als Kommune digital optimal aufstellen kann. „Das wird nämlich nur gemeinsam funktionieren. Schließlich bilden die verschiedenen veröffentlichten Abbildungen und Karten zur Mobilfunkabdeckung nicht immer das persönliche Empfinden und die nutzbare Netzqualität des Einzelnen ab“, erklärt Preen und betont: „Wir sind dankbar für alle Mobilfunknutzerinnen und -nutzer, die uns über das städtische Beteiligungsportal weiterhin bestehende Funklöcher melden. Denn nur wenn wir die Bedarfe kennen, können wir Abhilfe schaffen, uns mit Netzbetreibern in Verbindung setzen und den Ausbau vorantreiben.“ Und Rimroth ergänzt: „Auf diese Weise können wir als Kommune die einzelnen Meldungen sammeln, wodurch die einzelne Kundenstimme mehr Gewicht erhält.“ Folglich ermuntert der technische Fachwirt die Krefelderinnen und Krefelder dazu, das Beteiligungsportal zu nutzen: „Weil es einfach, selbsterklärend und zielführend ist.
Unter https://beteiligung.nrw.de/portal/krefeld/beteiligung/ können engagierte Bürgerinnen und Bürger hier schnell und unkompliziert melden, an welchen Orten im Stadtgebiet die Mobilfunkverbindung noch ‚Luft nach oben‘ hat.
Bildzeile: Mobilfunkmast am Lookdyck, Urheber: Holger Rimroth,
Nutzungsrechte: KREFELD BUSINESS
]]>Krefeld (ots) – Am Donnerstag (25.04.2024), gegen 13:40 Uhr, kam es im Bereich
der Einmündung Marktstraße / Weeserweg zu einem Verkehrsunfall unter Beteiligung
eines Linienbusses. Dieser befuhr zum Unfallzeitpunkt die Marktstraße, als der
Bus-Fahrer (23) verkehrsbedingt eine Gefahrenbremsung durchführte. Im
Fahrzeuginneren stürzten einige Mitfahrende. Insgesamt verletzten sich neun
Fahrgäste, davon wurden sechs Personen vor Ort behandelt und drei Personen in
ein Krefelder Krankenhaus verbracht. Sie konnten nach ambulanter Behandlung
wieder entlassen werden. Für den Zeitraum der Unfallaufnahme war der Bereich der
Einmündung gesperrt.
Foto:Symbolbild
]]>Krefeld (ots) – Die Hüpfburg wurde angehoben und fiel anschließend halb in sich
zusammen.
Am 30. März 2024, gegen 14:40 Uhr, ereignete sich auf dem Sprödentalplatz ein
Unglück in dem dortigen Hüpfburgpark. Bei starkem Wind ist an einer Hüpfburg auf
dem Sprödentalplatz aus unbekannter Ursache ein Sicherungsseil gerissenen. Die
Hüpfburg, in der sich mehrere Kinder befanden, wurde angehoben und fiel
anschließend halb in sich zusammen. Eins der Kinder wurde mehrere Meter in die
Luft geschleudert und kam dann neben dem Luftkissen auf. Das 11 jährige Mädchen
musste stationär ins Krankenhaus verbracht werden. Darüber hinaus wurden drei
weitere Kinder im Alter von 5, 7 und 8 Jahren leicht verletzt.
Foto: Symbolbild
]]>
Jedes zweite Jahr rufen die Akteure des „Krefelder Netzwerks Wirtschaft und Familie“ alle mit ihrer Firmenzentrale in Krefeld ansässige Unternehmen dazu auf, sich um das Signet „Familienfreundlichstes Unternehmen“ zu bewerben. „Das wurde von den Wirtschaftstreibenden bisher auch sehr gut angenommen. Innerhalb von fünf Durchgängenerhielten wir mehr als hundert Bewerbungen. Vor zwei Jahren führten wir die Neuerung ein, dass nicht nur Unternehmenslenkende und Personalverantwortliche, sondern auch Mitarbeitende ihr Unternehmen nominieren können“, berichtet Eckart Preen, Leiter von KREFELD BUSINESS und Initialpartner des Netzwerks. „Doch bei dieser Veränderung allein sollte es nicht bleiben“, erklärt Ricarda Stamms als verantwortliche Netzwerkkoordinatorin: „Haben wir bislang ‚Krefelds familienfreundlichstes Unternehmen‘ prämiert, werden ab jetzt bis zu zehn Firmen mit dem Signet ‚Krefelds familienfreundliches Unternehmen‘ ausgezeichnet und erhöhen damit ihre Chancen, Fachkräfte zu finden und zu binden.“
Neu ist auch, dass das Zertifikat für zwei Jahre gilt und dann „verfällt“. Allerdings können sich alle Unternehmen nach Zeitablauf erneut bewerben und hätten somit die Chance auf eine Verlängerung des Zertifikats.
Als Preisgeld winken auch diesjährig insgesamt rund 10.000 Euro. Möglich machen das die Sponsoren SWK AG und die Sparkasse Krefeld. Damit bringen sie ihre besondere Wertschätzung für das Thema „Vereinbarkeit von Familie und Beruf“ zum Ausdruck.
Und so klappt´s mit der Bewerbung: Ganz gleich, wer im Unternehmen die Unterlagen einreicht – ob die Geschäftsführung, Mitarbeitende aus der Personalabteilung oder anderer Fachbereiche – wichtig ist, überzeugend darzulegen, weshalb die Firma „familienfreundlich“ ist und somit die Auszeichnung verdient hätte. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, ein konkretes Projekt zu skizzieren, das mit Erhalt des Preisgeldes – maximal 10.000 Euro – umgesetzt werden sollte. Dieses Projekt kann sich auf verschiedene Bereiche beziehen und sollte auf das Thema „Vereinbarkeit“ einzahlen. Thematisch sind hier ansonsten keine Grenzen
gesetzt. Vielleicht ist Ihr Unternehmen besonders im Bereich der Fachkräftezuwanderung aktiv und Sie unterstützen die zugezogenen Familien mit besonderen Aktionen? Oder liegt Ihr Fokus auf der Integration von älteren Fachkräften oder Menschen mit Behinderung? Was zählt, ist, dass die Familie bei Ihrem Projekt im Vordergrund steht.
Und so gestaltet sich der „neue“ Wettbewerb perspektivisch: Unternehmen, die mit Erhalt der Siegprämie eines der skizzierten Projekte umsetzen, können dieses öffentlichkeitswirksam zu Beginn des nächsten Wettbewerbsdurchlaufs als gelungenes Praxisbeispiel vorstellen.
„Mit den vorgenommenen Modifizierungen wollen wir den Wettbewerb noch breiter fassen, um noch mehr Erfolgsgeschichten erzählen zu können, die es wert sind, publik gemacht zu werden. Wir bieten damit auch anderen Unternehmerinnen und Unternehmern die Möglichkeit, sich etwas von den Best Practice-Beispielen abzuschauen. Unser Ziel ist es, zu zeigen, dass sowohl die Beschäftigten als auch die Unternehmerinnen und Unternehmer gleichermaßen davon profitieren, wenn eine Firma familienfreundlich aufgestellt ist. Je flexibler und besser Betriebe ihre Mitarbeitenden darin unterstützen, Familie und Beruf miteinander zu vereinbaren, umso mehr haben die Beschäftigten den Kopf für ihre Arbeit frei. Damit werden sie leistungsfähiger, kreativer und produktiver“, ist sich Claudia Brüker, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt beim Jobcenter Krefeld, im Koordinatorenkreis sicher.
Und Michael Fechler – Referent für Arbeits-, Tarif- und Sozialrecht bei der Unternehmerschaft Niederrhein – ist es wichtig, noch einmal zu betonen: „Familienfreundlichkeit ist generationenübergreifend, weil es darum geht, Mitarbeitende in allen Lebenslagen ein Berufsleben lang zu unterstützen – die Mütter und Väter, aber eben auch Alleinlebende oder Kinderlose, die Angehörige pflegen oder mit ähnlichen Herausforderungen konfrontiert sind.“
Die Unterlagen zum Wettbewerb sind abrufbar unter: www.wirtschaft-familie-krefeld.de
Hintergrund: Das „Krefelder Netzwerk Wirtschaft und Familie“ wurde im Jahr 2014 gegründet. Zu den Initialpartnern gehören die Stadt Krefeld, die WFG Wirtschaftsförderungsgesellschaft Krefeld mbH für KREFELD BUSINESS, die SWK AG, die Sparkasse Krefeld, die Unternehmerschaft Niederrhein e.V., die Agentur für Arbeit Krefeld sowie das Jobcenter Krefeld.
Ansprechpartnerinnen für den Wettbewerb:
Ricarda Stamms, Netzwerkkoordinatorin Wirtschaft & Familie, KREFELD BUSINESS, Telefon: 02151 / 82074 – 17, E-Mail: ricarda.stamms@krefeld-business.de
Claudia Brüker, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt, Jobcenter Krefeld, Telefon: 02151 / 7048 – 705, E-Mail: Jobcenter-Krefeld.BCA@Jobcenter-ge.de
Monique van Huijstee, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt, Arbeitsagentur Krefeld, Telefon: 02151 / 92 24 12, E-Mail: Krefeld.BCA@arbeitsagentur.de
]]>KREFELD. „New Work“ – darauf lag der Fokus des ersten BusinessBreakfasts dieses Jahres. Das etablierte Veranstaltungsformat von KREFELD BUSINESS und dem Marketing Club Krefeld erfreut sich großer Beliebtheit und findet viermal jährlich in unterschiedlichen Locations statt. Jüngst fanden sich dazu rund 100 Teilnehmende in der Hochschule Niederrhein ein. Nach einer Begrüßung durch Dr. Thomas Grünewald, Präsident der Hochschule Niederrhein, sowie den einleitenden Worten von Eckart Preen, Leiter von KREFELD BUSINESS, und Michael Neppeßen, Vorstandsmitglied des Marketing Clubs Krefeld, ging es für die Gäste interaktiv weiter.
Prof. Dr. Frauke Austermann, Professorin für Transformation der Arbeitswelt an der Hochschule Niederrhein, ermunterte die Gäste zunächst, auf Klebezetteln bildlich zu skizzieren, was sie unter dem Begriff „New Work“ verstehen. Von der Wertschätzung, dem Netzwerk, der Augenhöhe, der künstlichen Intelligenz in Form eines Roboters bis hin zur Cloud und dem Homeoffice war bei den Antworten alles dabei. Allerdings bedeutet „New Work“ weitaus mehr als „einfach nur“ Homeoffice. Das „Neue Arbeiten“ steht ebenso für „befähigende Personalführung“ mit lediglich moderaten Kontrollen und großem Gestaltungsspielraum der Belegschaft. Dies zeigte Prof. Dr. Austermann anhand von Praxisbeispielen einer S-Bahn-Gesellschaft und eines Pflegeheimes. Insbesondere das in einer Filmsequenz vorgestellte Pflegeheim, dessen Fachkräfte nur noch ein Minimum an bürokratischem Aufwand leisten müssen, dafür aber mehr Zeit für die Betreuung und persönlichen Belange ihrer Bewohnerinnen und Bewohner aufbringen können, beeindruckte. Ebenso die Erkenntnis, dass es sich für Unternehmen gleich in zweifacher Hinsicht auszahlt, Formen „Neuen Arbeitens“ im Betrieb einzuführen und auszubauen. Zum einen sei die Fachkräftebindung doppelt so hoch und zum anderen steigere sich das betriebswirtschaftliche Wachstum um etwa zehn Prozent.
Nachdem die Anwesenden sich davon überzeugen konnten, dass „Sinn und Mensch“ im Mittelpunkt der neuen Arbeitswelten stehen sollten, damit Bindung und Wachstum Wirklichkeit werden, ging es um die Arbeit der Bürgerstiftung Krefeld. Auch hier stehen „die Sinnhaftigkeit und der Mensch“ – insbesondere Kinder und Jugendliche und damit Fachkräfte von morgen – im Mittelpunkt, wie deren Vorstandsvorsitzender Jochen Rausch den Gästen veranschaulichte. Abschließend warb Leonie Hasler, die bei KREFELD BUSINESS den Bereich „Fachkräfte & Innovation“ betreut, für die Praktikumswoche Krefeld, eine KI- („Künstliche Intelligenz“)gestützte Form der Berufsorientierung, bei der Krefeld eine Vorreiter-Rolle in NRW einnehmen wird (https://praktikumswoche.de/).
Bildzeile (v.l.n.r.): Dr. Thomas Grünewald, Eckart Preen, Prof. Dr. Frauke Austermann, Leonie Hasler, Michael Neppeßen, Annegret Angerhausen-Reuter (Moderation) und Volker Rausch, Urheber: Dirk Jochmann, Nutzungsrechte: KREFELD BUSINESS
]]>Der Hundebesuchsdienst „4 Pfoten für Sie“ der Alexianer Krefeld für Menschen mit Hilfebedarf bietet wieder einen Qualifikationskurs für ehrenamtliche Hundebesuche
In Kürze beginnt eine neue Ausbildung für Mensch-Hund-Teams aus dem Kreis Wesel und Krefeld. Gesucht werden dafür Mensch-Hund-Teams, die Lust haben, sich einmal in der Woche ein bis zwei Stunden Zeit zu nehmen, um Senioren mit Demenz, einer Depression oder anderem Hilfebedarf zu Hause oder in einer Pflegeeinrichtung zu besuchen.
Der 40-stündige Qualifizierungskurs hierfür findet dieses Jahr im Juni an sieben Terminen (nach Feierabend oder an Wochenenden) in Kamp-Lintfort, Krefeld und online statt. Im Anschluss daran wird die Hundeführerscheinprüfung abgelegt.
Beim Online-Informationsabend am Dienstag, den 19. März 2024, um 19:00 Uhr wird Projektleiterin Catherine Yeardley diese besondere Arbeit, den Ablauf der Ausbildung und der anschließenden Besuche vorstellen. Eine Anmeldung hierzu ist unbedingt erforderlich, um die Zugangsdaten zu erhalten.
Kontakt und Termine:
Online-Informationsabend am 19.03.2024, 19 Uhr; Castings am 13., 27., 28. April und am 26. Mai, Dauer je zwei Stunden, der genaue Ort wird bei Anmeldung bekanntgegeben.
Anmeldungen unbedingt erforderlich bei Catherine Yeardley unter c.yeardley@alexianer.de oder telefonisch unter 0170-14 73 160.
Weitere Informationen unter www.4-pfoten-fuer-sie.de
]]>Krefeld. Premiere für die Wolfgang Wirichs Stiftung: Zum ersten Mal verleiht sie in diesem Jahr ihren „Wolfgang Wirichs Förderpreis Handel“ an herausragende Absolventen eines dualen Studiums. Und gleich zwei Preisträger dürfen sich über diese Auszeichnung freuen: Die Bewerbungen von Melike Karagöz und Tobias Neumann wurden von der Jury als herausragend bewertet.
Seit mehr als 20 Jahren vergibt die Wolfgang Wirichs Stiftung ihren Förderpreis. Dass mit dieser Auszeichnung nun explizit duale Studenten der Bereiche Groß- und Außenhandel, Einzelhandel, E-Commerce oder Logistik geehrt werden, ist aber neu. Im vergangenen Jahr hatten sich die Verantwortlichen der Stiftung zu dieser Neuausrichtung ihres Förderpreises entschieden. Dadurch soll der Praxisbezug der Auszeichnung noch gestärkt werden. Die Intention bleibt aber die Gleiche: Mit ihrem „Wolfgang Wirichs Förderpreis Handel“ möchte die Stiftung herausragende Nachwuchskräfte aus den Bereichen des Handels und der Warenwirtschaft fördern. 23 junge Wissenschaftlicher wurden bisher mit dem Preis ausgezeichnet.
Melike Karagöz
Melike Karagöz ist 23 Jahre alt und lebt in Dormagen. Nach ihrer Schulausbildung am Bettina-von-Arnim-Gymnasium in Dormagen, die sie 2018 mit der Allgemeinen Hochschulreife abschloss, begann sie 2019 eine duale Ausbildung zur Kauffrau für Groß- und Außenhandel bei der Wacom Europe GmbH in Düsseldorf. Gekoppelt war diese Ausbildung mit einem Bachelor-of-Arts-Studium im Bereich International Management an der Fachhochschule für Ökonomie und Management (FOM) in Düsseldorf. Dieses Studium schloss Melike Karagöz im August 2023 ab. Aktuell absolviert sie in Vollzeit einen Master-of-Science-Studiengang im Bereich E-Commerce an der Hochschule Niederrhein in Krefeld.
Geforscht zum Thema Online-Handel
Sie sei froh, den Schritt in ein duales Studium gewagt zu haben, sagt Melike Karagöz. Denn durch die Erfahrungen, die sie während dieser Zeit gemacht hat, habe sie ihre Leidenschaft für das Thema Online-Business entdeckt. Auch in ihrer Bachelor-Arbeit mit dem Titel „The Influence of Gamification on the Purchase Intention in Online Fashion Retail“ hat sich die 23-Jährige mit Online-Handel befasst. Im Zentrum der Arbeit, die in englischer Sprache verfasst ist, steht die Frage, inwiefern handelsbezogene Online-Spieleelemente Einfluss auf Kaufentscheidungen im Internet haben. Methodisch sehr anspruchsvoll und empirisch umfassend analysiert, wurde die Bachelor-Arbeit verdientermaßen mit der Note 1,0 bewertet.
Melike Karagöz habe sich während ihres Studiums insbesondere durch ihre „beachtliche Auffassungsgabe, ihre akademische Neugier und ihre hervorragenden analytischen Fähigkeiten“ ausgezeichnet, schreibt Prof. Dr. Joachim Hafkesbrink (FOM), der Betreuer ihrer Bachelor-Thesis war.
„Eine sehr anspruchsvolle Bachelor-Arbeit mit hohem Praxisbezug und gut hergeleiteten Ergebnissen“, urteilte die Jury der Wolfgang Wirichs Stiftung.
Tobias Neumann
Der zweite Preisträger, Tobias Neumann, lebt im hessischen Bruchköbel. Er ist 25 Jahre alt und hat seine Allgemeine Hochschulreife am Hannah-Arendt-Gymnasium in Haßloch erlangt. Seine Ausbildung zum Kaufmann für Groß- und Außenhandel begann er bei der Mayer & Ruppert GmbH & Co. KG und wechselte nach dem ersten Jahr zur STARK Deutschland GmbH. Dort ist Tobias Neumann auch heute noch tätig, mittlerweile als Junior Projektmanager.
Sein duales Bachelor-Studium absolvierte er bei STARK Deutschland und an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) im Studiengang BWL-Branchenhandel Bau, Haustechnik und Elektro mit der Vertiefung Logistik. Er schloss dieses im September 2023 mit einer Note von 1,4 erfolgreich ab. In seiner Abschlussarbeit thematisierte Tobias Neumann die Einführung einer Live-Sendungsverfolgung in der Kundenbelieferung der STARK Deutschland GmbH. Auch im Bereich Baustoffhandel gewinnt eine zeitnahe und transparente Lieferung der Baustoffe an Baustellen an Bedeutung, um das Kaufverhalten zu steuern und die Kundenbindung zu verbessern.
Auf der Basis einer detaillierten Ist-Analyse und durch Identifizierung von vorhandenen Schwachpunkten entwickelte Tobias Neumann ein auf das Unternehmen zugeschnittenes Konzept der Real-Time-Visibility für die Baustoff-Logistik, das mittlerweile auch in den firmenweiten Rollout gegangen ist.
Bester Absolvent
Prof. Dr. Alexander Neumann, der nicht mit dem Absolventen verwandt ist, hat Tobias Neumann während seines Studiums betreut und lobt den Preisträger als herausragenden Studenten seines Jahrgangs. Der 25-Jährige war bester Absolvent des Kurses im Bereich Handel.
Die Jury der Wolfgang Wirichs Stiftung lobt die Bachelor-Arbeit, für die Tobias Neumann den „Wolfgang Wirichs Förderpreis Handel 2024“ erhält, als „vorbildlich“ und „schöne, runde, praxisbezogene, stringente Arbeit“, deren Aufbau, Inhalte und gemachte Aussagen klar und vorbildlich sind.
Wolfgang Wirichs Förderpreis Handel
Stiftung und Förderpreis sind nach Wolfgang Wirichs (1922-2005) benannt, der als einer der Pioniere im Einzelhandel gilt. Er übernahm das von seinem Großvater 1886 gegründete Unternehmen und fügte – als erster Lebensmittelhändler Deutschlands – weitere Unternehmenszweige (Baumärkte und Gartencenter) erfolgreich hinzu. Anlässlich seines 70. Geburtstages wurde die Stiftung 1992 ins Leben gerufen. „Seine Lebensmaxime war: Erfolgreich kann man nur mit gut ausgebildeten und hoch motivierten Mitarbeitern sein“, erzählt Anne Wirichs-Doetsch über ihren Vater.
]]>Krefeld (ots) – Am Wochenende, in der Zeit vom 1. bis zum 3. Dezember 2023, gab
es in Krefeld insgesamt elf Wohnungseinbrüche in verschiedenen Stadtteilen. In
Gellep-Stratum verschaffen sich Unbekannte Zutritt zur ersten Etage eines
Reihenhauses über den Garten. Die Täter kletterten über Gartenmöbel auf eine
Mauer und von dort auf das Gestell der Markise. Von dort aus hebelten die Täter
das Fenster im ersten Obergeschoss auf und durchsuchten die Räume. In Verberg
hebelten die Täter das Wohnzimmerfenster einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus
auf und entwendeten Schmuck und andere Wertgegenstände. In Kempener
Feld/Baackeshof hebelten Einbrecher eine Terrassentür auf und entwendeten
Schmuck und Bargeld. Inzwischen scheitert die Hälfte aller Einbrüche an gut
gesicherten Fenstern und Türen. Schieben auch Sie ungebetenen Gästen einen
Riegel vor: Wie Sie sich wirkungsvoll gegen Einbrecher schützen, erklären Ihnen
die Experten der Polizei Krefeld am Montag, 18. Dezember 2023 von 14 bis 17 Uhr
und am Dienstag, 23. Januar 2024 von 11 bis 14 Uhr in der Verbraucherzentrale
NRW, Petersstraße 55, 47798 Krefeld. Außerdem bieten unsere Experten der
Kriminalprävention ganzjährig eine individuelle und kostenfreie Beratung für
Bürgerinnen und Bürger an. Für Terminabsprachen sind die Experten unter der
Telefonnummer 02151 634-4921 oder unter der 02151 634-4922 zu erreichen.
Foto: Symbolbild
]]>Rund 3.795 Quadratmeter Bruttogeschossfläche warten auf vier Vollgeschossen sowie im Dachgeschoss auf neue Mieter. Die neun Mieteinheiten ab 273 Quadratmeter eignen sich für Anwaltskanzleien und Beratungsgesellschaften ebenso wie für Arzt- und Heilpraxen. Im Erdgeschoss wird der angesagte Systemgastronomieanbieter „Peter Pane“ das neue „Et Bröckske“ mit Leben und Wohlfühlatmosphäre füllen und wieder zu dem machen, was es jahrzehntelang war: ein Ort der Begegnung und des Miteinanders.
Insgesamt sind es 2.759 Quadratmeter, die als moderne Büro- beziehungsweise Praxisflächen flexibel genutzt werden können. Das Dachgeschoss punktet mit einem besonderen Highlight: einer Büro-/Praxiseinheit über zwei Ebenen inklusive zwei großer Dachterrassen. Der Neubau ermöglicht insgesamt flexible Bürostrukturen: So sind hier attraktive Arbeitsplätze beispielsweise auch in Open Spaces oder Zellenbüros denkbar. Alle Räumlichkeiten sind klimatisiert. „Bei deren Ausbau können wir die Anforderungen und Wünsche der Mieter umsetzen“, so Arne Grundmann, Leiter Projektentwicklung der Qvadrat GmbH.
Das barrierefreie „Et Bröckske“ erreicht als Denkmal den Nachhaltigkeitswert „Effizienzhaus 70“. Die sanierten historischen Holzsprossenfenster erzeugen dabei ein besonderes Flair und ermöglichen „einen wunderschönen Ausblick in das Grün des Kirch- und Willy-Göldenbach-Platzes“, schwärmt Grundmann und bringt´s auf den Punkt: „Das gibt´s nicht im Home-Office, sondern nur in der Innenstadt.“
Das „Et Bröckske“ ist seit jeher optimal an das öffentliche Personennahverkehrsnetz angebunden und selbst vom Krefelder Hauptbahnhof fußläufig erreichbar. Wer auf den eigenen PKW „setzt“, findet im 150 Meter entfernten Parkhaus ausreichend Stellplätze, die auch für künftige Nutzer „gesichert“ sind.
Ab Anfang 2024 sollen die ersten Mieter ins neue „Et Bröckske“ einziehen. Mit der Vermarktung der für die Mieter provisionsfreien Flächen hat Qvadrat das Krefelder Maklerunternehmen SIC Schneewind Immobilien Consulting beauftragt.
Über Qvadrat
Qvadrat ist ein 2018 in Köln gegründeter Immobilien-Dienstleister mit dem Fokus auf Projektentwicklung, Energetische Sanierung, Asset Management und Finanzierung. Das Unternehmen investiert in innovative Projekte sowie in Bestandsimmobilien mit Wertsteigerungspotential, die einen nachhaltigen Beitrag zu einer zukunftsgerichteten, auf Lebensqualität bedachten Stadtentwicklung leisten. Das besondere Interesse von Qvadrat gilt Wohn- und Gewerbeobjekten, die deutlich aus der Masse herausstechen. Hierzu zählen auch gewerbliche Immobilien wie das Et Bröckske, die architektonisch ansprechend und den vielfältigen Anforderungen des modernen Arbeitslebens gerecht werden.
Bildmaterial
Visualisierung Projekt
Bildzeile: Im „Et Bröckske“ – Annegret Angerhausen-Reuter (KREFELD BUSINESS), Oberbürgermeister Frank Meyer (Stadt Krefeld), Arne Grundmann (qvadrat), Jürgen Steinmetz (IHK Mittlerer Niederrhein), Marcus Beyer (Stadt Krefeld), Urheber: Roberto Pfeil, Nutzungsrechte: qvadrat
]]>So hatte sich unter anderem die Ormazabal GmbH in Krefeld das Motto „Liebe lässt sich einpacken“ zu Herzen genommen. „Als wir durch die Unternehmerschaft Nieder- rhein von der Aktion erfahren haben, fanden die Kolleginnen und Kollegen die Idee di- rekt sehr schön und haben fleißig und sehr liebevoll zu Hause Päckchen gepackt, um Kindern, denen es nicht so gut geht wie uns, eine kleine Freude zu bereiten“, so Perso- nalreferentin Tanja Jaek. „Eine tolle Aktion, die wir gerne auch nächstes Jahr wieder un- terstützen.“
Auch die ROHM Semiconductor GmbH in Willich engagiert sich jedes Jahr zur Weih- nachtszeit im Rahmen einer Spendenaktion und hat sich in diesem Jahr mit etwa 20 Beschäftigten an der Aktion Weihnachten im Schuhkarton beteiligt. „Wir haben bei weihnachtlicher Musik, Kaffee und Kuchen die Geschenke gemeinsam gepackt. Es war ein stimmungsvolles Team-Event“, erinnert sich Personalleiter Andreas Kohl.
Bei der Geschenkaktion der christlichen Hilfsorganisation Samaritan’s Purse ging es da- rum, bedürftigen Kindern in Osteuropa zu Weihnachten Wertschätzung und Freude durch einen mit nützlichen und schönen Dingen gefüllten Schuhkarton zu schenken.
Zur Gestaltung ihrer Schuhkartons hatten alle Päckchenspender vorab Geschlecht und Alter des Kindes ausgewählt und ihre Kartons anschließend mit einer bunten Mischung aus Kleidung, Hygieneartikeln, Spielzeug, Schulmaterialien und originalverpackten Sü- ßigkeiten gefüllt.
Mehr als ein Arbeitgeberverband: Die Unternehmerschaft Niederrhein bietet ihren Mitgliedsunternehmen eine Kompetenz-Flatrate durch ein multiprofessionelles Experten-Team. Von arbeitsrechtlicher und arbeits- wissenschaftlicher Beratung über tarifpolitische Fragen bis hin zu Öffentlichkeitsarbeit und Weiterbildung – Mitgliedsfirmen bekommen bei der Unternehmerschaft Niederrhein das Rundum-Sorglos-Paket. Aktuell wird es von rund 800 Unternehmen mit ca. 90.000 Beschäftigten in Anspruch genommen. Verbandsgebiet ist der linke Niederrhein.
]]>Krefeld. „Liebe lässt sich einpacken“ – das hat die Unternehmerschaft Niederrhein schon im letzten Jahr bewiesen und beteiligt sich unter dem gleichnamigen Motto auch jetzt wieder als offizieller, ehrenamtlicher Annahmeort von
„Weihnachten im Schuhkarton“. Die Geschenkaktion der christlichen Hilfsorganisation Samaritan’s Purse hat sich zum Ziel gesetzt, bedürftigen Kindern in Osteuropa zu Weihnachten Wertschätzung und Freude durch einen mit nützlichen und schönen Dingen
gefüllten Schuhkarton zu schenken.
Als Botschafter der Aktion und direkter Ansprechpartner für engagierte Päckchenpackende in der Region nimmt der Arbeitgeberverband vom 6. bis zum 10. November 2023 gepackte Schuhkartons und Geldspenden entgegen, die er am Ende der Abgabewoche an den
Samaritan’s Purse e. V. weiterleitet. „Nach der regen Beteiligung im letzten Jahr, freuen wir uns schon jetzt darauf, den Päckchen-Berg am Ostwall wieder wachsen zu sehen“, so Kirsten Wittke-Lemm. Die Hauptgeschäftsführerin der Unternehmerschaft
Niederrhein rechnet erneut mit vielen Kartons – nicht nur von Privatpersonen, sondern auch aus den Reihen der Mitgliedsunternehmen. „Wir haben in allen sechs Mitgliedsverbänden die Werbetrommel für die Aktion gerührt und sind sofort wieder auf offene
Ohren gestoßen. Das ein oder andere Unternehmen hat bereits seine Teilnahme zugesagt und wird dem Packen der Kartons als teambildende Maßnahme sicherlich wieder einen schönen, vorweihnachtlichen Rahmen verpassen!“
Die Kartons können im Aktionszeitraum montags bis donnerstags zwischen 8 und 17 Uhr sowie freitags zwischen 8 und 16 Uhr in den Räumlichkeiten des Krefelder Arbeitgeberverbandes am Ostwall 227 abgegeben werden. „Gerne mit einer zusätzlichen
Päckchenspende“, so Wittke-Lemm. „Der Samaritan’s Purse e. V. bittet pro beschenktem Kind um eine Spende von zehn Euro, die unter anderem für den Transport der Kartons ins jeweilige Zielland sowie die Verteilung in einem kindgerechten Rahmen durch
die Kirchengemeinden vor Ort verwendet werden.“
Zur Gestaltung eines Schuhkartons wählt der Päckchenspender vorab Geschlecht und Alter des Kindes aus. Unterteilt wird in die Altersgruppen 2-4, 5-9 und 10-14 Jahre. Dafür erhalte man bei der Unternehmerschaft Niederrhein entsprechende Aufkleber für
seinen Karton, bei dem Deckel und Unterteil getrennt voneinander mit Geschenkpapier beklebt werden sollten. „Inhaltlich sollte der Karton eine bunte Mischung aus Kleidung, Hygieneartikeln, Spielzeug, Schulmaterialien und originalverpackten
Süßigkeiten sein. Gut kommen immer Kuscheltiere oder Puppen an, aber auch Spielzeugautos, Fußbälle und kleine Musikinstrumente wie eine Mundharmonika oder eine Flöte.“ Für die individuelle Note dürfe auch gerne ein persönlicher Gruß in den Karton
wandern. „Das macht das Päckchen weniger anonym und dem Kind noch deutlicher: Hier hat jemand an mich gedacht.“
Weitere Informationen zur Aktion finden sich im Internet auf www.die-samariter.org
Bildunterschrift: Schon jetzt erreichen Hauptgeschäftsführerin Kirsten Wittke-Lemm bei der Unternehmerschaft Niederrhein am Ostwall die ersten gepackten Schuhkartons.
]]>Nun haben die Akteure von KREFELD BUSINESS den Heuer-Dialog in die Heimatstadt des Unternehmensgründers geholt. Am 30. November 2023 wird die Stadt Krefeld – in Zusammenarbeit mit KREFELD BUSINESS und in Kooperation mit dem Projektpool „Stadt Impulse“ der CIMA Beratung + Management GmbH – zu einem Ort des lebendigen Austauschs über aktuelle Innenstadtentwicklungen. Im Glasfoyer des Stadttheaters wird von 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr referiert und diskutiert.
Auf ein Grußwort von Oberbürgermeister Frank Meyer folgt ein Gespräch mit Thorsten Grote, Stadtbaurat der Stadt Iserlohn, und Eckart Preen, Wirtschaftsdezernent der Stadt Krefeld zum Thema: „Die wichtige Rolle der Kommunen – gemeinsam und individuell neue Chancen finden“. Moderiert wird die Diskussion von Prof. Bernd-Claas Gesterkamp (Inhaber, gesterkamp immobilen marketing und Honorarprofessor der EBZ Business School GmbH). Der Krefelder Dezernent für Planung, Bau und Gebäudemanagement, Marcus Beyer, wird in einem Impulsvortrag Besonderheiten von Innenstadt-Perlen beleuchten und dabei Aspekte wie die Lage, die baulichen Ansprüche, die soziale Bedeutung sowie die Wechselwirkung mit der Stadtentwicklung „unter die Lupe“ nehmen.
Zum Kreis der weiteren Referenten zählen unter anderen Wirtschaftsförderer, Architekten, Projektentwickler und Stadtplaner aus Hanau, Recklinghausen, Köln und Düsseldorf. Das detaillierte Konferenzprogramm ist abrufbar unter: Handels-Dialog Revitalisierung großer Handelsflächen (heuer-dialog.de)
Foto: Das Stadttheater Krefeld als Veranstaltungsort des HEUER-Handels-Dialogs, Urheber: Patrick Gawandtka, Nutzungsrechte: Niederrhein Tourismus GmbH
]]>Alles begann mit dem Ankauf der Fläche durch die GGK Grundstücksgesellschaft der Stadt Krefeld mbH & Co. KG im Jahr 1993: einem Areal, das bis dato als Speditionsgelände genutzt worden war. Möglich wurde das Revitalisierungsprojekt der GGK mit Hilfe von Fördermitteln aus dem Programm „Stadterneuerung“. Dies ermutigte die städtischen Akteure nicht nur zum Erwerb, sondern auch zur Einleitung der ersten Sanierungsschritte.
Seit 2013 entwickelte die GGK Grundstücksgesellschaft der Stadt Krefeld dann gemeinsam mit der TCN Property Projects GmbH & Co. KG das 28.769 Quadratmeter große Gelände des ehemaligen Handwerkerhofs Krefeld. Im Verlauf der Jahre positionierten die Fachleute gemeinsam das Werkkontor Krefeld sowohl strukturell als auch baulich neu.
„Beispielsweise haben wir bestehende Gebäude marktgerecht saniert, die historischen Industriebauten revitalisiert und durch neue Gewerbebauten ergänzt“, berichtet Eckart Preen, Leiter von KREFELD BUSINESS, und betont: „Wir sind von der Expertise des neuen Eigentümers, der Werkkontor Krefeld GmbH & Co. KG, vollends überzeugt und geben das Areal damit in beste Hände, nachdem wir es fit gemacht haben für die Zukunft.“
Holger Bräutigam, Geschäftsführer des Projektentwicklers TCN Property Projects GmbH & Co. KG sowie Geschäftsführer der neu gegründeten Werkkontor Krefeld GmbH &. Co. KG, erklärt: „Für die 23 Mieterinnen und Mieter mit einer Vielzahl an Beschäftigten ändert sich mit dem Eigentumsübergang nichts.“ Vielmehr ist die TCN Property Projects GmbH & Co. KG weiterhin mit der kaufmännischen und technischen Verwaltung des Werkkontors Krefeld betraut und damit wie gehabt direkter Ansprechpartner für die Mieterbelange.
„Die Entwicklung des Werkkontors ist eine absolute Erfolgsgeschichte für uns. Derartige Geschäftsmodelle stellen daher einen starken Baustein unserer Arbeit dar. Die GGK bedankt sich bei allen Mietern für das langjährige Vertrauen in das Werkkontor Krefeld und wünscht diesen auch künftig ein erfolgreiches Business am Wirtschaftsstandort“, so Preen.
Bildzeile:
Ausschnitt_Werkkontor_Krefeld_Urheber_Ralf_Krieger_Nutzungsrechte_KREFELD_BUSINESS
]]>Foto: Symbolbild
]]>KREFELD. „Was braucht eine mittelgroße Großstadt, damit junge Menschen sie auch künftig attraktiv finden, um dort leben und arbeiten zu wollen?“ Genau das wollte KREFELD BUSINESS von digitalaffinen Berufsanfängerinnen und Berufsanfängern, Studierenden und sonstigen smarten Köpfen wissen, die sich auf der Online-Plattform Xeem „tummeln“.
Dabei handelt es sich um ein von der Darmstädter Existenzgründerin Janine Weirich mitentwickeltes Tool, auf dem Wettbewerbe ausgelobt werden, die Fach- und Führungskräfte von morgen in Teams oder einzeln dazu animieren, mit ihren Ideen Zukunft mitgestalten zu wollen, Praxiserfahrung zu sammeln und Kontakte zu Unternehmen aufzubauen. Vielleicht kennt der eine oder andere die Plattform aus dem TV, wurde sie doch im Format „Die Höhle der Löwen“ vorgestellt.
Zehn Teams hatten sich dieser ersten stadtbezogenen Xeem-Challenge gestellt und ihre Traumstadtvorstellungen eingereicht. Sechs Zweier-Teams waren zum „Pitch“ nach Krefeld angereist; die übrigen wurden virtuell zugeschaltet oder hatten Videos vorbereitet. Und so hatte die Jury über zehn Beiträge von Nachwuchstalenten, von Schülern, Studierenden und Young Professionals zwischen 17 bis 37 aus Heidelberg, Stuttgart, Groß-Gerau, Groß-Zimmern, Köln, Bornheim, Mönchengladbach, Wuppertal, Mülheim an der Ruhr und Bad Oldesloe zu befinden. Ein ähnlich breites Spektrum zeigte sich bei den zu Grunde liegenden Kenntnissen: Die Teilnehmer hatten volks- und betriebswirtschaftliches, psychologisches, juristisches, pädagogisches, ingenieurs-, naturwissenschaftliches oder kreativwirtschaftliches Know-how im Gepäck.
Innerhalb von 20 Minuten präsentierten sie „Look and Feel“ ihrer Traumstadt mittlerer Größe und untermauerten ihre Lösungsansätze mit Datenrecherchen und wissenschaftlichen Evaluierungen. Im Anschluss hatte die siebenköpfige Jury jeweils Gelegenheit zu Nachfragen. Als Beurteilungskriterien wurden beispielsweise die Themenvielfalt, die Detailtiefe, Nachhaltigkeits- und Diversity-Aspekte, die Realisierbarkeit sowie die Art und Weise der Präsentation zu Grunde gelegt.
Am Ende eines langen Tages, an dem eine Präsentation die andere „jagte“, stand für Eckart Preen als Leiter von KREFELD BUSINESS und die übrigen Jurorinnen und Juroren fest: „Es war einfach phänomenal, was uns heute in exzellenter Art und Weise präsentiert wurde. Inhalte und Darbietung waren gleichermaßen überzeugend. Wir haben uns von diesem Pitch frische, ‚enkelfähige‘ Ideen von außen zur Stadtgestaltung und -entwicklung erhofft. Mit unverstelltem Blick haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer visionäre Zukunftsszenarien ihrer Traumstadt entworfen, die unseren Kriterien standhielten. Unsere Erwartungen wurden deutlich übertroffen. Was wir nicht für uns behalten wollen – es gilt jetzt, diese Gedankenwelt verschiedenen Gremien, Initiativen sowie der Stadtgesellschaft zugänglich zu machen, um einiges davon mittel- und langfristig in städtische Entwicklungsprozesse einfließen zu lassen.“ Und Annegret Angerhausen-Reuter, Pressesprecherin und Projektkoordinatorin dieser Challenge, ergänzte: „Soweit uns bekannt ist, sind wir die erste Wirtschaftsförderung, die auf diese Weise an ein so wichtiges Zukunftsthema herangegangen ist. Dieser Ansatz wurde mit vielen guten Ideen, neuen Kontakten und einem innovativen Blick der Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf Krefeld belohnt.“
Bildzeile: Gelungene Premiere: Jury und Teilnehmende der „Fachkräfte-Challenge“ zur „Stadt der Zukunft“,
Urheberin: Fredda Weiler / Lichthalle, Nutzungsrechte: KREFELD BUSINESS
]]>KREFELD. Cricket und Indien gehören untrennbar zusammen. Und Krefeld verfügt über eine der besten Cricket-Anlagen in Deutschland. „Daher stand für uns die Location unseres Indien-Spezials in der Reihe ‚Krefelder Außenwirtschaftsgespräche‘ schnell fest“, berichtet Eckart Preen, Leiter von KREFELD BUSINESS.

So diente die Sporthalle mit integriertem Cricket Cage sowie das Förder- und Leistungszentrum des SC Bayer 05 Uerdingen e.V. am Löschenhofweg als Kulisse für den deutsch-indischen Businessaustausch. Zunächst erfolgte die Begrüßung durch den Hausherrn Peter Quasten, Bereichsleiter Wettkampf- & Leistungssport, die Repräsentanten der Organisatoren – Eckart Preen und Felix Neugart, Geschäftsführer der NRW.Global Business GmbH– sowie durch den indischen Partner, Raveendra Kulkarni von der Federation of Indian Industry. Danach folgten zwei parallele Sessions, in denen die Möglichkeiten und Chancen des deutschen und indischen Marktes für die jeweiligen Zielgruppen von Fachleuten – darunter Expats, Berater und Unternehmensvertreter – unter die Lupe genommen wurden. Im Mittelpunkt standen Themen wie „Investitionen, Handel und Fachkräfte“, „der Markteintritt für deutsche Mittelständler in Indien“ sowie „Marktchancen in Deutschland für indische Unternehmen“ – sowohl großer Player als auch Start-ups. Die Sessions waren dabei eine Kombination aus Fachvorträgen, Talkrunden und Interviews. Diese wurden von den rund 60 indischen und deutschen Teilnehmerinnen und Teilnehmern vor Ort aktiv begleitet, so dass es innerhalb der fünfstündigen Veranstaltung zu einem lebendigen Austausch kam, der sich unter freiem Himmel bei gemeinsamer sportlicher Aktivität und dem Genuss indischer Spezialitäten fortsetzte.


Das Netzwerken am Cricket-Feld mündete in ein Cricket-Match der Besucherinnen und Besucher unter Anleitung von Dr. Anuradha Doddaballapur, Kapitänin der deutschen Cricket-Nationalmannschaft, und Venkatraman Ganesan, Kapitän der deutschen Cricket-Nationalmannschaft.
Die Gemeinschaftsveranstaltung von KREFELD BUSINESS und NRW.Global Business zielte darauf ab, Krefeld und NRW als Europa- und oder Deutschland-Standort für die indische Geschäftswelt zu positionieren. „Die Kombination von Cricket und Geschäft ist eine einzigartige und großartige Initiative der Stadt Krefeld. Sie unterstreicht das Potenzial, die deutsch-indischen Wirtschaftsbeziehungen auf kreative Weise zu intensivieren“, so Daniel Raja, Leiter BVMW Indien, einer der partnerschaftlichen Unterstützer des Formats. Dennis Gerritzen, Vorstand „Innovation, Digitalisierung & Dienstleistungen“ beim Sportclub Bayer 05 Uerdingen e.V., ergänzt: „Die Veranstaltung und insbesondere die Resonanz der indischen Community in den sozialen Medien auf dieses Format, zeigt uns, dass wir mit der Entscheidung, Cricket als eine der größten Sportarten der Welt mit bei uns aufzunehmen, den richtigen Schritt gewagt haben und darüber der Schulterschluss mit der Wirtschaft auf einer weiteren Ebene möglich ist. Wir glauben, dass im Zuge der wirtschaftlich globalen Veränderungen insbesondere im indisch-asiatischen Raum nicht nur der Verein von der Förderung einer solchen Sportart profitieren wird, sondern auch die Stadt Krefeld.“ Engeline Franken, Sales Representative und Unternehmensberaterin aus Krefeld, zeigt sich ebenfalls begeistert: „Die Veranstaltung war absolut spannend und hochinteressant. Die Präsenz der indischen Partner, öffentlicher Stellen wie AHK, NRW.Global Business und KREFELD BUSINESS haben die Wirtschaft und Herausforderungen Indiens transparent aufgezeigt. Erstaunlich fand ich auch, dass der SC Bayer 05 schon so viel Kompetenz im Cricket vorweisen kann – einschließlich eines perfekt geschnittenen Rasens.“
Foto Bildzeile:Sport meets Business – Raveendra Kulkarni (Federation of Indian Industry), Felix Neugart (NRW.Global Business GmbH), Dr. Anuradha Doddaballapur (Deutsche Cricket-Nationalmannschaft), Eckart Preen (KREFELD BUSINESS) und Peter Quasten (SC Bayer 05 Uerdingen e.V.); Urheber: Matthias Heuser, Neuartig, Nutzungsrechte: KREFELD BUSINESS
]]>
Wer kann Hinweise zu dem Diebstahl geben? Wenden Sie sich bitte telefonisch an
die 02151 6340 oder per Mail an hinweise.krefeld@polizei.nrw.de.
„Der Begriff Zivilcourage steht für so viele starke Eigenschaften. Zum Beispiel
für den Mut, für Schwächere einzutreten und nicht wegzuschauen, wenn
Ungerechtigkeit geschieht“, sagte der Oberbürgermeister Frank Meyer zur
Begrüßung der Gäste. „Dass dieser Alltagsmut kein Alter, kein Geschlecht, keine
bestimmte berufliche Bildung oder kulturelle Herkunft erfordert, wird durch die
Vielfalt der Menschen bewiesen, die wir heute auszeichnen.“
Geehrt wurden zum Beispiel Cathy Cuber, Andre Rohleder, Charleen Heinz und
Lauralei Schweren-Carnell. Mit gerade einmal 15 und 16 Jahren griffen die vier
Schüler ein, als eine Frau auf dem Hülser Markt sexuell belästigt und zu Boden
geworfen wurde. Die Krefelder gingen dazwischen und riefen die Polizei.
Ehrenhaften Einsatz hat auch Marcel Beser im vergangenen Sommer gezeigt. Als er
mit seiner Tochter auf der Blumenstraße in der Krefelder Innenstadt unterwegs
war, bemerkte er ein Feuer in einem Mehrfamilienhaus. Er zögerte keinen Moment
und trat die Hauseingangstür ein. Koordiniert lief er alle Wohnungen ab. Im
Dachgeschoss lebt die Hauseigentümerin, sie ist stark geheingeschränkt. Obwohl
es im Erdgeschoss schon lichterloh brannte, hatte sie noch nichts von dem Feuer
bemerkt. Beser klopfte so lange gegen ihre Türe, bis sie endlich öffnete.
Unbeschädigt konnte sie mit ihrem Treppenlift noch aus dem Dachgeschoss den Weg
ins Freie finden. Alle Beteiligten waren sich sicher: Hätte der 46-Jährige nicht
so geistesgegenwärtig reagiert, wäre sie wohlmöglich – auch aufgrund ihrer
Geheinschränkung – nicht mehr sicher aus dem Brandhaus herausgekommen.
Einen Brand meldete auch Matthias Hauser, als er im Oktober in Traar unterwegs
war. Dichter weißer Rauch strömte aus dem Schornstein eines Wohnhauses. Er
klingelte Sturm und weckte somit das dort lebende Ehepaar, das einen
Mittagsschlaf gemacht hatte. Dadurch bewahrte er sie vor schwerwiegenden Folgen.
„Es sind bewegende Geschichten, die berühren und die zum Nachdenken anregen. Das
Einschreiten von Ihnen, die Sie heute hier geehrt werden, war Zivilcourage in
Reinform: eine demokratische Tugend, die sich am Gemeinwohl orientiert“, sagte
auch Polizeipräsidentin Ursula Mecklenbrauck in ihrer Ansprache. „Sie haben sich
für Menschen eingesetzt, die Sie überhaupt nicht kannten. Zu denen Sie keinerlei
Bindung hatten. Damit sind Sie Vorbild – auch für mich persönlich.“
Mit einem Video vorgestellt wurde der Einsatz des Krefelder Taxifahrers Adriano
Franco. Als er im vergangenen Jahr in Oppum am Bromeledonk mit seinem Taxi
hielt, entwickelte sich der Tag überraschend in eine andere Richtung: Durch
besondere Aufmerksamkeit und schnelles Einschreiten bewahrte er eine 91-Jährige
vor dem Enkeltrick und davor, 23.000 Euro zu verlieren.
Besonders aufmerksam waren auch Ersin Cuha und Ralf Thelen. Frühmorgens
beobachtete einer der Geehrten ungewöhnliche Bewegungen auf einem benachbarten
Tankstellengrundstück. Als die Scheibe des Tankstellenhäuschens eingeschlagen
wurde, reagierte er blitzschnell und bat in der benachbarten Autowerkstatt um
Hilfe. Gemeinsam stellten Cuha und Thelen den Einbrecher und konnten ihn –
obwohl er sich wehrte – bis zum Eintreffen der Polizei festhalten.
Für die Ehrung zweier Polizeibeamten war am Donnerstagabend auch
Feuerwehr-Leiter Andreas Klos ins Rathaus-Foyer gekommen. Lukas Viga und Lukas
Nacke waren im Streifendienst, als ihnen an der Siempelkampstraße eine
bewusstlose Person gemeldet wurde. Die Polizisten begannen mit
Erste-Hilfemaßnahmen und stellten hierbei einen Herz-Kreislauf-Stillstand fest.
Sie führten eine Laienanimation mit Hilfe eines Defibrillators durch. Das
rettete dem 57-Jährigen das Leben.
Nicht anwesend war Hans-Georg Holzweißig, der aus seiner Heimat in Nidderau in
Hessen im August letztens Jahres in Krefeld zu Besuch war. Auf der Hochstraße
war er Zeuge, als ein Ladendieb 1.000 Euro Bargeld aus der Kasse eines
Lebensmittelgeschäfts stahl. Als der Dieb die Verkäuferin attackierte, hielt der
74-Jährige den Täter von hinten an beiden Armen bis zum Eintreffen der Polizei
fest, obwohl sich dieser mit Schlägen und Tritten zu befreien versuchte. Der
Ladendieb wurde inzwischen zu mehreren Jahren Haft verurteilt. Hans-Georg
Holzweißig wird eine Urkunde für seinen besonderen Einsatz nach Hessen
geschickt.
Die Ehrung im Rathaus-Foyer wurde wie schon im vergangenen Jahr durch die
Jazz-Rock-Pop-Band des Landespolizeiorchesters NRW begleitet. Die Band samt
Sängerin Ciara Ehren verlieh den vorgestellten Fällen den entsprechenden
Soundtrack
Deutsch-niederländisches Projekt „Healthy Building Movement“ genehmigt
Der Interreg-Lenkungsausschuss hat das neue grenzüberschreitende Projekt „Healthy Building Movement“ genehmigt. Das Projekt startete am 1. Juli 2023 und läuft bis Ende 2026. Insgesamt werden damit knapp 4,8 Millionen Euro in der Region investiert. Projektpartner sind die Gemeinde Venlo (Leadpartner), die Wirtschaftsförderungsgesellschaften Kreis Viersen, Mönchengladbach und Krefeld, die Universität Maastricht, die TU Eindhoven, das Universitätsklinikum RWTH Aachen, die ResScore GmbH, C2C Expo LAB sowie Bluehub B.V.
Das Projekt ist Teil der gesundheitsorientierten Nachhaltigkeitswende. Es knüpft an das Vorgängerprojekt „Healthy Building Network“ an, dessen Ziel es war, in der Region ein Bewusstsein für gesundes Bauen zu schaffen, grenzüberschreitend Wissen aufzubauen und in einem wachsenden Netzwerk zu teilen. Daraus hat sich ein Netzwerk aus Unternehmern, Institutionen und Behörden entwickelt, das Impulse für die Baubranche liefert und neben kreislauforientierten und energieneutralen Gebäuden vor allem die Entwicklung gesunder Gebäude fördert.
Das Nachfolgeprojekt „Healthy Building Movement“ baut darauf auf; es soll einen stärkeren Übergang zur Praxis ermöglichen und die Angebots- und Nachfrageseite ansprechen. Es ist auf öffentliche und private Akteure der Baubranche in Deutschland und den Niederlanden ausgerichtet, um an bestehenden Hindernissen zu arbeiten und für eine steigende Marktnachfrage zu sorgen. Ziel: eine Modellregion entwickeln für gesundes und nachhaltiges Bauen.
Die stärkere Fokussierung auf die Themen Gesundheit und Wohlbefinden in Gebäuden ist ein neues, jedoch hoch aktuelles Thema im Rahmen der Nachhaltigkeitswende. Gemeinsam mit den Themen Energieneutralität und Kreislaufwirtschaft bietet es einen Einblick in das, was ein Gebäude wirklich gut macht. Das Interreg-Projekt Healthy Building Movement verknüpft diese Facetten miteinander. Gesundheitsfördernde Gewerbebauten sorgen für eine höhere Mitarbeiterzufriedenheit mit geringeren Fehlzeiten und höherer Produktivität und auch in Schulen sorgt Gesundheit für bessere Lernleistungen, wie wissenschaftliche Untersuchungen im ersten Projekt ergeben haben. Wichtige Faktoren sind dabei Luftqualität, Licht, Akustik, Optik und Haptik sowie thermische Behaglichkeit. Solche Gebäude haben auch wirtschaftliche Vorteile: Sie steigern die Leistung der Nutzer!
Mit dem von drei Universitäten begleiteten Nachfolgeprojekt sollen das Bewusstsein für gesundes Bauen geschärft, Einblicke in die Auswirkungen gesunder Gebäude gegeben und Hindernisse beseitigt werden. Dabei sollen auch Bestandsbauten stärker in den Fokus gerückt werden: Wie können Nachhaltigkeit, Kreislaufwirtschaft, biobasiertes Bauen und Energiewende in Kombination mit dem Thema Gesundheit bei Sanierung, Renovierung oder Umbau berücksichtigt werden? Wissen, Förderung, innovative Konzepte und Entwicklung neuer Materialien sollen mit dem neuen Projekt grenzüberschreitend vorangetrieben und das Netzwerk um Forschungs- und Entwicklungsprozesse im Hinblick auf Kreislaufwirtschaft und Energiewende ausgebaut werden.
Das Projekt “Healthy Building Movement”:
Wird im Rahmen des Interreg VI-A-Programms „Deutschland-Nederland” durchgeführt.
Das Projekt läuft bis Ende 2026 und wird mit 2.706.311,05 Euro gefördert durch den Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE), das Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes NRW sowie die Provinzen Limburg und Noord-Brabant.
Projektpartner sind die Gemeinde Venlo, die Wirtschaftsförderungsgesellschaften Kreis Viersen, Mönchengladbach und Krefeld, die Universität Maastricht, die TU Eindhoven, das Universitätsklinikum RWTH Aachen, ResScore GmbH, C2C Expo LAB sowie Bluehub B.V.
Kontakt:
Healthy Building Movement
Anastasia Araktsidou
Telefonnummer: +49 (0)2162 – 8179-103
E-Mail: anastasia.araktsidou@wfg-kreis-viersen.de
Herausgeber: Die Projektpartner des Healthy Building Movements.
]]>Vor sechs Jahren hat der Entomologische Verein Krefeld mit seiner Studie auf dieses dramatische Insektensterben aufmerksam gemacht und damit erstmals eine längst überfällige Diskussion über den Insektenschutz ausgelöst. In einem Zeitraum von 27 Jahren ist die Biomasse der Fluginsekten in Schutzgebieten um rund 75 Prozent zurückgegangen. Die Zahl war so immens, dass sie um die Welt ging – von der BBC über New York Times bis Al Jazeera, dem New Zealand Herald und vielen mehr.
„Es ist eine progressive Zunahme irreversibler Schäden sogar in Schutzgebieten durch unsere Messungen festzustellen. Es ist ein kontinuierlich andauernder Prozess, bei dem auch die Artenvielfalt abnimmt.“, so der Vorsitzende des Entomologischen Vereins Thomas Hörren.
Die wissenschaftlich orientierte Insektenkunde – Entomologie – hat in Krefeld eine bereits über einhundertjährige Tradition. Denn der Entomologische Verein Krefeld wurde als wissenschaftlich orientierte, gemeinnützige Fachgesellschaft im Jahr 1905 gegründet.
„Sowohl die neuen Räumlichkeiten, die Exponate, das Wissen aber insbesondere die Leidenschaft, mit der die Krefelder Entomolog*innen hier die Forschung mit innovativem Geist und neuen Konzepten voranbringen, kann nur begeistern.“, so die Krefelder Bundestagsabgeordnete Ulle Schauws.
Die Sammlung der Insekten (und Pflanzen) ist an die 2 Millionen Exemplare groß, einzigartig und in 7300 Insektenkästen untergebracht. In dieser Sammlung werden Insektenarten vom Niederrhein aber auch vielen anderen Regionen bis ins 19. Jahrhundert zurückgehend dokumentiert. „Wir dokumentieren hier eine immens hohe Zahl an regionalen ausgestorbenen Arten“, so Hörren, „hier lagern die letzten eindeutigen Belege, dass es diese Arten gegeben hat.“
Die Parlamentarische Staatssekretärin aus dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft Dr. Ophelia Nick fügt hinzu: „Ich bin beeindruckt von der Leidenschaft und der Expertise der ehrenamtlich mitarbeiteten Wissenschaftler*innen und Autodidakt*innen, die den Verein am Laufen halten und das Artensterben versuchen aufzuhalten. Vielen Dank für diesen extrem spannenden und lehrreichen Nachmittag!“
„Ulle Schauws, Ophelia Nick und ich werden uns weiter für die Unterstützung der tollen und wichtigen Arbeit des Vereins einsetzen. Insekten sind faszinierende Lebewesen, sie sorgen mit dafür, dass unser Essen auf den Tisch kommt und erfüllen viele weitere Funktionen im Netz des Lebens.“, so der Umweltpolitische Sprecher der Grünen Bundestagsfraktion Dr. Jan-Niclas Gesenhues.
Foto: v.l.n.r.: Dr. Jan-Niclas Gesenhues (MdB), Dr. Martin Sorg, Thomas Hörren, Dr. Ophelia Nick (MdB) und Ulle Schauws (MdB)
]]>KREFELD. Die Krefelder Feuerwehr gehört nunmehr zu einer von sechs Pilotbehörden, die mit ihren Einsatzleitsystemen an die zentrale Vernetzungsplattform „VIDaL“ angebunden werden. „VIDaL“ steht für Visualisierung von Informationen zur Darstellung der Landeslage. Dabei handelt es sich um eine technische Plattform, die im Auftrag des Ministeriums des Innern durch die T-Systems konzipiert und realisiert wird. Diese ermöglicht es, dezentrale Lagemanagement- und Einsatzleitsysteme zu vernetzen und lagerelevante Informationen auszuwerten – und zwar sowohl landesweit als auch ebenen- und systemübergreifend – um auf Basis dessen Lagebilder zu erstellen.
Aufbauend auf einem „offenen“ Standard, das heißt mit der Möglichkeit eines ebenen- und systemübergreifenden Austauschs, ermöglicht die Plattform so die Auswertung unterschiedlicher dezentraler Daten „in einer Lage“, also zwischen den Akteuren im Brand- und Katastrophenschutz für die Verfügbarkeit eines aktuellen und umfassenden Lagebildes. Lagerelevante Daten wie die Verfügbarkeit von Ressourcen, also den verfügbaren Einsatzmitteln wie z.B. Fahrzeugen, Geräte, Materialien usw., die Verfügbarkeit von Einheiten, Informationen zu den an die Aufsichtsbehörden meldepflichtigen Ereignissen, Informationen zu Großeinsatzlagen und Katastrophen, eine kontinuierliche Einsatzstatistik werden dafür gesammelt und ausgewertet.
Neben Krefeld gehören die Städte Düsseldorf, Essen und Gelsenkirchen sowie der Kreis Herford und der Rhein-Sieg-Kreis zu den Vorreitern. Diese wurden vom Land für die in den Behörden anfallenden Entwicklungskosten mit einem Förderprogramm unterstützt. „In Krefeld konnten wir bei der Fördermittelakquise auf die Expertise und das Engagement des Wirtschaftsdezernats bauen. Die Kolleginnen und Kollegen haben uns beim Antragsprozess unterstützend zur Seite gestanden. Hieran zeigt sich erneut, dass wir viel Gutes für die Stadt erreichen können, wenn wir im Konzern Stadt ‚Hand in Hand‘ zusammenarbeiten“, betont Cigdem Bern, zuständige Dezernentin für Personal, Organisation, Recht, Bürgerservice und Feuerwehr.
Und Eckart Preen, Leiter von KREFELD BUSINESS, erklärt: „VIDaL ist ein weiterer wesentlicher Baustein für Smart City Krefeld. War bisher noch eine manuelle Meldung per E-Mail oder Fax an die vorgesetzten Behörden notwendig, werden sämtliche Daten jetzt automatisiert bereitgestellt.“
VIDaL hat zahlreiche Vorteile: Im Ministerium des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen und den Bezirksregierungen – als oberste Katastrophenschutzbehörden – bildet die Plattform eine zukunftsfähige IT-Infrastruktur, die die Mitarbeitenden im Katastrophenschutz strukturell, effizient und nahtlos vernetzt. Darüber hinaus ermöglicht es automatisierte, vereinheitlichte und schnelle Lagemeldungen und Informationsauswertungen, eine verbesserte Datenqualität durch automatisierte Einsatztechnik sowie offene Standards für die Einbeziehung weiterer Nutzerkreise und Daten.
Bildzeile:Die Leitstelle der Hauptfeuerwache Krefeld, Archivfoto: Stadt Krefeld,
Presse und Kommunikation, L. Strücken
Schließlich liegt die Entscheidung über die Zukunft der zwei Objekte bei den jeweiligen Eigentümern, wobei in beiden Fällen erfreulicherweise ein großes Interesse daran besteht, kontinuierlich zu kooperieren.
Sowohl für den Standort am Neumarkt als auch den an der Rheinstraße wird seitens des jeweiligen Eigentümers eine Handelsnutzung im Erdgeschoss – und eventuell noch im Basement – als realistisch angesehen. Um diese herbeizuführen, werden die Eigentümer ihre eigene Expertise nutzen. Für die oberen Etagen dagegen sind Impulse aus der Taskforce überaus willkommen. Hierfür hat das Gremium bereits gelungene Praxisbeispiele aus ganz Deutschland zusammengetragen. Durch die umfassende Beschäftigung damit wurde der Grundstein dafür gelegt, um sich einen Überblick darüber zu verschaffen, was grundsätzlich machbar ist. Diese Ideen gilt es jetzt mit den Möglichkeiten der Immobilie und den Rahmenbedingungen des Umfelds in Beziehung zu setzen und daraus in Kürze erste konkrete Nutzungsvorschläge abzuleiten und mit den Eigentümern hinsichtlich einer möglichen Umsetzung zu diskutieren. Sofern diese aus Eigentümer-Sicht grundsätzlich denkbar sind, werden die Vorschläge in den dafür vorgesehenen politischen Gremien vorgestellt, um auch die städtischen Interessen in angemessener Weise zu berücksichtigen.
„Um ein tragfähiges Mixed-Use-Konzept verwirklichen zu können, wird aber realistisch betrachtet einige Zeit erforderlich sein. Da eine nahtlose Nachnutzung eher unwahrscheinlich ist, beschäftigt sich die Taskforce auch mit möglichen Zwischennutzungen. Gemeinsam mit den Eigentümern respektive Verwaltern setzen wir alles daran, um die Zeit des Leerstandes deutlich geringer zu halten, als dies nach der Schließung des Kaufhofs an der Rheinstraße im Jahr 2010 der Fall war“, betont Preen.
Die Taskforce besteht aus 17 Personen. Dazu zählen beispielsweise Vertreterinnen und Vertreter von Einzelhandel, Banken, Stadtplanung, Hochschule, IHK, DGB und Immobilienwirtschaft. Der Taskforce kommt insbesondere die Rolle des Vernetzers, Vermittlers und Koordinators zu; auch fungiert sie als Schnittstelle zum jeweiligen Eigentümer.
Ende August wird die Taskforce ein weiteres Mal zusammenkommen und danach erneut über den Verlauf der aktuellen Entwicklungen informieren.
Foto: LokaleBlicke
]]>Krefeld (ots) – Emmerich: 34-Jähriger mit Messer verletzt Polizei und
Rettungsdienst wurden am Samstagabend (24. Juni 2023) gegen 20 Uhr zu einem
Mehrfamilienhaus an der Alexander-Tenhaeff-Straße gerufen. In einer Wohnung
waren ein 34-jähriger Rumäne und ein 39-jähriger Moldauer in Streit geraten. Im
Verlauf der Auseinandersetzung verletzte der Moldauer den Rumänen mit einem
Messer im Bereich des Oberkörpers. Der Tatverdächtige konnte noch am Tatort
festgenommen werden. Das Opfer wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Es besteht
keine Lebensgefahr. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kleve erließ das
Amtsgericht Kleve heute Haftbefehl wegen gefährlicher Körperverletzung gegen den
Moldauer.
Foto: Symbolbild
]]>„Unser neuer Mikrostandort versetzt uns in die Lage, auch künftig in Krefeld wachsen zu können – sowohl mit Blick auf unsere angebotenen Services als auch auf die Größe und Vielfalt unseres Sortiments-Portfolios“, stellt Frank Radtke, Geschäftsführer der Hutny GmbH, heraus. So bietet die Fläche an der Kommunikationsstraße beispielsweise Raum für über 5.000 Palettenplätze, die das Unternehmen dazu befähigen, grundsätzlich alles das im Lager vorzuhalten, was die gewerblichen Kunden termingerecht benötigen: vom Hygienepapier über das Reinigungsmittel bis hin zum Abfallsack und vom Spülmittel über den Staubsauger bis hin zum Inkontinenzartikel. „Neben der hohen Lagerkapazität können wir mit einem modernen Warenwirtschaftssystem und unserem eigenen Fuhrpark punkten. Darüber hinaus schätzen unsere Kunden die Beratung vor Ort in der Produktanwendung, das Angebot von passgenauen Kundenschulungen, das elektronische Bestellwesen sowie webbasierte Tools und die Maschinenverwaltung“, zählt Firmenlenker Radke auf.
Der entscheidende Vorteil gegenüber anderen Marktteilnehmern liegt seiner Meinung nach aber darin, „dass wir eine verantwortliche Ansprechperson mit Vertretungskonzept für zeitnahe flexible Lösungen und den persönlichen Kontakt garantieren und dass wir einen eigenen Fuhrpark mit eigenen Fahrern nutzen. Die angebotene Feinlogistik ist absolute Vertrauenssache und gerade für Altenzentren und Krankenhäuser ausschlaggebend, uns zu beauftragen.“
Eckart Preen, Leiter von KREFELD BUSINESS, freut sich mit dem Krefelder Traditionsunternehmen über dessen wirtschaftlichen Erfolg, der eine Investition in die Zukunft wie den Kauf der neuen Firmenfläche und die Errichtung des Verwaltungsgebäudes schließlich erst möglich macht. „Weil hiermit Arbeitsplätze für Fachkräfte in Krefeld verbleiben und sogar noch neue hinzukommen. Die Hutny GmbH ist seit Jahrzehnten ein Musterbeispiel dafür, wie die Ausbildung von Nachwuchskräften gelingt, wenn diese als wesentlicher Bestandteil der Unternehmensstrategie verstanden und gelebt wird. Durch die jährliche Vergabe von Ausbildungs- und Praktikumsplätzen rekrutiert, qualifiziert und bindet der Betrieb seine eigenen Fachkräfte und fördert durch Aus- und Fortbildung hauseigene Potenziale. Das ist vorbildlich und gut für Krefeld – sowohl mit Blick auf den Arbeits- als auch den Wohnstandort.“
Angesprochen auf das Ziel für die nächsten Jahre, antwortet Geschäftsführer Radtke schließlich: „Vom neuen Standort aus streben wir eine Umsatzverdoppelung in den nächsten fünf Jahren an sowie die Schaffung weiterer Arbeitsplätze.“
Foto (Bildzeile v.l.n.r.: Eckart Preen und Frank Radtke vor dem Neubau der Hutny GmbH in Fichtenhain; Urheber: Thomas Lammertz, Nutzungsrechte: KREFELD BUSINESS)
]]>Krefeld (ots) – Auf rund 50 Gräbern des Friedhofs in Fischeln wurden Blumen
herausgerissen, Figuren, Grablichter und -vasen umgeworfen.
Die Täter haben außerdem ein Holzkreuz umgeknickt. Eine Zeugin hatte erste Beschädigungen
bereits am Sonntag (28. Mai 2023) und am Mittwoch, dem 31. Mai, bemerkt. In der
Nacht auf Donnerstag (1. Juni) waren die Täter möglicherweise erneut am Werk:
Zeugen haben gegen 0:30 Uhr zwei rund 20 Jahre alte Männer in heller Kleidung
gesehen, die den Friedhof fluchtartig Richtung Kölner Straße verlassen hatten.
Die Polizei ermittelt wegen Störung der Totenruhe und bittet weitere Zeugen,
sich zu melden: unter 02151 6340 oder per E-Mail an: hinweise.krefeld@polizei.nrw.de.
Foto: Symbolbild
]]>Nachdem das 17-köpfige Gremium – bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern von Einzelhandel, Banken, Stadtentwicklung und -planung, Hochschule, Industrie- und Handelskammer, Deutschem Gewerkschaftsbund und Immobilienwirtschaft – im März konstituierend zusammenkam, fand mittlerweile eine zweite Sitzung der Gruppe statt.

„Seit unserem Auftakt Ende März ist Grundlegendes passiert. So ereilte uns am 24. April 2023 die Meldung, dass mit Primark die Schließung einer weiteren Einzelhandelsgroßimmobilie in Krefeld ansteht. Hier wird spätestens im Sommer 2024 Schluss sein. Diese Schlüsselimmobilie betten wir nun zusätzlich in unsere Nachnutzungsüberlegungen ein – zusätzlich zur Galeria-Kaufhof-Filiale am Neumarkt“, betont Preen. So werde die Taskforce beide Mikrostandorte immer im Kontext zum gesamtstädtischen Gefüge betrachten – eben ganzheitlich und nicht isoliert.
In der jüngsten Sitzung wurden einzelne Best Practices-Beispiele aus NRW und angrenzenden Bundesländern detailliert „unter die Lupe genommen“, um sich das Spektrum funktionierender Nachnutzungsmöglichkeiten und damit realistischer Transformationsszenarien zu vergegenwärtigen. Hier gebe es keine Lösung „von der Stange“, aber sehr wohl übertragbare Ideenansätze. Hierfür wird aktuell in enger Abstimmung mit der Stabsstelle Innenstadt auch die Inanspruchnahme des einschlägigen Förderprogramms des Landes NRW geprüft.
Inzwischen haben die Taskforce-Verantwortlichen zudem ein weiteres konstruktives Gespräch mit dem Eigentümervertreter des Kaufhof-Objektes geführt, „denn nur im Schulterschluss werden wir eine gute Lösung für die Krefelder Innenstadt finden“, bekräftigt Preen.
Vor den Sommerferien im Juni wird die Taskforce ein weiteres Mal zusammenkommen und danach über den Verlauf aktueller Entwicklungen informieren.
Foto: Symbolbild
]]>Grundsteinlegung von IK UmweltErfolgreiche Sicherung von Arbeitsplätzen in Zusammenarbeit mit KREFELD BUSINESS
Krefeld. Jetzt ist es so weit: Der Grundstein an der Designstraße 1 in Fichtenhain ist gelegt. Die
IK Umwelt Gruppe, bekannt als „All-In-One Dienstleister“, wenn es um die sichere Entsorgung von Baurestmassen, umweltfreundliches Recycling mineralischer Abfälle, Containerlogistik und die Versorgung mit Sekundär- und Primärbaustoffen geht, gibt mit dem Neubau des Verwaltungsgebäudes ein starkes Bekenntnis für den Wirtschaftsstandort Krefeld ab. Zugleich sendet sie ein Zeichen für eine positive Unternehmensentwicklung, denn das rund 50-köpfige Verwaltungsteam soll perspektivisch um weitere gut ausgebildete Fachkräfte wachsen.
Das 2011 in Tönisvorst gegründete Unternehmen hat mittlerweile weitere Standorte in Linn und im Krefelder Hafen. Hinzu kommen die zur IK Umwelt Gruppe gehörenden Dependancen in Duisburg, Düsseldorf und Aachen. Der Mittelständler hat sich auf die Abfuhr, Entsorgung und das Recyceln von Abfällen jeglicher Art spezialisiert. Ein Containerdienst und die Lieferung aller erdenklichen Schüttgüter – von Recyclingbaustoffen, über Natursteinmaterialien bis hin zum Spielplatzsand – runden das Portfolio ab. Die Akteure der IK Umwelt Gruppe legen dabei einen Fokus auf innovative Prozessoptimierungen und leisten somit einen Beitrag für eine zukunftsorientierte und effiziente Kreislaufwirtschaft.
„Wir sind überzeugt vom attraktiven Risiko-Rendite-Verhältnis für gewerbliche Grundstücke in Krefeld. Hinzu kommen die exzellente Lagegunst mit einem großen Einzugsgebiet an Geschäftskunden sowie die gute Erreichbarkeit für Mitarbeitende, Partner und Dienstleister. Das zusammengenommen, hat uns überzeugt, auch unser neues Bauvorhaben in Krefeld umzusetzen und die Verwaltung von Hüls nach Fichtenhain zu verlagern“, betont Finanzvorstand Jochen Dieckhoff, der sich darauf freut, die nachhaltigen Geschäftsmodelle der IK Umwelt alsbald von Fichtenhain aus zu steuern. Das neue Verwaltungsgebäude wird bei Fertigstellung 13.682 Kubikmeter Rauminhalt haben. Davon entfallen 2.472 Kubikmeter auf das Schulungs- und Seminargebäude, denn Aus- und Weiterbildung werden bei IK Umwelt groß geschrieben. Die Fachkräfte in der Verwaltung haben rund 2.888 Quadratmeter zum Arbeiten, zuzüglich 426 Quadratmeter Schulungsfläche. 2.541 Quadratmeter Grünfläche zeugen von einem einladend gestalteten, umweltgerechten Gewerbegrundstück. Hinzu kommen eine extensive Dachbegrünung von 565 Quadratmeter, 50 Bäume und eine Photovoltaikanlage von 253 Quadratmeter. Bei Fertigstellung wird der Verwaltungsneubau des Unternehmens drei Vollgeschosse und ein Kellergeschoss aufweisen und damit optimalen Raum für die Mitarbeitenden sowie 150 Schulungs- beziehungsweise Seminarplätze. Das Grundstück ist insgesamt 6.470 Quadratmeter groß und erlaubt damit bestmögliche Flexibilität und Optionen für nachhaltige Investitionen.
„Bei unserer Suche nach einem passgenauen und mit Expansionsmöglichkeiten verbundenen Grundstück konnten wir auf die Akteure von KREFELD BUSINESS setzen. Diese haben wir als starke und kompetente Partner wahrgenommen. Mit deren Hilfe haben wir unseren neuen Standort gefunden. Auch als wir den Kaufvertrag unterzeichnet hatten, ging die Begleitung durch die GGK Grundstücksgesellschaft der Stadt Krefeld mbH und Co. KG sowie der WFG Wirtschaftsförderungsgesellschaft Krefeld mbH weiter. Bis zum Baubeginn hatten wir jederzeit Unterstützung durch das Projektteam von KREFELD BUSINESS. Gemeinsam haben wir unser Vorhaben in Rekordtempo vorangetrieben“, berichtet Chief Executive Officer Jöran F. Treppschuh.
Eckart Preen und sein Team wissen, dass die Verfügbarkeit zukunftsfähiger Gewerbegebiete die Grundlage erfolgreicher Verlagerungen und Neuansiedlungen ist. „Nur so kann Wirtschaftsförderung gelingen. Daher brauchen wir neben den vorhandenen Gewerbegebieten unbedingt auch neue Areale, die wir qualitativ entwickeln und mit Leben füllen können. In Fichtenhain sieht man, wie das Ganze gelingen kann“, so Wirtschaftsförderer Preen.
Gefragt nach den Visionen für das neue Verwaltungsgebäude, antwortet Treppschuh: „Im Sinne eines neuen, modernen Arbeitsumfeldes, das heutzutage unter dem Begriff ‚New Work‘ zusammengefasst wird, wollen wir den Ansatz eines ‚Shared-Space-Konzeptes‘ verfolgen und damit weniger ein reines Verwaltungsgebäude, sondern vielmehr einen Umwelt-Campus schaffen. Konkret bedeutet das, dass wir Start-Ups, Klein- und Partnerunternehmen sowie Studierenden, die ihren Fokus auf Umwelt und Nachhaltigkeit legen, Coworking-Spaces oder gemeinschaftlich zu nutzende Büros anbieten. Wir schaffen Raum für Innovation und Kompetenz, um nachhaltige Synergien zu fördern und ein relevantes Netzwerk zu bilden.“ Und für die stetig wachsende Belegschaft wird das großräumige Bildungszentrum realisiert, das inhouse ‚berufslebenslanges Lernen‘ ermöglicht, aber auch durch externe Bildungsträger genutzt werden kann. Gemeinschaftsräume, Dachterrasse und diverse Rückzugsmöglichkeiten sollen Konzentrationsfähigkeit und Wohlbefinden der Mitarbeitenden steigern.
Bildzeile (v.l.n.r.):
Bei der Grundsteinlegung: Deike Herrmann, Renate Hesse (beide Stadt Krefeld), Jöran F. Treppschuh (IK Umwelt Beteiligungsgesellschaft mbH), Friedhelm Lang, Alexander Pöpel (beide Rhein Ruhr Building GmbH), Eckart Preen (KREFELD BUSINESS) und Jochen Dieckhoff (IK Umwelt Beteiligungsgesellschaft mbH)
Urheberin: Annegret Angerhausen-Reuter, Nutzungsrechte: KREFELD BUSINESS
]]>Der Mann fuhr mit seinem Pkw auf der Humboldtstr. und bog nach links in den Grünen Dyk ab. Hier kam er von der Straße ab und prallte gegen einen vor einem Haus geparkten Pkw.
Zeugen begannen sofort mit der Reanimation des Mannes, der herbeigerufene Notarzt konnte jedoch nur noch den Tod des Seniors feststellen.
Foto: Symbolbild
]]>Krefeld (ots) – Polizei und Rettungsdienst wurden am Freitag (12. Mai 2023)
gegen 17:45 Uhr zu einer Wohnung an der Steinstraße gerufen. Anwohner hatten
zuvor laute Geräusche im Treppenhaus gehört und Blutstropfen festgestellt. In
einer offenstehenden Wohnung fanden sie eine leblose Person.
Reanimationsversuche der Rettungskräfte blieben ohne Erfolg.
In unmittelbarer Tatortnähe trafen Polizeibeamte auf einen 22-jährigen Deutschen
aus Krefeld mit Blutanhaftungen an Händen und Bekleidung. Da der dringende
Verdacht bestand, dass er in Zusammenhang mit der Tat steht, wurde er vorläufig
festgenommen.
Bei dem Opfer handelt es sich um einen 44-jährigen Deutschen ohne festen
Wohnsitz. Er wies mehrere Schnitt- und Stichverletzungen am Hals und Oberkörper
auf. Die Polizei konnte ein Messer als mutmaßliche Tatwaffe in der Wohnung
sicherstellen. Die Hintergründe der Tat sind derzeit noch unklar. Eine
Mordkommission wurde eingerichtet und hat die Ermittlungen aufgenommen.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Krefeld wurde der 22-Jährige heute einem
Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl wegen Totschlags und ordnete
die Untersuchungshaft an.
Foto: Symbolbild
]]>Krefeld. Am 26. und 27. April öffnen sich diesmal die Pforten der polis Convention. Dann treffen sich, in alljährlich etablierter Manier, Akteurinnen und Akteure des Immobiliensektors und der Stadtentwicklung in den Alten Schmiedehallen auf dem Areal Böhler in Meerbusch bei Düsseldorf – zum Branchentalk, Austausch und Netzwerken, zur Pflege von Kooperationspartnerschaften und zum Anbahnen von Verträgen.
Die polis Convention ist die bundesweit führende Messe für Stadt- und Projektentwicklung. Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Städten und Kommunen, aus der landesweiten Immobilienwirtschaft, Projektentwickler, Wirtschaftsförderer, Investoren, Architekten und Planer gehören zur Zielgruppe.
Die Krefelder Delegation, darunter unter anderen die Dezernenten Marcus Beyer und Eckart Preen sowie die Fachbereichsleitungen Norbert Hudde und Deike Herrmann sowie das Messe-Team von KREFELD BUSINESS präsentieren aktuelle Stadtentwicklungsprojekte unter dem Dach der Standort Niederrhein GmbH gemeinsam mit den Kooperationspartnern aus Mönchengladbach, dem Rhein-Kreis Neuss und dem Kreis Viersen.

Thematisch „im Gepäck“ haben die Krefelder diesjährig eine Vielzahl konkreter Stadtentwicklungsprojekte. Dazu gehören das LOG IN Krefeld, der neue KREFELDER HOF, „Et Bröckse“, das Quartier Anglicus sowie die School of Arts.
Bei dem LOG IN Krefeld handelt es sich um das Entrée zur Hauptfußgängerzone. Das Entwicklungsprojekt der ERWE Immobilien AG sieht ein Büro- und Geschäftshaus von 8.800 Quadratmeter Mietfläche an der Ecke Friedrich- / Sankt Anton-Straße vor. Beim neuen KREFELDER HOF wollen dessen „Macher“ um Helmut Bobbe von der Bobbe Invest GmbH Hoteltradition neu interpretieren. Umgeben von viel Grün soll künftig Urbanes Übernachten, Konferieren und Fortbilden ermöglicht werden. Und im „Et Bröckse“ zeigt sich, wie die Fassade eines historischen Brauhauses gelungen in einen Büroneubau mit Gastronomie- und Praxisflächen integriert werden kann. Federführend ist hier die Qvadrat GmbH, ein Kölner Immobilienunternehmen. Ferner steht das Quartier Anglicus für die geplante Entwicklung eines natur- und innenstadtnahen, hochwertigen Wohnquartiers auf dem Gelände der ehemaligen englischen Kaserne an der Kempener Allee mit 725 Wohneinheiten. Projektentwickler und Investor ist hier die Goldstein Gruppe. Last but not least werden die Planungen zur School of Arts vorgestellt, wo Baukunst auf bildende Künste treffen soll. Wird aus der Vision des Vorstands der Renaissance Immobilien und Beteiligungen AG Wirklichkeit, steht am Ende der Entwicklung ein Internationaler Campus mit privater Kunsthochschule – im revitalisierten, denkmalgeschützten und von Egon Eiermann entworfenen ehemaligen technischen Rathaus der Stadt Krefeld.
Bildzeile: Quartier Anglicus, Nutzungsrechte: Goldstein Brand GmbH & Co. KG
]]>KREFELD. „Was braucht eine mittelgroße Großstadt, damit junge Menschen sie auch künftig attraktiv finden, um dort leben und arbeiten zu wollen?“ Genau das will das Team von KREFELD BUSINESS von digitalaffinen Young Professionals, Studierenden und sonstigen smarten Köpfen wissen, die sich auf der Online-Plattform Xeem „tummeln“. Die Existenzgründerin Janine Weirich, eine der Macherinnen der Plattform, hat ein Tool entwickelt, auf dem Ideenwettbewerbe ausgelobt werden, die Fach- und Führungskräfte von morgen dazu animieren, mit ihrer Teilnahme Zukunft mitzugestalten, Praxiserfahrung zu sammeln und Kontakte zu Unternehmen aufzubauen.
An den Xeem-Challenges können grundsätzlich zwei bis vier Personen im Team teilnehmen. Die Fachkräfte-Challenge ermöglicht es zehn Teams am 5. Mai 2023 im URBANWORKKREFELD, Lohstraße 25 in 47798 Krefeld ihre Ideen zu präsentieren. Als Preisgelder für die Erst- bis Drittplatzierten winken 800 Euro, 400 Euro und 200 Euro.
Aufgerufen mitzumachen sind alle, die Lust daran haben, ihre Ideen einzubringen und die Traumstadt mittlerer Größe zu entwickeln und zu gestalten. Dabei gibt es bei dieser Challenge kein „richtig“ oder „falsch“, vielmehr können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Interessen, Kreativität und Zukunftsvisionen einfließen lassen.
Weiterführende Inspirationen fürs Brainstorming, also Fragenstellungen, die die Mitmachenden beim Wettbewerb unterstützen können, finden Interessierte unter:https://app.xeem.de/challenge/krefeld-business-die-traumstadt-challenge
Hier finden sich auch Informationen darüber, wie die Challenge textlich wie visuell bearbeitet und aufbereitet werden kann.
Bildzeile: Stadt der Zukunft, Copyright: station3 GmbH, Nutzungsrechte: KREFELD BUSINESS
]]>Krefeld, 06.04.2023. Zur geplanten Einführung der Kindergrundsicherung erklärt Ulle Schauws, Sprecherin der Grünen Bundestagfraktion für Familie, Frauen, Senior*innen, Jugend und Queer für Krefeld, Moers und Neukirchen-Vluyn:
Allen Kindern und Jugendlichen gleiche Chancen und Teilhabe zu ermöglichen, ist für uns Grüne ein zentrales Ziel. Wir können nicht akzeptieren, dass in einem reichen Land wie Deutschland knapp ein Fünftel aller Kinder und Jugendlichen in Armut leben. Auch in NRW liegt der Anteil der von Armut gefährdeten Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren bei 24,6 Prozent und damit noch über dem Bundesdurchschnitt.
Das wollen wir mit der Kindergrundsicherung endlich ändern, die wir als Ampel-Koalition und mit einem breiten Bündnis aus der Zivilgesellschaft an unserer Seite umsetzen wollen. Die Kindergrundsicherung ist ein zentrales sozialpolitisches Vorhaben, um endlich wirksam gegen Kinderarmut vorzugehen und gesellschaftlichen Zusammenhalt nachhaltig zu stärken.
Durch die Bündelung vieler verschiedener Leistungen und deren Digitalisierung bauen wir Bürokratie ab, damit der Zugang zu Leistungen nicht am Behördendschungel scheitert. Dadurch ändern wir endlich den Status quo, wonach beispielsweise nur ein Drittel aller Familien mit Anspruch auf den Kinderzuschlag diesen auch nutzen. Gleichzeitig müssen wir das kindliche Existenzminimum so ausgestalten, dass alle Kinder gleiche Teilhabechancen haben. Das heißt konkret: Die Mitgliedschaft im Sportverein wird nicht mehr an den fehlenden Turnschuhen scheitern. Die Einladung zum Kindergeburtstag muss nicht mehr beschämt abgesagt werden, weil kein Geld für ein Geschenk da ist.
Zudem führen wir eine Servicepflicht des Staates ein: Wir informieren Familien aktiv mit einem digitalen Portal über ihre Ansprüche, denn noch zu viele Familien kennen ihre Ansprüche nicht und nehmen deshalb keine Leistungen wahr.
Die Kindergrundsicherung wird so ausgestaltet, dass die Anreize zur Arbeitsaufnahme gegenüber der heutigen Situation verbessert werden. Damit vom Verdienst nicht sogar weniger übrig bleibt als vorher, soll der Zusatzbetrag langsamer abschmelzen als das, was Familien dazu verdienen. Am Ende soll netto mehr bleiben als bisher.
Mit der Kindergrundsicherung spannen wir für alle Familien ein tragfähiges Sicherheitsnetz. Jedes Kind soll zukünftig die Kindergrundsicherung bekommen. Kinder aus einkommensschwachen Familien unterstützen wir besonders mit einen Zusatzbetrag. Wenn Familien besser abgesichert sind, können Kinder sorgenfreier aufwachsen und ihre Lebenschancen realisieren.
Quelle für regionale Zahlen zur Kinderarmut: https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/publikationen/publikation/did/factsheet-kinder-und-jugendarmut-in-deutschland
Foto: Elias Keilhauer
]]>Krefeld (ots) – Am Samstag (01. April 2023) kam es zu einem versuchten Raub in
einer Tankstelle im Krefelder Ortsteil Hüls.
Gegen 20:00 Uhr betrat ein Mann den Verkaufsraum der Tankstelle. Hierbei bedroht
er den Angestellten mittels eines Schlagstocks und forderte die Herausgabe von
Bargeld. Durch den Angestellten wurde ein Alarm ausgelöst, welcher ebenfalls die
Vernebelungsanlage im Verkaufsraum aktivierte. Der Mann flüchtete daraufhin ohne
Beute fußläufig über die Klever Straße in Richtung Süden. Der Täter war zwischen
18 und 22 Jahre alt, trug eine weiße Jogginghose, ein schwarzes Oberteil mit
Kapuze und schwarze Turnschuhe.
Für Hinweise wenden Sie sich bitte an die Polizei unter 02151 6340 oder per
E-Mail an hinweise.krefeld@polizei.nrw.de
Foto: Symbolbild
]]>Krefeld (ots) – Der 16-Jährige, der im Januar mit einer Amokandrohung gegen das
Maria-Sibylla-Merian-Gymnasium in Krefeld einen umfangreichen Polizeieinsatz
ausgelöst hatte, bekommt nun von der Polizei einen Kostenbescheid: Gebühren in
Höhe von 37.795, 69 Euro soll der Baden-Württemberger bezahlen. Bei der
polizeilichen Vernehmung hatte er die Tat eingeräumt.
Am Nachmittag des 23. Januars 2023 war der Schulleitung per E-Mail eine Amoktat
angedroht worden, sie hatte daraufhin die Polizei verständigt. Bereits am
nächsten Tag konnten die Beamten den 16-Jährigen als Urheber der Ankündigung
ermitteln. Er hatte den E-Mail-Account eines Schülers des Gymnasiums gehackt und
unter dessen Mailadresse die Drohung an die Schulleitung, Lehrer und Schüler
gesendet. Gegen den Baden-Württemberger läuft nun ein Ermittlungsverfahren wegen
Störung des öffentlichen Friedens und außerdem wegen Volksverhetzung, weil in
den Mails auch Äußerungen wie „Heil Hitler“ gestanden hatten.
Die Polizei darf einen Einsatz zur Gefahrenabwehr dem Täter in Rechnung stellen,
wenn er gegenüber einer anderen Person eine Gefahrenlage wie eine Amoktat
vortäuscht und damit rechnen muss, dass diese Person die Polizei alarmiert. Die
Krefelder Polizei war am 23. Januar und am Folgetag mit etlichen Beamten und
Angestellten im Einsatz. Die Summe von knapp 38.000 Euro errechnet sich
größtenteils aus ihren Stundenlöhnen.
„Grundsätzlich stellen wir Kosten, die für die Erfüllung unseres gesetzmäßigen
Auftrags entstehen, nicht in Rechnung. Aber das hier ist schon ein besonderer
Fall. Hier hat jemand eine Gefahr für das Leben vieler Menschen vorgetäuscht und
einen großen Polizeieinsatz in der Schule provoziert. Und das wollte er dann
auch noch einem Schüler des Gymnasiums in die Schuhe schieben“, so
Polizeipräsidentin Ursula Mecklenbrauck. „Für die Kosten sollte der Verursacher
aufkommen und nicht der Steuerzahler.“
Der Baden-Württemberger hat nun zunächst bis Mitte April Gelegenheit, sich zu
dem anstehenden Kostenbescheid zu äußern. Dass er minderjährig ist, entbindet
den auch zur Tatzeit 16-Jährigen allerdings nicht von seiner Zahlungspflicht.
Foto: Symbolbild
]]>KREFELD BUSINESS und niederländisches Generalkonsulat Düsseldorf luden ein ins Kaiser-Wilhelm-Museum
Aufgrund der räumlichen Nähe zu Nordrhein-Westfalen interessieren sich niederländische Unternehmen ganz besonders für den Eintritt in den deutschen Markt. Daher machten sich jüngst eine Reihe niederländischer Unternehmensvertreter auf den Weg in die Region, um die deutsche Bau- und Energiebranche intensiver kennenzulernen und Geschäftsbeziehungen auszuloten. Nach einem Besuch der NRW.BANK und des Architekturbüros HPP Architekten, das weltweit Projekte im Bereich des Nachhaltigen Bauens umsetzt, ging die Reise weiter nach Krefeld.
Hier angekommen, wurde das von der NRW.BANK öffentlich geförderte Wohnprojekt „Quartier Glockenspitz“ besichtigt. Dieses zeichnet sich durch ein innovatives Energie- und Nutzungskonzept für körperlich beeinträchtigte Menschen aus. Die Delegation zeigte sich sowohl vom Konzept als auch vom hohen baulichen wie optisch-ästhetischen Standard beeindruckt, durch den sich das Quartier auszeichnet; erst recht, weil manch einer eine derartige Ausprägung im Bereich des öffentlich geförderten Wohnungsbaus nicht erwartet hätte.
Anschließend besuchte die Delegation die Firma Interface im Mies-van-der-Rohe-Businesspark. Die niederländischen Gäste wurden direkt vom Flair des im Bauhaus-Stil gehaltenen Gewerbeparks in ihren Bann gezogen. Das galt ebenso für den Showroom von Interface. Dieser wurde im Jahr 2017 als erste Immobilie überhaupt mit dem Zertifikat „Platin im Bestand“ von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) ausgezeichnet. Das Unternehmen, das vom Krefelder Standort aus Bodenbeläge vertreibt, die in den Niederlanden produziert werden, verfolgt ehrgeizige Klimaziele und weitere Nachhaltigkeitsaspekte wie nutzerzentrierte, gesunde Innenraumgestaltung. Dies wurde nicht zuletzt vor Ort deutlich, wo im Innenraum Wasserwand, Pflanzen und naturnahe Elemente wie Holz die Unternehmensphilosophie widerspiegeln. Dazu erklärt Ruth Prinzmeier, Nachhaltigkeitsmanagerin bei Interface: „Uns war es wichtig, unsere Nachhaltigkeitsstrategie und konkrete Lösungsangebote für unsere Kunden vorzustellen. Beispielsweise unsere CO2-negativen Bodenbeläge, die als CO2-Speicher im Gebäude genutzt werden können. Ein anderes Beispiel ist, wie mit ‚Biophilic Design‘ die Erholungseffekte der Natur in den Innenraum gebracht werden können. Räume, die nach den Prinzipien des ‚Biophilic Designs‘ gestaltet sind, steigern nachweislich Wohlbefinden und Produktivität.“
Den Ausklang des Delegationsbesuches bildete ein Treffen im Kaiser-Wilhelm-Museum, das von Willemijn van der Toorn, Konsulin im niederländischen Generalkonsulat in Düsseldorf, und Eckart Preen, Leiter von KREFELD BUSINESS, eröffnet wurde. Neben einer kurzen Vorstellung des Healthy Building Networks durch Dr. Simon Jenniches von KREFELD BUSINESS, das die dynamischen Entwicklungen, im Bereich des Nachhaltigen und Gesunden Bauens in der Region verdeutlichte, stand das Matching der einzelnen Unternehmensvertreter im Mittelpunkt. Organisiert hatte dies ein Projektteam von KREFELD BUSINESS und der ZENIT GmbH. Rund 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nutzten die Gespräche in lockerer Atmosphäre, um mögliche Kooperationen auszuloten, einen etwaigen Markteintritt in Deutschland vorzubereiten und Geschäftsbeziehungen anzubahnen.
Auf Krefelder Seite nutzten dies unter anderen die Ingenieure Hans-Ulrich Schlesinger, Geschäftsführer der Firma Büro für Bauberatung GmbH, und Jörg Linnig vom EUKON Ingenieurbüro, das Konzepte zur rationellen Verwendung von Energie und Ressourcen erstellt. Beide sind Pioniere auf ihrem Gebiet, hat Schlesinger doch eine der ersten DGNB-Zertifizierungen erfolgreich durchgeführt und Linnig wurde jüngst wegen seines innovativen Wärmekonzepts im münsterländischen Ibbenbüren mit dem Award der Technischen Gebäude Ausrüstung, kurz: TGA, ausgezeichnet.
Wirtschaftsdezernent Preen ist sich sicher: „Der Austausch unter den Gästen hat nun richtig an Fahrt aufgenommen. Jetzt gilt es, diesen mit allen Beteiligten zu verstetigen und daraus konkrete Projekte, gerne aber auch niederländische Unternehmensansiedlungen, abzuleiten.“
Bildzeile: Gelungener Abschluss eines erfolgreichen Delegationsbesuches: Eckart Preen, Leiter von KREFELD BUSINESS, und Willemijn van der Toorn, Konsulin im niederländischen Generalkonsulat in Düsseldorf. Copyright: Matthias Heuser, neuartig; Nutzungsrechte: KREFELD BUSINESS
]]>In Krefeld zu investieren, das lohnt sich. Dass sich dies für den privaten Hauskäufer rechnet, attestierte erst kürzlich eine Auswertung der Wirtschaftswoche. Danach gehört Krefeld zu elf von 50 unter die Lupe genommenen Städten, in denen trotz steigender Bauzinsen ein Investment überaus attraktiv ist. Aber auch im gewerblichen Bereich kann Krefeld punkten. Das belegt ein Blick auf die letztjährige Grundstücksvermarktung von KREFELD BUSINESS.
Sechs verkaufte Grundstücke von insgesamt 30.255 Quadratmetern spiegeln den besten Wert seit 2017. „Und damals war die Vermarktung noch um einiges ‚einfacher‘, weil wir deutlich mehr Flächen anbieten konnten, etwa im Europark Fichtenhain B“, betont Eckart Preen, Leiter von KREFELD BUSINESS.
Wirtschaftsförderer Preen freut sich über die Verkaufserfolge, die mit vier Neuansiedlungen aus dem Umland – konkret aus Straelen, Düsseldorf, Meerbusch und Willich – einhergehen sowie mit einer erfolgreichen Verlagerung aus Krefeld-Uerdingen: „Das attraktive Risiko-Rendite-Verhältnis spricht sich auch bei unseren Anrainern herum; hinzu kommt die strategisch günstige Lage unserer Gewerbegebiete im Krefelder Süden.“ Auch die Entwicklung im Gewerbepark „MeinWerk 3“ auf einem Grundstück von 10.226 Quadratmetern trägt zum Rekordergebnis bei. Von hier aus agieren künftig sechs Firmen, die neu am Wirtschaftsstandort Krefeld ansässig sind, sowie drei Unternehmen, die innerhalb der Stadt verlagert und damit im Bestand gesichert werden konnten. Allein diese stehen für insgesamt rund 100 neue beziehungsweise gesicherte Arbeitsplätze; auf den übrigen Flächen werden weitere Arbeitsplätze in ähnlicher Größenordnung entstehen.
„Da es bekanntermaßen immer auch eine Kehrseite der Medaille gibt, bringt dieses sehr gute Ergebnis aber auch mit sich, dass wir von KREFELD BUSINESS eben nur noch den Businesspark Fichtenhainer Allee vermarkten können. Hier sind allerdings nur noch knapp 20 Hektar verfügbar“, so Preen nachdrücklich und folgert: „Dies unterstreicht die elementare Bedeutung des neuen Gewerbegebietes südlich des Elfrather Sees, ‚Uerdingen-Nord 2.0‘, aber auch die absolute Notwendigkeit, zusätzlich Brachflächen zu revitalisieren, damit am Wirtschaftsstandort Krefeld auch künftig Neuansiedlungen und Bestandssicherungen von Unternehmen und damit Arbeitsplatzausbau und -sicherung gewährleistet sein werden.“
Bildzeile: Eckart Preen, Leiter von KREFELD BUSINESS.
Copyright: Sascha Martin, Nutzungsrechte:KREFELD BUSINESS
]]>Krefeld (ots) – Am Freitag (17. Februar 2023) kurz vor 13 Uhr klingelte ein Mann
an dem Haus einer 86-Jährigen Am Riddershof. Er wollte im Auftrag der SWK die
Funktionsfähigkeit der Fernwärme überprüfen. Der Mann ging mit der Seniorin in
den Keller. Vorher lehnte er die Haustür an und erklärte, dass sein Kollege noch
am Auto sei und nachkomme. Kurz nachdem der zweite Mann am Kellerabgang
erschien, beendete der erste seine Überprüfung. Nachdem beide das Haus verlassen
hatten, stellte die 86-Jährige den Diebstahl von Bargeld und Schmuck fest.
Der erste Mann hat eine gedrungene Gestalt, kurze blonde Haare und gelbliche
Haut. Er sprach akzentfreies Deutsch und trug Arbeitskleidung, die der der SWK
ähnelt. Die zweite Person ist sehr dick und hat eine auffällige Wampe. Zudem hat
er einen dichten schwarzen Vollbart und trug ebenfalls Arbeitskleidung. Die
beiden Männer hatten ein gepflegtes Erscheinungsbild.
Für Hinweise wenden Sie sich bitte telefonisch an die 02151 6340 oder per E-Mail
an hinweise.krefeld@polizei.nrw.de.
Foto: Symbolbild
]]>Ein Zeuge hat den Senior am Dienstagvormittag (31. Januar 2023) bei Grünarbeiten in
einem Gebüsch in der Nähe der Schönwasserstraße gefunden und die Polizei
informiert.

Die Beamten konnten ihn anhand von persönlichen Dokumenten, die er
bei sich trug, noch vor Ort als den Vermissten identifizieren.
Seit seinem Verschwinden hatte die Polizei nach ihm gesucht und dabei auch drei Spürhunde
eingesetzt.
Die Kriminalpolizei ermittelt derzeit die Todesursache.
Unsere ursprüngliche Meldung finden Sie hier:
Titelbild:
Eine Gruppe bei der Suchaktion in der letzten Woche. Foto: Mahir Özcan
]]>Die Polizei Krefeld steht hier als Kooperationsbehörde in regelmäßigen Abständen zur Verfügung.
In der Zeit von 11 bis 17 Uhr kontrollierten die Beamten insgesamt 172 Fahrzeuge und 211 Personen. 54 Fahrer wurden zum Drogenvortest gebeten. Bei acht Verkehrsteilnehmern erhärtete sich der Verdacht, dass sie unter Drogeneinfluss gefahren sind. Deshalb wurde ihnen vor Ort von einem Arzt eine Blutprobe entnommen. Alle anderen Tests verliefen negativ.
Drei Fahrzeuge verloren nach technischer Prüfung und aufgrund unzulässiger Veränderungen ihre Betriebserlaubnis. Bei zwei Fahrzeugen war die Ladung nicht richtig gesichert. Drei Autofahrer nutzten ihr Handy währen der Fahrt, vier waren nicht angeschnallt. Entsprechende Anzeigen wurden gefertigt.
Ein Fahrzeugführer tauschte noch vor der Kontrollstelle seinen Fahrersitz mit dem Beifahrer. Er hatte keine gültige Fahrerlaubnis und erhält eine Anzeige.
Ein 37-jähriger Remscheider missachtete die Anhaltezeichen. Er wendete sein Fahrzeug und fuhr auf die BAB 57. An der Anschlussstelle Oppum verließ er die Autobahn und konnte durch einen Kradfahrer angehalten werden. An seinem Auto befanden sich entwendete Kennzeichen. Auch im Kofferraum konnten zwei entwendete Kennzeichen gefunden werden. Der 37-Jährige hatte zwei Haftbefehle offen, fuhr unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln und war nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Er wurde vor Ort festgenommen und das Auto sichergestellt.
Ein Autofahrer legte den Beamten einen belgischen Führerschein vor. Eine Überprüfung ergab, dass es sich dabei um eine Fälschung handelt. Auch er war nicht im Besitz eines gültigen Führerscheins und erhält eine Anzeige.
Foto: Symbolbild
]]>Krefeld (ots) – Die Polizei Krefeld wurde in der Zeit vom 31. Dezember 2022, 18 Uhr, bis zum Neujahrsmorgen, sechs Uhr, zu knapp 200 Einsätzen gerufen.
Damit hatten die Polizistinnen und Polizisten erwartungsgemäß mehr zu tun als in den vergangenen beiden Jahren. Polizei und Kommunaler Ordnungsdienst mussten alleine zu 28 Ruhestörungen ausrücken.
Mit zunehmendem Alkoholpegel stieg auch die Gewaltbereitschaft. So mussten die Einsatzkräfte nach Mitternacht sechs Strafanzeigen wegen Körperverletzungsdelikten fertigen. Schwer verletzt wurde dabei jedoch niemand.
Das war gegen 1:20 Uhr bei einem Einsatz auf der Neusser Straße jedoch anders: Hier war es in einer Wohnung während einer Feier zu einem Streit gekommen. Ein 33-jähriger Krefelder, der von dem Wohnungsinhaber der Wohnung verwiesen worden war, schlug den Glaseinsatz der Wohnungstür ein und verletzte sich dabei erheblich. Er wurde in ein Krankenhaus eingeliefert.
Leider waren auch in diesem Jahr wieder einige Unbelehrbare unterwegs, die sich trotz zum Teil deutlichen Alkoholkonsums ans Lenkrad bzw. an den Lenker setzten. Zu ihnen gehörte auch ein 45-jähriger Krefelder, der gegen 0:30 Uhr mit seinem Motorrad von der Kölner Straße nach links in die Anrather Straße abbiegen wollte. Dabei kam er von der Fahrbahn ab und prallte gegen eine Bank, woraufhin er kopfüber in ein Gebüsch stürzte. Der Atemalkoholtest ergab einen Wert von rund 1,3 Promille. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt, ihn erwartet ein Strafverfahren. Das gleiche Schicksal erwartet vier weitere Verkehrsteilnehmer, die im Laufe der Nacht von der Polizei kontrolliert wurden. Den Schlusspunkt setzte um kurz nach sechs eine 28-jährige Krefelderin.
Ein Zeuge hatte die Polizei informiert, dass ein Smart in Schlangenlinien auf dem Europaring fahre.
Die Polizei konnte das Fahrzeug auf dem Nassauer Ring in Höhe der Moerser Straße anhalten. Die Fahrerin konnte den Anweisungen der Polizisten kaum Folge leisten. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,5 Promille. Den Führerschein konnten die Polizisten nicht sicherstellen, die Krefelderin macht diesen nach eigenen Angaben zurzeit.
Foto: Symbolbild
]]>Die gesamte Feuerwehr Krefeld ist im Großeinsatz. Um etwa halb vier Uhr morgens erreichten die ersten Notrufe die Leitstelle der Feuerwehr Krefeld mit der Meldung, dass es in einem Mehrfamilienhaus in Dießem brenne.
Der Disponent der Leitstelle alarmierte sofort die Brandbekämpfer der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr sowie den Rettungsdienst der Stadt. Die ersten Einsatzkräfte sahen sich einem ausgedehten Brand gegenüber, bei dem mutmaßlich eine Person im Gebäude vermisst wird.
Die Person konnte bislang nicht aufgefunden werden.
Die Löscharbeiten in dem Gebäude gestalten sich derzeit sehr schwierig, da eine hohe Brandlast und und eine alte Gebäudestruktur die Arbeiten erschweren.
Der Einsatz dauert derzeit noch an. Die verwaisten Wachen der Berufsfeuerwehr werden durch Einsatzkrfäte der Freiwilligen Feuerwehr besetzt. Weitere Meldung folgt.
Foto: Symbolbild
]]>Duisburg (ots) – Eine Meldung der Polizei Krefeld mit Bezug zu Duisburg:
Das Auto und die Kennzeichen lagen seit September 2022 als entwendet ein. Die
Insassen teils stark betrunken und unter Einfluss von Drogen unterwegs. Der
Fahrer ohne gültigen Führerschein. Es beginnt in Duisburg Buchholz mit einer
Verkehrsunfallflucht und endet am Abend in der Festnahme der fünf Männer.
Die Männer fielen bereits am Donnerstagnachmittag (15. Dezember 2022) unangenehm
auf, als sie in einem Geschäft an der Düsseldorfer Landstraße gegen 16:20 Uhr
rumpöbelten. Anschließend stiegen sie in einen schwarzen Opel Astra, fuhren
gegen ein geparktes Auto auf dem Parkplatz und flüchteten. Es stellte sich
heraus, dass das von Zeugen abgelesene Krefelder Kennzeichen als entwendet
einlag.
Am Abend beobachtete ein Autofahrer gegen 20:20 Uhr einen Verkehrsunfall in
Krefeld an der Kreuzung Roßstraße/Jägerstraße. Er folgte dem flüchtenden Wagen
und informierte die Polizei. Die Beamten konnten das Auto während der Fahndung
am Hagerweg antreffen. Nachdem der Fahrer zunächst auf die Anhaltesignale der
Beamten reagierte und anhielt, fuhr er plötzlich rückwärts gegen den
Streifenwagen. Von da aus steuerte der Fahrer auf das Gelände der Hochschule
Niederrhein zu, kollidierte dort mit einer Betonbegrenzung und kam so zum
Stehen. Fünf Männer stiegen aus und flüchteten zu Fuß. Sie konnten allesamt
gestellt werden. Drei von ihnen leisteten erheblichen Widerstand und griffen die
Beamten körperlich an. Sie wurden vorläufig festgenommen und zur Polizeiwache
gebracht. Da sie unter Einfluss von Alkohol und Drogen standen, wurden
Blutproben entnommen. Die zwei übrigen Beifahrer wurden nach
Identitätsfeststellung vor Ort entlassen.
Der schwarze Opel Astra wurde sichergestellt. Bei der Überprüfung stellte sich
heraus, dass das Fahrzeug am 21. September 2022 aus einer Tiefgarage an der
Parkstraße entwendet worden war. Im Fußraum haben die Beamten eine
Druckverschlusstüte mit Tabletten gefunden und ebenfalls sichergestellt. Ob es
sich hierbei um Betäubungsmittel handelt wird geprüft.
Foto:Symbolbild
]]>Wer heutzutage Fachkräfte finden und binden will, ist gut beraten, sich als Unternehmer oder Unternehmerin familienfreundlich aufzustellen, wird dieses Kriterium bei der Wahl für oder gegen einen Arbeitgeber doch immer ausschlaggebender. Daher sollten Firmen, die „am Puls der Zeit“ sind, dies umsetzen und kundtun.
Dazu ermuntern soll der Award „Familienfreundlichstes Unternehmen in Krefeld 2022“, der jüngst in den Kategorien „Mittelstand“ und „Kleinunternehmen“ feierlich beim BUSINESS BREAKFAST, organisiert von KREFELD BUSINESS und dem Marketingclub Krefeld e.V., in der Eventlocation „Stahlhaus“ vergeben wurde. Das Rennen um die begehrten Plätze 1 bis 3 machten im „Mittelstand“ die Bönders GmbH Spedition, der Klebetechnikspezialist Baumer hhs GmbH sowie das Chemieunternehmen Alberdingk Boley GmbH. Bei den Kleinunternehmen kamen gleich zwei Steuerberatungsgesellschaften auf die Plätze 1 und 2: die HNJP Steuerberater Partnerschaft mbB sowie die Scholz & Offermann Steuerberatungs GmbH. Über Platz 3 freuten sich die Akteure der ELK Ingenieurbüro GmbH. Die Prämierungen übernahmen Kerstin Abraham, Vorständin und Arbeitsdirektorin der SWK AG, und Lothar Birnbrich, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Krefeld.
Ausgelobt wird der Wettbewerb, der 2015 vom „Krefelder Netzwerk Wirtschaft und Familie“ ins Leben gerufen wurde, alle zwei Jahre. Zum „Krefelder Netzwerk Wirtschaft und Familie“ zählen: die Stadt Krefeld, die WFG Wirtschaftsförderungsgesellschaft Krefeld mbH als Teil von KREFELD BUSINESS, die SWK STADTWERKE KREFELD AG, die Sparkasse Krefeld, die Unternehmerschaft Niederrhein e.V., die Agentur für Arbeit sowie das Jobcenter Krefeld.
Diesmal waren es insgesamt 23 Firmen, die ihren Hut in den Ring geworfen hatten. Erstmals konnten auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter „ihr“ Unternehmen nominieren. Das taten dann auch „im ersten Anlauf“ zwölf. „Die Qualität der Einreichungen ist im Laufe der Jahre stetig besser geworden. Spätestens seit Pandemiebeginn haben die Wirtschaftstreibenden erkannt, dass Homeoffice allein noch keine Familienfreundlichkeit ausmacht. So wie ‚Familie‘ immer vielfältiger geworden ist, so hat auch Familienorientierung viele Gesichter und reicht von Elternzeit über ‚Pflegende Angehörige‘ bis hin zum Jobsharing in Führungspositionen“, betont Eckart Preen, Leiter von KREFELD BUSINESS. Und Netzwerkkoordinatorin Ricarda Stamms ergänzt: „Nach Sichtung der 23 Bewerbungen hat unsere Jury aus Vertreterinnen und Vertretern der Kooperationspartner zehn Vor-Ort-Besuche durchgeführt. Dort haben wir erlebt, dass Unternehmen oftmals bereits viel familienfreundlicher sind, als ihnen selbst bewusst ist. Daher war es uns für die Beurteilung umso wichtiger, die gelebte Familienfreundlichkeit als ‚spielentscheidenden‘ Parameter zu sehen und weniger die ‚Buchform‘ oder theoretische Programme.“
Dass sich um Familienthemen nicht nur Mitarbeiterinnen kümmern, betonte dann Heiner Fischer, Männerberater und Existenzgründer mit der Community Plattform „Vaterwelten“. Er hielt einen Vortrag zum Thema: „Neue Vereinbarkeit und aktive Vaterschaft in Krefelds Unternehmen“. Dabei präsentierte er Denkanstöße und Impulse für Unternehmen, die sich auf den Weg zu einer familienfreundlichen Personalpolitik gemacht haben. In seinen Ausführungen erwähnte er auch aktuelle Studien, nach denen sich Investitionen in eine gute Vereinbarkeit rechnen; vor allem dann, wenn die entsprechenden Angebote auch Zielgruppen wie Väter und Pflegende erreichen.
„In Zeiten des Fachkräftemangels werden berufstätige Väter und Mütter gleichermaßen gebraucht, damit die Unternehmen wettbewerbsfähig bleiben. Und die auch gerade bei der Familienorganisation erworbenen Skills wie Veränderungs- und Entscheidungsfähigkeit, Empathie und Stress-Resilienz zahlen ein auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit im Team, die Unternehmenskultur und das Betriebsklima“, so Abraham und führt aus: „Daher gilt es insbesondere in Krefeld, die viel zu niedrige Frauenerwerbstätigenquote zu heben. Familienfreundliche Rahmenbedingungen sind dabei ein wesentlicher Stellhebel.“
Abschließend erklärt Birnbrich: „Die Krefelder Unternehmen sind auf einem guten Weg, indem sie Arbeitnehmenden ein Arbeitsumfeld bieten, das Familienfreundlichkeit und Wirtschaftlichkeit vereint. Für einen nachhaltigen und positiven Erfolg ist die Weiterentwicklung der hiesigen Wirtschaft im Hinblick auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf unabdingbar. Langfristig gesehen, kann durch einen beständigen Gleichschritt von Mitarbeitenden und Unternehmen der Problematik des Arbeitskräftemangels entgegengewirkt werden.“
Bildzeile (v.l.n.r.): Die Erst- bis Drittplatzierten der Kategorien „Kleinunternehmen“ und „Mittelstand“ mit den Laudatoren Kerstin Abraham (SWK AG, 4.v.l.) und Lothar Birnbrich (Sparkasse Krefeld, 1.v.r.) sowie Ricarda Stamms (Koordination Netzwerk Wirtschaft und Familie, 5.v.l.), Foto: Matthias Heuser, NEUARTIG FILM, Nutzungsrechte: Netzwerk Wirtschaft und Familie
]]>Krefeld (ots) – Dank einer Bankangestellten konnte ein sogenanntes Love Scamming
in letzter Sekunde verhindert werden. Bei dieser Betrugsmasche bauen die Täter
über das Internet mit Hilfe von falschen Fotos und fantasievollen Geschichten
scheinbar eine Liebesbeziehung zu ihrem Opfer auf – um es am Ende um hohe
Geldsummen zu bringen.
Im aktuellen Fall hatte eine 59-Jährige aus Krefeld über Instagram einen
angeblichen Amerikaner namens John Terri kennengelernt und den Kontakt
schließlich über Chats und WhatsApp fortgeführt. Über ein halbes Jahr hinweg
hatte sich so eine scheinbare Liebesbeziehung zwischen ihnen aufgebaut.
Zwischendurch hatte der angeblich als Soldat in der Ukraine kämpfende Mann die
Frau mehrfach dazu gebracht, Gutscheinkarten im Wert von insgesamt mehreren
tausend Euro zu kaufen und ihm die Codes zuzuschicken.
Nun bekam die Krefelderin eine fünfstellige Summe für den vermeintlichen John
Terri auf ihr Konto überwiesen – angeblich, weil er Probleme mit seinem eigenen
Konto habe. Das Geld, von dem er behauptete, es in eine Wohnung investieren zu
wollen, stammte in Wahrheit aus einem anderen Betrugsdelikt: Die Verwaltung
einer Behörde hatte es aufgrund einer gefälschten Zahlungsanweisung auf das
Konto der Krefelderin überwiesen.
Am Dienstag (6. Dezember 2022) sollte die Frau das Geld abheben und einem
Mittelsmann ihres scheinbaren Partners noch in der Bank übergeben. Als die
Bankangestellte sah, dass exakt die gleiche Summe kurz zuvor auf das Konto
überwiesen worden war, wurde sie misstrauisch und rief die Polizei. Die Beamten
konnten zwei Männer an der Bank stellen und festnehmen. Am Mittwoch ordnete der
Haftrichter für die 32 und 45 Jahre alten Nigerianer Untersuchungshaft an.
Sogenannte Scam-Männer und -Frauen versuchen, sich über Nachrichten und auch
Telefonate interessant zu machen. Doch der romantischen SMS am Morgen und den
verliebten Telefonaten folgt irgendwann eine angebliche Notsituation wie eine
Krankheit oder ein Autounfall, in der sie ihr Opfer plötzlich um Geld bitten.
Die Polizei rät:
– Googlen Sie den angeblichen Namen ihrer neuen
Onlinebekanntschaft: Oft bestätigt sich bereits dadurch, dass
etwas nicht stimmt.
– Überweisen Sie auf keinen Fall Geld. Lösen Sie auch keinen
Scheck ein: Später stellt sich vielleicht heraus, dass er
gefälscht war.
– Leiten Sie keine Briefe oder Päckchen weiter und bewahren Sie
sie auch nicht auf.
– Weitere Verhaltenstipps und Merkmale, an denen man Love Scammer
erkennt, hat die Polizei hier für Sie zusammengestellt: https://
www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/scamming/
Foto: Symbolbild
]]>Krefeld (ots) – Ca. 120 Personen mussten Freitagvormittag (18. November 2022)
die Bundesagentur für Arbeit an der Philadelphiastraße nach einer Bombendrohung
verlassen. Die Bombendrohung war zuvor per Fax bei der Bundesagentur für Arbeit
in Gotha eingegangen.
Bei der aktuell noch andauernden Durchsuchung des Gebäudes
mit Sprengstoffspürhunden wurde bisher nichts Verdächtiges gefunden. Noch
während der Durchsuchungsmaßnahmen konnte ein 40-jähriger Tatverdächtiger aus
Krefeld festgenommen werden.
Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Störung des öffentlichen Friedens nach § 126 StGB eingeleitet.
Die Ermittlungen – auch zu den Hintergründen der Tat – dauern an.
Foto: Symbolbild
]]>Krefeld. Es ist offensichtlich: Der Gewerbepark MeinWerk3 befindet sich auf der Zielgeraden. Die Kommunikationsstraße im Businesspark Fichtenhainer Allee wird zum Frühjahr 2023 um 19 Gewerbeeinheiten Zuwachs erhalten.
10.200 qm misst das Grundstück insgesamt. Bereits vor Realisierung und Vermarktungsstart gab es 14 Kaufinteressenten. Und so verwundert es nicht, dass die kombinierten Hallen- und Büroflächen, die zum Kauf qua Fixpreis mit Nutzflächen von wahlweise 200 und 300 qm angeboten wurden, bereits rasch vollständig veräußert waren.
„Hier findet sich eine gute Mischung an Bestands- und Neuunternehmen. Darüber hinaus zeigt der attraktive Branchenmix, wie diversifiziert Krefelds Wirtschaft aufgestellt ist. Und die beachtliche Kaufresonanz spiegelt den Bedarf an kleinen und mittleren Gewerbeflächen, die auf die spezifischen Belange von kleinen und mittleren Unternehmen zugeschnitten sind“, betont Eckart Preen, Leiter von KREFELD BUSINESS. Diese umfassen eine erhöhte Drittverwendbarkeit und die Option, bei Bedarf die Einheiten zu vergrößern oder zu kombinieren. Darüber hinaus bietet die Geschosshöhe von sechs Metern den Nutzerinnen und Nutzern die Flexibilität, Büro-, Service- oder Werkstattflächen von 50 bis 300 qm über ein bis zwei Ebenen zu realisieren.
Zu den Neuzugängen am Wirtschaftsstandort gehören neben der Ropo GmbH aus Düsseldorf, die EnE System GmbH aus Meerbusch, die EFAB GmbH aus Korschenbroich, die Nauticare GmbH aus Mönchengladbach, die PAO GmbH aus Willich und die SMT GmbH aus Neuss. Die Hauk GmbH, die Harald Pihl GmbH und die JLB Elektro GmbH verlagerten den Unternehmenssitz innerhalb der Stadt. Mehr als 100 Arbeitsplätze finden sich unter dem Dach von MeinWerk3. „Das belegt einmal mehr, wie wichtig die Entwicklung von Gewerbeflächen für Wachstum und Beschäftigung ist“, untermauert Preen.
Reimund E. Schubert, Geschäftsführer der SMT GmbH, verspricht sich vom neuen Unternehmenssitz für sich und sein achtköpfiges Team Aufschwung der Geschäftstätigkeit in jeder Hinsicht: „Ausschlaggebend für die Neuansiedlung in Krefeld war die zentrale Lage in der Rhein-Ruhr-Region. Der Gewerbepark an der Fichtenhainer Allee überzeugte mich sofort durch seine naturnahe Umgebung einerseits und die gute Anbindung an die A44 andererseits. Eine geeignete Immobilie zu finden, die genau zu unserer Unternehmensgröße und unseren Ansprüchen passt, stellte sich bisher als sehr schwierig dar. Unser Team freut sich nun auf den Einzug in die neue Halle mit integrierter Bürofläche.“
Ingo Stiebe, Geschäftsführer der Harald Pihl GmbH, einem Handelshaus von Spezial-Werkstoffen mit Hauptsitz in Schweden, hat sich für eine Verlagerung seiner Krefelder Betriebsstätte an die Kommunikationsstraße und den Kauf der kombinierten Büro- und Hallenflächen entschieden, „weil wir in den letzten zwei Jahren erheblich gewachsen sind und deshalb neue Büro- und Lagerflächen benötigt haben. Mitarbeiter und Lieferanten profitieren dabei gleichermaßen von der modernen Infrastruktur unseres neuen Standortes. Mit Umzug in die neue Betriebsstätte werden wir zum Ausbildungsbetrieb im kaufmännischen Bereich und legen damit den Grundstein für eine wettbewerbsfähige Zukunft. Bis jetzt konnten wir in Krefeld mangels hinreichend großer Räumlichkeiten noch keine Auszubildenden einstellen. Das ändert sich jetzt; zwei neue Mitarbeiter haben wir bereits für 2023 gewonnen, zwei weitere Stellen sollen noch besetzt werden.“
Auch Eliza Bylinska, Prokuristin der JLB Elektro GmbH & Co. KG, war sogleich vom Mikrostandort überzeugt, „da wir hier mit unserem Unternehmen Platz haben, die Lage super ist und das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt. Darüber hinaus finden wir es gut, dass im Gewerbepark MeinWerk3 überwiegend recyclebare Materialien und hochwertige Dämmstoffe verbaut wurden. Somit leisten wir einen wichtigen Beitrag für die Umwelt und sparen obendrein Energie.“
„Nach erfolgreicher Realisierung von drei Gewerbeparks der Marke ‚MeinWerk‘ lag es für mein Team und mich aufgrund der Marktlage nahe, in Krefeld-Fichtenhain ein weiteres Projekt zu starten. Nachdem wir das Grundstück durch die Mitarbeiterinnen der GGK Grundstücksgesellschaft der Stadt Krefeld mbH & Co. KG haben reservieren lassen, folgten innerhalb von elf Monaten Abschluss und Abwicklung des Kaufvertrags“, berichtet Norbert Bienen, Geschäftsführer der bienen + partner Immobilien GmbH, der insbesondere die „schnelle Abwicklung und verlässliche Kooperation mit der Verwaltung sowie KREFELD BUSINESS“ herausstellt. So habe er mit seinem Team – parallel zur Kaufvertragsabwicklung – das Baugesuch bei der Stadt Krefeld eingereicht und schon nach kurzer Zeit sei die Genehmigung für das Bauvorhaben erteilt worden. Damit dies gelingen konnte, waren beide Seiten gefragt: sowohl Antragsteller als auch Genehmigungsbehörde, hatte Erstgenannter doch sicherzustellen, dass alle für eine Genehmigung erforderlichen Unterlagen und Nachweise der Verwaltung zügig übergeben wurden.
„Der kurze Zeitraum auf dem Weg hin zur Genehmigung ist leider kein Automatismus, zeigt aber, dass sich ein gutes Zusammenspiel von Bauaufsicht und der für das Genehmigungsverfahren entscheidenden Fachbereiche positiv bei Projektentwicklern und Investoren wie uns auswirkt. Wir brauchen Plan- und Berechenbarkeit, damit wir uns engagieren. Wenn beides gegeben ist, dann investieren wir auch gerne wiederholt in Standorte – wie hier in Krefeld mit stattlichen 7,8 Millionen Euro für MeinWerk3“, resümiert Bienen.
Bildzeile (v.l.n.r.): In einem Hallenbereich von MeinWerk3: Norbert Bienen (Geschäftsführer, MeinWerk Gewerbepark GmbH), Ingo Stiebe (Geschäftsführer, Harald Pihl GmbH), Odilo Joeken (Bauleitender Architekt, Architektengemeinschaft Jakobs/Joeken), Eliza Bylinska (Prokuristin, JLB Elektro GmbH & Co. KG) und Eckart Preen (Leiter, KREFELD BUSINESS); Nutzungsrechte: WFG / KREFELD BUSINESS
]]>Krefeld (ots). Ein 33-jähriger Krefelder ist am frühen Donnerstagmorgen (3. November 2022) bei einem Arbeitsunfall ums Leben gekommen. Beim Löschen eines Frachtschiffes brach der Kran plötzlich zusammen, sodass die Kanzel, in der der Krefelder saß, zwischen Schiff und Ufer stürzte. Der Kranführer war sofort tot und musste durch die Feuerwehr Krefeld geborgen werden.
Die Feuerwehr und der Rettungsdienst waren mit 50 Einsatzkräften vor Ort. Unterstützt wurden die Bergungsarbeiten von der Wasserseite durch die DLRG und die DRK Wasserwacht mit jeweils einem Boot.
Das Amt für Arbeitsschutz und das Zentrale Kriminalkommissariat der Wasserschutzpolizei Duisburg haben die Ermittlungen zur Unglücksursache aufgenommen.
Foto: Symbolbild
]]>Krefeld und die Niederlande sind sich nicht nur geografisch nah, vielmehr verbindet die Seidenstadt und die niederländischen Anrainer ein gelebter, intensiver Dialog: über aktuelle Wirtschaftsthemen, branchenspezifische wie -übergreifende Erfahrungen sowie interkulturelle Besonderheiten. Und das kann man am besten jeweils vor Ort. Daher waren jüngst 50 niederländische Unternehmensvertreter – vom Unternehmerverband „Ondernemend Venlo“ und dem „Business Club Maas Rhein“ – zu Besuch in Krefeld. Vorbereitet und durchgeführt wurde die Exkursion vom Niederländisch sprechenden Dr. Simon Jenniches, Projektmanager für Internationales bei der WFG Wirtschaftsförderungsgesellschaft Krefeld mbH im Verbund von KREFELD BUSINESS.
Auf dem Exkursionsprogramm stand zunächst eine Führung über das Krefelder Hafenareal durch Patrick A. Wisotzky, Geschäftsführer der Hafen Krefeld GmbH & Co. KG. Hier konnten sich die Teilnehmer insbesondere von der vorzüglichen logistischen trimodalen Anbindung des Rheinhafens als viertgrößtem öffentlichen Binnenhafen Nordrhein-Westfalens überzeugen. Ferner bedient der Industriehafen ein breites Spektrum an Firmenansiedlungen. „Namhafte Unternehmen wie beispielsweise die thyssenkrupp Materials Processing Europe GmbH, Bauhaus, Amazon und die COMPO Expert GmbH sind es, die auf die Standortvorteile unseres Hafens setzen“, so Wisotzky. Und auch die niederländischen Unternehmensvertreter waren von den Potenzialen des Hafens sowie den renommierten Firmenansiedlungen im Umfeld angetan.

„Besonders überraschend war der für mich unerwartete Mix einer hohen Anzahl an bekannten international operierenden Unternehmen und der dynamischen Start-Up Szene am Campus Fichtenhain“, resümiert Chris Ketelaars, Partner beim Wirtschaftsprüfungsunternehmen RSM Global.
Am Ende eines langen wie interessanten Tages waren sich Gäste wie Gastgeber einig: In der Kooperation zwischen Limburg und dem Niederrhein liegen noch zahlreiche zu hebende Potenziale, die erst recht in geopolitisch instabilen Zeiten zusätzliche, wertvolle Sicherheiten bieten können.
„Gerne unterstützen wir bei KREFELD BUSINESS hier ansässige Unternehmen beim Aufbau und der Erweiterung von Kontakten zu niederländischen Partnern und begleiten diese auch inhaltlich“, betont Eckart Preen, Leiter von KREFELD BUSINESS.
Ansprechpartner für das Deutsch-Niederländische Business ist: Dr. Simon Jenniches, Projektmanager, WFG Wirtschaftsförderungsgesellschaft Krefeld mbH, Telefon: 02151 / 820 74 – 22.
]]>Bundestagsabgeordnete Ulle Schauws besucht die Tafel Krefeld
Im Rahmen der „Woche des bürgerschaftlichen Engagements“, welche jährlich im September stattfindet, hat die Bundestagsabgeordnete Ulle Schauws den Verein Tafel Krefeld e.V. besucht, deren Arbeit sie seit Jahren ausgesprochen wertschätzt.
Der Vorsitzende Herr Dr. Rehbein zeigte Ulle Schauws in der Zentrale der Tafel Krefeld im sogenannten „Bunker“ an der Friedrich-Ebert-Straße die Neuerungen seit ihrem letzten Besuch: „Mit inzwischen 140 engagierten Ehrenamtler*innen, die mindestens einmal wöchentlich kommen, arbeiten wir hier sehr engagiert im Schichtbetrieb,“ erklärte Dr. Rehbein.
An insgesamt fünf Ausgabestellen unterstützt die Tafel insgesamt circa 5000 Menschen regelmäßig mit Lebensmitteln. Rehbein teilte mit, dass circa 110 Lebensmittelgeschäfte in Krefeld die Tafel versorgen, indem sie regelmäßig Lebensmittel spenden. Die Energiekrise belastet auch die Händler*innen, was dazu führt, dass die Tafel mittlerweile leider weniger Lebensmittelspenden erhält.
„Und trotzdem haben wir es dank unserer vielen Ehrenamtlichen bisher geschafft, den Zuwachs von circa 1000 Menschen, vor allem aus der Ukraine, zu bewältigen, ohne einen Aufnahmestopp zu verhängen.“, beeindruckt der Tafel-Vorsitzende die Abgeordnete. Durch die sich verschärfende Energiekrise rechnet die Tafel Krefeld jedoch mit einem weiteren Anstieg der Bedürftigen. Die Tafel Krefeld bietet nicht nur Lebensmittel an den fünf Ausgabestellen an, sondern auch einen Mittagstisch, an welchem nahezu täglich 60-70 Bedürftige, insbesondere Wohnungslose, warme Mahlzeiten bekommen. „Wenigstens einmal täglich sollen sich die Bedürftigen, die an Tischen bedient werden, wie vollwertige Mitbürger*innen ohne Stigmatisierung fühlen. Das ist uns hier sehr wichtig.“, so der Tafelvorsitzende Rehbein.
Die Aufgabenbereiche bei der Tafel in Krefeld sind vielfältig, erfuhr Schauws, die im Bundestag unter anderem auch für den Ausschuss für Bürgerschaftliches Engagement zuständig ist. „Lebensmittel abholen, handwerkliche Tätigkeiten, Ausgabe der Lebensmittel an den Ausgabestellen oder die Überprüfung der täglich einkommenden Ware – all das passiert hier ehrenamtlich.“, berichtete Rehbein.
Ein besonderes Projekt ist für Ulle Schauws auch die Kindertafel der Tafel Krefeld. Diese unterstützt bedürftige Kinder beim gemeinsamen Frühstück und durch Kochkurse. Denn Teilhabe am sozialen Miteinander und gesunde Ernährung gehören hier zusammen. Auch die Mitgliedschaft in einem Sportverein oder die Teilnahme an einem Schwimmkurs wird für bedürftige Kinder auf Wunsch finanziert. „Besondere Aktionen, wie die Schulranzen-Verteilung, die über Tanja Kirsch-Boy, die Leitung der Kindertafel organisiert wird und die Weihnachts-Geschenke-Aktion sind natürlich ganz besondere Highlights im Jahr.“, berichtete der Tafelvorsitzende.
„Ich bin tief beeindruckt von diesem unglaublichen Engagement der Ehrenamtler*innen, auf das ich hier gestoßen bin. Die Wertschätzung für diesen Einsatz der 140 Ehrenamtlichen für die Versorgung von ca. 5000 Krefelder*innen ist enorm wichtig. Dies nehme ich mit in die Arbeit im Bundestag und werde dort von den besonderen Projekten berichten. Das Ehrenamt ist eine riesige Stütze für unsere Gesellschaft und für den solidarischen Zusammenhalt!“
Die Tafel Krefeld freut sich über Spenden:
Sparkasse Krefeld
IBAN: DE75 3205 0000 0065 0385 56 / BIC: SPKR DE 33
Bildzeile:
v.l.n.r.: Ulle Schauws (MdB) neben dem Vorstandsvorsitzenden der Tafel Krefeld Dr. Hansgeorg Rehbein) Foto: Privat
]]>Krefeld. „Wohin die Reise konkret geht, das wissen wir auch noch nicht, aber genau das macht den Reiz des kreativen und offenen Arbeitens und damit unseres neuen Formats aus. Eigentlich ist der Prozess das Ziel“, so Anna Appenzeller, Projektmanagerin bei KREFELD BUSINESS. Gemeinsam mit ihrem Kollegen Adrian Bierholz, Projektentwickler bei KREFELD BUSINESS, haben die Nachhaltigkeitsmanagerin und der Raumplaner ein neues Projekt initiiert, das zu Nachhaltigem Wirtschaften in Krefeld ermuntert.
Zielgruppe sind engagierte, operativ tätige Mitarbeitende aus Krefelder Unternehmen, Selbstständige sowie Gründerinnen und Gründer. Um teilzunehmen, muss man nicht Fachkraft für Nachhaltigkeit sein; wichtig ist, dass jemand die Überzeugung mitbringt, gemeinschaftlich in Krefeld Sinnstiftendes anzustoßen. In einem moderierten Workshop wollen sich die Akteure von KREFELD BUSINESS mit dieser progressiven Gruppe im Krefelder Stadtbad an der Neusser Straße austauschen. „Offener Austausch und lebendige Interaktion werden dabei großgeschrieben. Wir wollen uns mit Spaß und Freude der Thematik widmen und verstehen uns als gleichberechtigter Teil der Gruppe“, betont Bierholz. Wer dabei sein will, sollte sich schon einmal den 19. Oktober 2022 von 16:00 bis 19:00 Uhr im Kalender vermerken.
Eingangs soll dann die Frage geklärt werden, was genau die Begrifflichkeit ‚Nachhaltiges Wirtschaften in Krefeld‘ für die Teilnehmenden überhaupt bedeutet. Ist es ein Modewort, bloßes Green Washing oder wirkungsvolle Substanz? „Nachhaltigkeit gehört für die meisten Unternehmen bereits zum Alltag. Allerdings wird dieser Begriff leider oftmals inflationär benutzt und infolgedessen von der Bedeutung her verwässert. Daher wollen wir in einem ersten Schritt gemeinsam eine greifbare Definition für ‚Nachhaltiges Wirtschaften‘ finden. Eine, die auch die tatsächlichen Rahmenbedingungen des Wirtschaftsstandortes Krefeld berücksichtigt. Und genau daran wollen wir uns dann als Basis orientieren“, so Projektentwickler Bierholz.
Im nächsten Schritt erfolgt dann die gemeinschaftliche Festlegung eines konkreten Workshop-Themas. „Die Teilnehmenden bestimmen den Inhalt und die Ausgestaltung des Formats. Schließlich sollen alle den Workshop-Spirit und dessen Ergebnisse mit in ihren Arbeitsalltag nehmen und dort Prozesse anstoßen, die nachhaltig Bestand haben – ob auf ökologischer oder sozialer Ebene. Nachhaltigkeit hat eben viele Facetten und Gesichter“, ist Appenzeller überzeugt.
Für die erste Runde sind vier Termine geplant, verteilt über einen Zeitraum von einem Jahr. Das nächste Thema wird also im Oktober 2023 in einem neuen Auftakt-Workshop gemeinsam erarbeitet. „Auch hier wird es wieder ein komplett offener Prozess sein, den alle Beteiligten von Anfang an individuell und partizipativ mitgestalten. Fest steht lediglich, dass am Ende ein sichtbares und nachhaltig wirkendes Ergebnis dabei rumkommen soll“, sind sich Appenzeller und Bierholz einig. Schließlich heißt das Format nicht umsonst: „mit.wirkung“, zielt es doch ab auf Wirkung durch Mitwirkung.
Die Workshop-Reihe versteht sich als Experiment, bei dem die beiden Mitarbeitenden von KREFELD BUSINESS neue Wege mit anderen veränderungswilligen Beschäftigten und Selbstständigen sowie Existenzgründerinnen und Existenzgründern in Krefeld gehen wollen. „Die Zeit ist reif, Routinen zu hinterfragen. Auf allen Ebenen, auch bei uns. Wir wollen einfach neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit ausloten. Daran können wir nämlich nur wachsen“, findet Appenzeller und ergänzt: „Wir sind überzeugt, dass wir gemeinsam mit engagierten Teilnehmenden ein positives und nachhaltig wirkendes Ergebnis erzielen werden.“
Das Team von KREFELD BUSINESS will die Veranstaltung klimafreundlich gestalten. Um bereits im Vorfeld anfallende Emissionen (Anreise etc.) berechnen und kompensieren zu können, bittet es alle Interessierten, sich vorab anzumelden – per E-Mail an: mit.wirkung@krefeld-business.de oder telefonisch unter: 02151 / 820 74 – 27 (Adrian Bierholz), 02151 / 820 74-25 (Anna Appenzeller).
Bildzeile: Wollen neue, nachhaltige Wege in der Krefelder Wirtschaft gehen: Anna Appenzeller und Adrian Bierholz, Urheberin Foto: Tabea Weberskirch / Lichthalle Krefeld, Nutzungsrechte: KREFELD BUSINESS
]]>Nachtrag: Schussabgabe durch Polizei auf flüchtendes Fahrzeug – Zeugen gesucht
Krefeld (ots) – Am Freitagabend kam es in Kranenburg zu einer Schussabgabe auf
ein flüchtendes Fahrzeug.
Die Polizei Krefeld bittet Personen, die zwischen dem Grenzübergang Wyler und
der B504/Kartenspielerweg Beobachtungen gemacht haben, sich unter der 02151 6340
oder per Mail an hinweise.krefeld@polizei.nrw.de zu melden.
Wir berichteten dazu:
Krefeld (ots). Am Freitag, den 26. August 2022, gegen 22 Uhr, beabsichtigten zwei Polizeibeamte der Bundespolizeiinspektion Kleve am Grenzübergang Wyler ein Fahrzeug anzuhalten, um nach erfolgter Einreise aus den Niederlanden eine grenzpolizeiliche Kontrolle durchzuführen. Der Fahrzeugführer beschleunigte den Wagen daraufhin stark und flüchtete mit hoher Geschwindigkeit. Aufgrund von nicht auszuschließender Fremd- und Eigengefährdung brachen die Beamten die Verfolgung zunächst ab, konnten das Fahrzeug jedoch im Rahmen der weiteren Fahndung auf der B504 -Höhe Kartenspielerweg- erneut stellen.
Als die Beamten an das stehende Fahrzeug herantraten, beschleunigte der Fahrer abermals und erfasste dabei einen der Bundespolizisten. Dieser wurde dadurch leicht verletzt. Er gab mehrere Schüsse aus seiner Dienstwaffe auf das erneut flüchtende Auto ab, welches aufgrund eines Treffers in den Reifen zum Stehen kam.
Ein Projektil trat durch den Kofferraum ein und verletzte einen 21-Jährigen auf der Rückbank. Dieser kam mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus. Lebensgefahr besteht nicht. Bei anschließender Durchsuchung des Fahrzeugs konnten kleinere Mengen Betäubungsmittel gefunden werden.
Die vier Insassen (zwischen 19 und 21 Jahren) wurden vorläufig festgenommen. Gegen sie wurde ein Ermittlungsverfahren wegen der Delikte im Zusammenhang mit der Verfolgungsfahrt und wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. Anschließend wurden sie aus dem Polizeigewahrsam entlassen.
Die Ermittlungen gegen den Beamten der Bundespolizei wegen des Schusswaffengebrauchs werden durch die Polizei Krefeld und die Staatsanwaltschaft Kleve geführt.
Foto: Symbolbild
]]>Krefeld (ots) – Wir wollen Sie und Ihre Familien vor schweren Unfällen schützen.
Zu schnelles Fahren gefährdet alle, deshalb kontrollieren Stadt Krefeld und
Polizei in der 35. Kalenderwoche unter anderem hier:
Montag, 29. 8. 2022: Ortmannsheide, Hafelsstraße, Dießemer Bruch, Buschstraße,
Kölner Straße, Duisburger Straße, Nieper Straße, Werner-Voß-Straße, Moerser
Landstraße
Dienstag, 30. 8. 2022: Stockweg, Widdersche Straße, Oppumer Straße, Mühlenfeld,
Husarenallee, Schulstraße, Willicher Straße, Dohmenstraße, Vulkanstraße
Mittwoch, 31. 8. 2022: Erkelenzer Straße, Plückertzstraße, Gatzenstraße,
Kemmerhofstraße, Rather Straße, Am Schicksbaum, Heideckstraße, Ossumer Straße,
Ispelsstraße
Donnerstag, 1. 9. 2022: Forstwaldstraße, Bremer Straße, Gladbacher Straße,
Vulkanstraße, Löschenhofweg, Parkstraße, Glockenspitz, Bataverstraße, Crön
Freitag, 2. 9. 2022: Willicher Straße, Am Flohbusch, Weiden, Violstraße,
Glindholzstraße, Blumentalstraße, Buddestraße, Krefelder Straße
Samstag, 3. 9. 2022: Buddestraße, Lousbilldyk
Darüber hinaus müssen Sie im gesamten Stadtgebiet mit kurzfristigen Kontrollen
rechnen
Foto: Symbolbild
]]>Krefeld (ots) – Am frühen Mittwochmorgen (3. August 2022) wurden auf einem
Bauernhof auf der Nieper Straße zwei Wohnwagen entwendet. Beide Fahrzeuge
konnten im Rahmen der Ermittlungen noch gestern Abend in Frankreich
sichergestellt werden.
Die Besitzer der Wohnwagen hatten den Diebstahl am Morgen gegen 6 Uhr bemerkt
und erstatteten Anzeige. Demnach hatte der Landwirt an der Nieper Straße noch in
der Nacht einen Unbekannten auf seinem Hof gesehen; er konnte ihn aber nicht
genauer beschreiben. Ein Besitzer hatte seinen Wohnwagen mit einem Tracker
ausgestattet. Somit konnten die Ermittler verfolgen, dass das Fahrzeug bereits
über die französische Grenze gefahren war. Durch die Zusammenarbeit mit den
Kollegen vor Ort konnten beide Wohnwagen schließlich auf einem Grundstück in der
Nähe von Lille sichergestellt werden. Auch der Beschuldigte, ein 43-Jähriger aus
Lille, wurde angetroffen. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren. Die Wohnwagen
haben jeweils einen Wert von rund 40.000 Euro
Foto: Symbolbild
]]>Krefeld. 721 Haushalte, 243 Unternehmen und 38 Schulen sind es, die voraussichtlich bis Herbst 2023 von den Vorteilen eines schnellen Glasfaseranschlusses profitieren werden, und bislang noch „unterversorgt“ sind, weil dort aktuell eine Bandbreite von weniger als 30 Mbit/s messbar ist. „Stattliche 171 Kilometer Glasfaser werden dann in unserer Stadt verlegt sein. Das ist einfach klasse. Mit dem Einsatz von Zukunftstechnologien stellen wir die Weichen dafür, dass wir in Krefeld auch morgen noch gut leben und arbeiten können“, so Krefelds Stadtdirektor Markus Schön beim jüngst erfolgten, exemplarischen wie symbolischen Spatenstich am Prozessionsweg in Krefeld-Bockum nahe der Bezirkssportanlage. Und Krefelds Digitalisierungsreferent sowie „Chief Digital Officer“ (CDO) Markus Lewitzki ergänzt: „Je mehr Glasfaser in Krefeld verbaut wird, desto näher kommen wir unserem Leitbild einer smarten City.“
Auch Wirtschaftsdezernent Eckart Preen betont die Vorteile des Glasfaserausbaus für den Standort Krefeld: „Vom schnellen Internet profitieren Gewerbetreibende, Privathaushalte, Krankenhäuser und Schulen gleichermaßen. Schnelles Internet ist zum starken Standortvorteil avanciert und spielentscheidend sowohl für Bestandsunternehmen als auch Neuansiedlungen. Schließlich brauchen diese allein schon für ihre Unternehmensserver und Cloudanwendungen einen schnellen, symmetrischen Breitbandanschluss. Und spätestens seit Beginn der Pandemie wissen wir, dass wir immer höhere Bandbreiten benötigen, um aus dem Homeoffice und im Falle von Homeschooling produktiv arbeiten zu können.“
Nachdem Krefeld Anfang Dezember 2021 die Bundesmittel für den Breitband-Ausbau durch den Projektträger atene KOM bewilligt bekam, legten die Akteure nach Bewilligung der Landesmittel mit dem Breitbandausbau los. Darüber hinaus hat auch die Bezirksregierung Düsseldorf den Förderantrag bewilligt. Damit trägt der Bund 50 Prozent der Kosten, das Land 40 Prozent und die übrigen zehn Prozent die Stadt Krefeld als Kommune. In absoluten Zahlen sind das rund 7,3 Millionen Bundesmittel, 5,8 Millionen Landesmittel und 1,5 Millionen seitens der Stadt.
Die Anbieter epcan und Muenet, die ab Januar 2022 gemeinschaftlich mit der Planung und dem Bau des Glasfasernetzes begonnen haben, sind mit der bisherigen Rückmeldequote zufrieden. Bis 25. Februar 2022 hatten alle betroffenen Haushalte die Möglichkeit, sich über unterschiedliche Tarife und Verträge zu informieren. „Die Tiefbaumaßnahmen schreiten voran, sodass in den nächsten knapp anderthalb Jahren rund 1.000 Adressen – aktiv wie passiv – einen geförderten Glasfaseranschluss erhalten. Hierbei können wir die Haushalte versorgen, die im Markterkundungsverfahren als unterversorgt gemeldet wurden und bei denen das Interesse daher besonders groß ist“, freut sich Lisa Ottenhues, Projektleiterin der Firma epcan. Und Rafael Markwald, Koordinator für digitale Infrastruktur, schließt: „Mit dem geförderten Glasfaserausbau werden zahlreiche Haushalte ‚homes passed‘ versorgt. Das heißt, es muss nur noch der Hausanschluss hergestellt werden. Hierzu werden die betroffenen Haushalte kontaktiert, sobald der geförderte Glasfaserausbau abgeschlossen sein wird.“
Markwald ist Ansprechpartner für den Glasfaserausbau in Krefeld und erreichbar unter E-Mail: rafael.markwald@krefeld.de, Telefon: 02151 / 86-1086. Alle, die wissen wollen, wer aus welchen Gründen vom Netzausbau profitiert und warum andere noch nicht zum Kreis der Begünstigten zählen, erhalten Antworten auf ihre Fragen im FAQ („frequently asked questions = häufig gestellte Fragen“)-Bereich der Website unter: https://www.krefeld.de/de/dienstleistungen/breitband-fuer-krefeld/
Bildzeile:
Beim Spatenstich in Bockum (v.l.n.r.):
Foto:
Urheber: Andreas Bischof, Nutzungsrechte: Stadt Krefeld
„Durch die Ausrüstung auf LED- und vernetzte Beleuchtung leisten wir als Stadt einem messbaren Beitrag zum integrierten Klimaschutzkonzept „Krefeld Klima 2030“, erklärt Marcus Beyer, der für die Stadt Krefeld das Projekt verantwortet. „Gleichzeitig schaffen wir mehr Sicherheit im öffentlichen Raum und können flexibel auf Situationen reagieren. Wir sehen in den intelligenten Laternen als optimierte Infrastruktur einen Beitrag zur Entwicklung Krefelds zur Smart City.“
Diesen Vorteil sieht auch Markus Lewitzki, Chief Digital Officer (CDO) der Stadt Krefeld: „Eine Smart City ist auf intelligent vernetzte Infrastruktur angewiesen. Smart heißt im Fall der Beleuchtung, dass wir damit mehrere Ziele gleichzeitig erreichen können: Wo früher nur an oder aus möglich war, können wir jetzt sowohl das Sicherheitsgefühl der Bürger:innen stärken als auch zur Kosteneinsparung und Minderung der „Lichtverschmutzung“ beitragen. So nutzen wir unsere städtischen Ressourcen effizient und zukunftssicher. „
Die Stadt Krefeld plant gemeinsam mit der NGN NETZGESELLSCHAFT NIEDERRHEIN MBH eine digitale zukunftssichere und nachhaltige Straßenbeleuchtung, die auch eine wirtschaftliche sinnvolle Umsetzung garantiert. Grundlage dieser Strategie ist ein Systemwechsel der zukünftigen Leuchtstellen an das vorhandene Niederspannungsnetz. Dieser Anschluss bietet technische und wirtschaftliche Vorteile. Es ist möglich die Straßenbeleuchtung situativ zu verändern und die Lichtqualität nach Bedarf zu steuern oder zu dimmen.
Die NGN als Betriebsführer der öffentlichen Straßenbeleuchtung hat bisher in der Pilotphase 550 funkvernetzte Leuchten an ausgewählten Straßen, Fußgängerüberwegen sowie der Radwegpromenade eingesetzt. Gleichzeitig werden die Betriebseigenschaften der Leuchten und smarte Lichtanwendungen sowie Mehrwertdienste auf der Teststrecke der NGN auf dem Gelände der SWK STADTWERKE KREFELD AG an der St. Töniser Straße geprüft. Mit guten Ergebnissen.
„Die Leuchten bieten mit offenen, standardisierten Schnittstellen (APIs) als Plattform zukunftsorientierte Lösungsmöglichkeiten für eine breite Palette an Smart-City Diensten an. Hier sind in Zukunft Parkraum- und Verkehrsdatenüberwachung oder die Erfassung von Umweltdaten denkbar,“ erklärt Geschäftsführer Hans-Werner Leenen. „Es wäre zukünftig möglich, die Daten auszuwerten, eine bedarfsgerechte Steuerung des Lichtniveaus mit individuellen Dimmprofilen aufzubauen oder einer situativen manuellen Regulierung einzubinden.“
Foto: SWK Stadtwerke Krefeld AG
Quelle: Krefeld Business
#KREFELDBUSINESS#SMARTKREFELD#krefeld#smartcity#digitalisierung#LED
]]>Krefeld. Noch sind es wenige, die wissen, dass Krefeld und das argentinische Mar del Plata durch ein Instrument miteinander verwoben sind. Das aber soll sich bald ändern: Denn die argentinische Stadt und die Stadt Krefeld veröffentlichen nun gemeinsam eine Webseite auf Spanisch und Deutsch. Die Geschichte der Leidenschaft zweier Männer – der eine aus Krefeld, der andere aus Mar del Plata – für das Instrument Bandoneon wird hier sinnbildlich für eine noch junge Städtepartnerschaft erzählt. Zukünftig sollen hier auch Informationen zu Veranstaltungen und partnerschaftlichen Projekten in anderen Bereichen dargestellt werden.
Als der Krefelder Heinrich Band Mitte des 18. Jahrhunderts das Bandoneon entwickelte, konnte er noch nicht ahnen, dass rund 100 Jahre später Astor Pantaléon Piazzolla, der aus dem argentinischen Mar del Plata stammt, eine besondere Liebe zu dem akkordeonähnlichen Instrument finden würde. Noch weniger konnte er voraussagen, dass die Leidenschaft des Argentiniers dafür sorgte, dass das Bandoneon künftig aus dem Tango eine Tanzmusik machen sollte. Astor Pantaléon Piazzolla entwickelte den Musikstil weiter zum „Tango Nuevo“, der in die Konzertsäle vordrang und hier bis heute gespielt wird.
Die Stadt Krefeld und Mar del Plata nutzen diesen geschichtlichen Zusammenhang nun, um auch in anderen Bereichen zu kooperieren und voneinander zu lernen. Einen ersten, visuellen Schritt gehen sie mit der neuen Webseite www.kremar.net.
„Da es in Zeiten wie diesen wichtiger denn je ist, internationale Städtefreundschaften unter Demokraten aufzubauen und zu pflegen, wollen wir dies tun – dank der Digitalisierung zunächst virtuell. Dabei möchten wir alle Krefelderinnen und Krefelder thematisch abholen, mitnehmen und dafür gewinnen, neugierig auf Mar del Plata zu werden“, erklärt Wirtschaftsdezernent Eckart Preen.
Ein erstes Kennenlernen erfolgt unkompliziert „auf einen Klick“. Die Webseite erzählt nicht nur die Geschichte der Bandoneon-Pioniere Heinrich Band und Astor Pantaléon Piazzolla, sondern stellt beispielsweise auch die Wirtschaftsstruktur und Lage am Wasser des argentinischen Counterparts dar. Darüber hinaus sollen hier Stadtgesellschaft, Unternehmen, Kulturinteressierte, Kreative und Musikfans Wissenswertes rund um den Tango erfahren. Veranstaltungsankündigungen wie Tangoabende, Workshops und Konzerte – hier wie dort analog, hybrid und virtuell „konsumierbar““ – runden das Angebot ab.
„Kultur war schon immer ein Brückenbauer. Ein Brückenbauer zwischen Menschen, ein Brückenbauer zwischen Städten oder auch, wie hier, ein Brückenbauer zwischen zwei unterschiedlichen Ländern“, erzählt Dr. Gabriele König, Leiterin des Krefelder Kulturbüros, und ergänzt: „Gerade die Geschichte des Bandoneons hat ein großes Potenzial als Brückenbauer. Ich freue mich, dass dieses nun auch themenübergreifend genutzt werden kann.“
Unter Federführung von KREFELD BUSINESS möchten die Initiatoren Geschmack machen auf eine interkulturelle wie wirtschaftliche Begegnung mit den Menschen Lateinamerikas. „Auf dass aus Fremden immer mehr Freunde werden. Den Anfang hat das Bandoneon auf jeden Fall gemacht. Jetzt gilt es, darauf aufzusetzen und die Partnerschaft mit Leben zu füllen“, schlussfolgert Preen.
Bildzeile: „Hallo Amigos – hola Freunde!“ (Screenshot der Website), Konzept und Design der Website: Jens Könen, ungestrichen; Nutzungsrechte: Stadt Krefeld
]]>Krefeld/Augsburg. Zum 22. Mal vergab die in Krefeld ansässige Wolfgang Wirichs Stiftung ihren „Wolfgang Wirichs Förderpreis Handel“. Der Preis ging an Dr. Markus Gahler für seine Dissertation zum Thema „Customer Experience: Konzeptualisierung und Entwicklung einer text-basierten und grafischen Skala“. Darin untersucht der Preisträger die individuellen Wahrnehmungen und Handlungen während der Dauer der Kundenbeziehung. Seine Untersuchung verhilft zu einem tiefergehenden Verständnis von Kaufentscheidungen aus Kundensicht und bietet theoretische und praktische Ansätze, diese Ergebnisse in den verschiedenen Kanälen zuverlässig und effizient zu messen.
Markus Gahler wohnt in Augsburg und promovierte bei Prof. Dr. Michael Paul, dem Leiter des Lehrstuhls für Value Based Marketing der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Augsburg. Seine Promotion wurde mit „summa cum laude“ ausgezeichnet.
Mit seiner Arbeit setzte sich Markus Gahler bei der Wolfgang Wirichs Stiftung gegen zahlreiche weitere Bewerber durch, die sich um die renommierte Auszeichnung beworben hatten. Der mit 2.000 Euro dotierte Preis genießt – wie die Stiftung selbst – im Bereich Handel große Reputation. Wissenschaftlicher Berater des Stiftungs-Kuratoriums ist Prof. Dr. Dirk Möhlenbruch.
In Theorie und Praxis
„Was unseren Preis so besonders macht, ist der Verbindung von Theorie zu Praxis“, erläutert Dr. Siegfried Rauhut, Vorsitzender des Vorstands der Wolfgang Wirichs Stiftung.
Ein Grund dafür ist, dass der Preis seit 2001 an Nachwuchskräfte verliehen wird, die auf dem Gebiet des Warenhandels eine besonders innovative Leistung praktischer oder wissenschaftlicher Art erbracht haben. „Es werden Arbeiten ausgezeichnet, die einen konkreten Nutzen für die Wirtschaft aufzeigen“, führt Anne Wirichs-Doetsch, Vorsitzende des Kuratoriums der Wolfgang Wirichs Stiftung, aus. Sie ist die Tochter des Unternehmers Wolfgang Wirichs (1922-2005), zu dessen 70. Geburtstag die Stiftung gegründet wurde.
Wissenschaftlicher Erkenntnisfortschritt und Praxisrelevanz
Markus Gahlers Untersuchung liefert erstmalig ein einheitliches Verständnis für das, was der Kunde während der Kaufbeziehung empfindet. Auch wurde von ihm eine Skala entwickelt, durch die direkt und in Echtzeit die Reaktionen des Käufers gemessen werden können. Die noch geplante (und zu entwickelnde) App wird der Handelspraxis darüber hinaus wertvolle Erkenntnisse liefern können. Eine weitere Stärke der ausgezeichneten Arbeit liegt im Aufzeigen von Möglichkeiten für die zukünftige Forschung, wie die Nutzungsmöglichkeiten Künstlicher Intelligenz oder Anregungen für eine Erweiterung der gewonnenen Erkenntnisse auf andere relevante Forschungsbereiche.
Aktuelle Problemlösung für modernen Einzelhandel
„Erneut zeichnen wir eine Arbeit aus, die sich im Sinne von Wolfgang Wirichs mit praxisrelevanten Lösungen für den Handel beschäftigt. Aus den Ergebnissen lassen sich wichtige Erkenntnisse für den modernen Einzelhandel ableiten, die unmittelbar nutzbar sind“, betont Dr. Siegfried Rauhut in seiner Laudatio.
Dass die Ergebnisse für den modernen Einzelhandel von großer Wichtigkeit sind, davon ist auch Anne Wirichs-Doetsch überzeugt. „Dr. Gahler hat mit seiner Arbeit ein neues Instrument für den Handel geschaffen, Kundenwünsche zu verstehen und diese in seinen Angeboten berücksichtigen zu können. Davon kann der Handel nur profitieren. Damit ist Dr. Gahler ein perfekter Preisträger im Sinne meines Vaters.“
Bildunterschrift:
Vorstand und Kuratorium der Wolfgang Wirichs Stiftung (WWS) sowie betreuende Professoren ehren die Preisträger der Jahre 2021 (Dr. Eike Jonas Abraham) und 2022 (Dr. Markus Gahler). (v.l.): Anne Wirichs-Doetsch (WWS), Prof. Michael Paul, Hans-Hermann Nothofer (WWS), Dr. Markus Gahler, Dr. Eike Jonas Abraham, Dr. Siegfried Rauhut (WWS), Prof. Christoph Burmann, Prof. Dirk Möhlenbruch (WWS) und Sabine Wirichs (WWS).
]]>Krefeld. Anfang Mai 2022 stellten Krefelds Planungsdezernent Marcus Beyer, Jürgen Steinmetz, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Mittlerer Niederrhein, Eckart Preen als Leiter von KREFELD BUSINESS und Sebastian Siebert, Gutachter des Dortmunder Planungsbüros „STADTRAUMKONZEPT GmbH“, die Ergebnisse der Krefelder Gewerbegebietsbestandsanalyse vor. Diese ist Teil des „Handlungsprogramms Gewerbebrachflächen“, das wiederum in den „Aktionsplan Wirtschaft“ eingebettet ist.
Darin attestierten die Experten von STADTRAUMKONZEPT den Gewerbe- und Industriegebieten des Wirtschaftsstandortes Krefeld eine tragfähige Struktur. Allerdings müssten diese teilweise ökologisch und energetisch saniert werden, um zukunftsfähig zu bleiben. Auch seien minder- und ungenutzte Flächenpotenziale innerhalb des Stadtgebiets vorrangig zu entwickeln, um so genannte „Trading-Down-Prozesse“, also den Abbau des Leistungs- und Qualitätsniveaus, zu verhindern und Flächen effizient zu nutzen.
„Da die Ergebnisse der Analyse schließlich nicht für die Schublade sind, sondern daraus konkrete Handlungserfordernisse für Stadt, Industrie- und Handelskammer sowie KREFELD BUSINESS erwachsen, haben wir jetzt ein Gewerbebrachflächenkataster aufgebaut, das es stetig zu aktualisieren gilt. Schließlich wollen wir ein zielführendes Tool haben, das eine strategische und damit vorausschauende Brachflächenentwicklung und -aktivierung ermöglicht“, betont Wirtschaftsdezernent Preen.
Auf dem Weg zum Brachflächenkataster wurden zunächst 89 Brachflächen identifiziert und in fünf Kategorien eingeteilt. Dabei ergab sich folgendes Bild: 35 Brachflächen von insgesamt circa 39 Hektar haben das Potenzial für eine gewerbliche Entwicklung, 23 Flächen von circa 48 Hektar sind Brachflächen im Industriegebiet und 14 Brachflächen von circa 34 Hektar eignen sich für Wohnnutzung. Hinzu kommen 14 Brachflächen von rund 20 Hektar, die derzeit für gewerbliche Zwecke entwickelt werden und drei für den Bereich Wohnen in einer Größe von sechs Hektar. Von den 89 Brachflächen eignen sich 58 für eine gewerbliche Nutzung. Diese wurden näher untersucht und jeweils mit einem Steckbrief ausgestattet. Darin finden sich Grundstücksdaten sowie Angaben über die Nutzung, das Umfeld und die Erschließung. Ferner erhält der Steckbrief Eckdaten zu Baurecht, Restriktionen und Nutzungsperspektive. „Die Kombination dieser Daten ist für uns von großem Nutzen, da wir so eine valide Grundlage haben, um gemeinsam mit der GGK Grundstücksgesellschaft der Stadt Krefeld geeignete Brachflächen ‚aktivieren‘ zu können, damit diese in Folge sinnvoll genutzt werden“, bringt es Planungsdezernent Beyer auf den Punkt.
Zur Vorgehensweise: Um die Brachflächen quantitativ wie qualitativ erfassen zu können, wurden aktuelle Luftbilder ausgewertet. Legten diese aufgrund des aktuellen Vegetationsbildes und dem Abgleich mit älteren Luftbildern eine bauliche Vornutzung nahe, waren Gebäudeschäden an Dächern sichtbar oder Merkmale einer untypischen Standortnutzung, die auf eine Betriebsstilllegung hindeuteten, oder machte das Abgebildete einen „verwahrlosten“ Eindruck, der auf eine so genannte „Mindernutzung“ schließen ließ, wurden diese Flächen einer weiteren Prüfung unterzogen. In einem zweiten Schritt verifizierten die Akteure von GGK, IHK und Gutachterbüro die Ergebnisse der Luftbildauswertung durch Zusatzinformationen wie das Altlastenkataster und eine Vor-Ort-Begehung. Die so ermittelten und überprüften Daten wurden dann ins Gewerbebrachflächenkataster aufgenommen.
Wie geht´s nun weiter? Stadt und GGK machen sich jetzt auf den Weg, geeignete Brachflächen zu aktivieren. Darüber hinaus werden die Projektentwickler der städtischen Grundstücksgesellschaft den Dialog mit den Eigentümerinnen und Eigentümern der ausgewählten Brachflächen suchen, während sich die Experten des Wirtschaftsdezernates, der WFG Wirtschaftsförderungsgesellschaft Krefeld mbH und der IHK Mittlerer Niederrhein auf die Qualifizierung der Gewerbegebiete im Bestand fokussieren. Diese wollen unter anderem die Initiierung von Netzwerken anstoßen und ein passgenaues Beratungsangebot für die dortigen Gewerbetreibenden „schnüren“.
Jetzt bieten sich verschiedene Optionen, um die Brachflächen zu ertüchtigen und wieder nutzen oder umnutzen zu können: Von der Entsiegelung über eine Altlastensanierung bis hin zu einer Neubebauung oder Grünflächen für einen ökologischen Ausgleich ist vieles denkbar. „Welche Optionen in welchem Mix jeweils wo zielführend sind, will gut abgewogen und überlegt sein. Schlussendlich geht es um eine effiziente Nutzung vorhandener Flächen, die rar gesät sind. Wichtig ist, dass das laufend aktuell zu haltende Gewerbebrachflächenkataster dazu beitragen wird, die vorhandenen Flächen clever und bedarfsorientiert entwickeln zu können“, so Preen, und bekräftigt: „Der Anfang ist gemacht. Wir stehen bereit.“
Foto: Symbolbild
]]>Krefeld. Identität durch Austausch, Offenheit und Dialog formen – im Schulterschluss von Wirtschaft, Wissenschaft und Stadtgesellschaft. Das ist das Ziel des im Dezember 2021 gegründeten Vereins „Haus des Wissens und der Wirtschaft“ (HdWW e.V.). Und genau da setzte die jüngst in der Wohnstätte erfolgte Auftaktveranstaltung an.
Rund 70 geladene Gäste waren mit von der Partie, um mehr über den Verein, dessen Struktur und nicht zuletzt über die Mitmachmöglichkeiten und Vorteile einer Mitgliedschaft, insbesondere für Unternehmen, zu erfahren. Nach einer kurzweiligen Begrüßung durch die Vorstandsvorsitzenden des HdWW e.V., Kerstin Abraham und Dr. Thomas Grünewald, erläuterte Vorstandsmitglied Eckart Preen wissenswerte Details rund um den HdWW e.V. und dessen Location „W3“. Das „W3“ – Wirtschaft, Wissenschaft, Wir – wird im Behnisch Haus Raum für vielseitige Formate bieten – als Standort- und Innovationsschaufenster sowie Zukunftswerkstatt und Anlaufstelle gleichermaßen. Für Wirtschaft, Wissenschaft und Stadtgesellschaft und damit für Krefelder Bürgerinnen und Bürger jedweden Alters.
Die Akteure zielen mit ihren Aktivitäten darauf ab, offen, nahbar und auf Augenhöhe mit anderen ins Gespräch zu kommen – über Fragen unserer Zeit, die alle beschäftigen, und die so genannten Megatrends, um sich „im Kleinen“, also vor Ort in Krefeld, auf die Suche nach Ideen und Lösungsansätzen für die großen Herausforderungen zu machen. Daher entschieden sich die Verantwortlichen dafür, sogleich bei der Auftaktveranstaltung mit einer Keynote zu einem überaus virulenten wie kontroversen Thema aufzuwarten. Manuel Frondel, Leiter des Bereichs Umwelt und Ressourcen am RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung und Professor für Energieökonomik an der Ruhr-Universität Bochum, referierte zum Thema: „Vom Trend zur drängenden Zukunftsfrage – Die Energieversorgung im radikalen Umbruch“ und brachte mit seinen darin vorgebrachten Thesen eine überaus lebendige Diskussion in Gang, insbesondere mit Vertretern von energieintensiver Industrie und Politik.

Bis in den späten Abend netzwerkte die bunte Gästeschar aus Wissenschaft, Wirtschaft, Bürgerschaft, Politik und Verwaltung im Innenhof der Wohnstätte beim Get Together. „Da diese Kontakte in den letzten Jahren pandemiebedingt so unfassbar rar geworden sind, war der Redebedarf von Angesicht zu Angesicht phänomenal und auch die Begeisterung dafür. Viele Unternehmerinnen und Unternehmer haben im persönlichen Gespräch großes Interesse signalisiert, im Verein mitwirken zu wollen“, fasst Eckart Preen, Leiter von KREFELD BUSINESS, zusammen. Dr. Thomas Grünewald, Präsident der Hochschule Niederrhein, betont: „Nach der erfolgreichen Premiere ist es unser Ansporn, in einer fantasievollen Varianz von Themen und Formen auf die Bühne zurückzukehren und interessante Gespräche und Aktionen zu initiieren. Und Kerstin Abraham, Vorständin und Arbeitsdirektorin der SWK STADTWERKE KREFELD AG, ermuntert: „Gemeinsam wollen und werden wir Krefeld voranbringen. Schließlich wird Krefeld im ‚W3‘ seine Kompetenz zeigen: anfassbar, begreifbar, sympathisch und vielfältig. Beispielsweise, indem sich Unternehmen Auszubildenden und Studierenden von heute als attraktive Arbeitgeber von morgen zeigen. Beantragen Sie daher am besten noch heute ihre Mitgliedschaft im HdWW e.V., um Krefelds Zukunft mitzugestalten. Wir freuen uns auf Sie!“

Alle, die jetzt neugierig geworden sind, und ihre Mitgliedschaft im HdWW e.V. beantragen oder Ideen und Mitmachwünsche zur thematischen „Bespielung“ des „W3s“ einbringen möchten, können dies unter: www.w3-krefeld.de
Bildzeile (v.l.n.r.): HdWW-Vorstand: Eckart Preen, Dr. Thomas Grünewald, Kerstin Abraham, Mario Bernards und Christoph Tölke, ©Annika Scholz / LICHTHALLE KREFELD, Nutzungsrechte: HdWW
]]>Krefeld. Was haben Sofia und Krefeld gemeinsam? Auf den ersten Blick nicht viel, zählt die europäische Hauptstadt doch über eine Million Einwohner und Krefeld laut Statistischem Jahrbuch 234.587 (Stand: 31.12.2020). Verbunden sind die beiden Städte aktuell jedoch mehr denn je – und zwar über das bis zum Jahr 2024 laufende Projekt „#vernetztinEuropa“. Hierin involviert sind neben dem Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR), adelphi, das Deutsche Institut für Urbanistik (difu) und die Steinbeis 2i GmbH.
Doch was hat es damit auf sich? Das Projekt „#vernetztinEuropa“ zielt ab auf einen direkten, partnerschaftlichen Wissensaustausch und -transfer über nachhaltige und digitale Stadtentwicklung: zwischen den dafür zuständigen Ministerien, den institutionellen Akteuren auf EU-Ebene sowie den Playern aus etablierten Netzwerken und Initiativen. Indem sich die Akteure gemeinsame Herausforderungen vergegenwärtigen und idealerweise Lösungsansätze entwickeln, sollen belastbare Partnerschaften entstehen, in denen sich Fachleute aus verschiedenen europäischen Städten kollegial beraten, inhaltlich austauschen und replizierbare Projekte angehen.
Um diese Ziele zu erreichen, startete das Projektteam „#vernetztinEuropa“ einen Teilnahmeaufruf für europäische Kommunen. Zwischen Dezember 2021 und Februar 2022 konnten sich interessierte europäische Kommunen um eine von sechs so genannten „Peer-Learning-Partnerschaften“ zum Thema „digitale Stadtentwicklung / Smart Cities“ bewerben. Daraufhin meldeten sich mehr Bewerber, als Plätze zu vergeben waren.
„Umso beachtlicher, dass Krefeld für ein Tandem ausgewählt wurde. Das ist ein schöner Erfolg. Dass wir mit Sofia eine europäische Hauptstadt zugeordnet bekommen haben, ist fantastisch. Das allein macht schon den Reiz dieses ungleichen Tandems auf. Und dieses nimmt jetzt an Fahrt auf“, freut sich Wirtschaftsdezernent Eckart Preen. Und Markus Lewitzi, Chief Digital Officer (CDO) der Stadt Krefeld, betont: „Wir wollen uns vernetzen und voneinander lernen. Smart City ist eine Aufgabe, die lokal umgesetzt werden muss; doch es ist eine, die europaweit Kommunen beschäftigt und die Herausforderungen und Lösungsansätze sind oft vergleichbar.“
Damit das gegenseitige Verstehen und voneinander Lernen gelingen kann, tauschen sich die sechs so genannten „Peer-Learning-Tandems“ nun intensiv auf: am 17. Mai 2022 ging es virtuell los. Hier lernten die Akteure aus Krefeld und Sofia sich und die anderen Teilnehmenden kennen. Gleichzeitig erfuhren Sie mehr zum Projekt und Verfahren. Ein erstes Arbeitstreffen vis-à-vis vor Ort in Krefeld oder Sofia ist dann für den Spätsommer geplant. „Wir sind gespannt auf den europäischen Austausch, wie die digitale Transformation dazu beitragen kann, die Ziele einer nachhaltigen, integrierten und gemeinwohlorientierten Stadtentwicklung umzusetzen. Dabei denken wir sowohl europäisch, deutschlandweit und lokal. Eben kreativ, innovativ und weltoffen“, unterstreicht Preen.
Neben Krefeld und Sofia zählen zu den ausgewählten Peer-Learn-Tandems:
Hamm (Deutschland) – Arezzo (Italien)
Geestland (Deutschland) – Vari Voula Vouliagmeni (Griechenland)
München (Deutschland) – Utrecht (Niederlande)
Arnsberg (Deutschland) – Alba Iulia (Rumänien)
Pirna (Deutschland) – Boleslawiec (Polen)
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]]>Seit Juni vergangenen Jahres gibt es auch in Krefeld einen Co-Working-Space in zentraler Lage in der Innenstadt – leicht zu finden im Gebäudekomplex „URBANUM“ oberhalb des Restaurants „Mamma´s“, direkt gegenüber des Behnisch Hauses.
Wer konzentriert und ohne Ablenkung arbeiten möchte, findet hier auf 570 Quadratmetern 28 Arbeitsplätze sowie verschiedene Besprechungsmöglichkeiten. Ergonomische Büromöbel, ein Loungebereich und eine Wasser-, Tee- und Kaffee-Flat runden das Angebot ab. Eine optimale IT-Umgebung ermöglicht die Teilnahme an Online- und Videokonferenzen.
„Mit diesem Angebot möchten wir ukrainische Gründer:innen, Freiberufler:innen und ‚remote-arbeitende‘ Unternehmer:innen unterstützen, die aus ihrem Heimatland fliehen mussten und nach Krefeld gelangt sind. Für sie halten wir erst einmal sechs Arbeitsplätze unentgeltlich vor“, erläutert URBANWORK-Managerin Petra Rice. „Wer einen der freien Arbeitsplätze nutzen möchte, um in dieser so kolossal veränderten Lebenssituation trotz allem seiner Passion und Profession nachgehen möchte, ist bei uns herzlich willkommen. Interessierte werden nur gebeten, sich mit ihrem ukrainischen Pass auszuweisen. Darüber hinaus gilt im URBANWORKKREFELD vorsorglich weiterhin die 3G-Regel (geimpft, genesen, getestet).“
Das Unterstützungsangebot gilt für die üblichen Tagschicht-Öffnungszeiten montags bis donnerstags von 08:30 bis 18:00 Uhr und freitags von 08:30 bis 14:00 Uhr. Bitte anmelden per E-Mail an info@urbanwork-krefeld.de, telefonisch unter 02151-82074-70 oder auch direkt vor Ort.
Bildzeile: Unentgeltlicher Co-Working-Space für geflüchtete ukrainische Gründer:innen, Freiberufler:innen und Unternehmer:innen, Urheberin: Dominica Wester, Nutzungsrechte: WFG Krefeld
]]>Krefeld. Bereits viel geschafft und noch mehr vor, das hat KREFELD BUSINESS mit Blick auf den weiteren Verlauf von 2022. Bis Ende September 2021 als Wirtschaftsförderung für den Wirtschaftsstandort aktiv, agieren die WFG Wirtschaftsförderungsgesellschaft Krefeld mbH, die GGK Grundstücksgesellschaft der Stadt Krefeld GmbH & Co. und das Wirtschaftsdezernat seither gemeinsam unter der Dachmarke KREFELD BUSINESS.
„Sowohl unser Aufgabenspektrum als auch unser Verantwortungsbereich haben sich damit stark erweitert. Das kommt den Gewerbetreibenden unserer Stadt zugute, weil wir jetzt noch schneller und effizienter Projekte und Maßnahmen der Standortentwicklung angehen, gestalten und gemeinsam mit den relevanten Akteuren der Verwaltung umsetzen können – und das aus einer Hand“, so Eckart Preen, in Personalunion Wirtschaftsdezernent sowie WFG- und GGK-Geschäftsführer.
„Der Wirtschaftsstandort Krefeld hat sich in der komplizierten Zeit der Pandemie als stabil und widerstandsfähig erwiesen – das zeigen nicht zuletzt die jüngsten Zahlen vom Arbeitsmarkt. Indem wir die Wirtschaftsförderung neu aufgestellt und erstmals einen eigenen städtischen Wirtschaftsdezernenten installiert haben, möchten wir als Stadt noch stärker als bisher unseren Beitrag zu einer positiven ökonomischem Entwicklung Krefelds leisten und das klare Signal geben: Wir sind ein verlässlicher Partner für Unternehmen und Neugründer“, so Oberbürgermeister Frank Meyer. Ein wichtiger konkreter Schritt auf diesem Weg sei der begonnene Prozess, das RAL-Gütezeichen der Mittelstandsfreundlichen Verwaltung zu erlangen.
Damit wäre Krefeld die erste Kommune dieser Größenordnung, die diese Zertifizierung erhält. Das RAL-Gütezeichen gilt als wichtiger Beitrag zur Wirtschaftsfreundlichkeit eines Standortes. Seit 1. Juli letzten Jahres ist die Stadt Krefeld Mitglied der „Gütegemeinschaft Mittelstandsorientierte Kommunalverwaltungen e.V.“ Was vielleicht fürs Erste ein wenig sperrig klingen mag, ist der Zusammenschluss von 30 Mitgliedern aus Kreisen und Städten, die sich dazu verpflichtet haben, 14 Service- und Gütekriterien im Umgang mit kleinen und mittleren Unternehmen einzuhalten. In Kürze soll nun der Startschuss zur Zertifizierung in Krefeld erfolgen, nachdem zuvor eine dreimonatige Testphase durchgeführt wurde, um Anpassungsbedarfe und Fehlerquellen zu erkennen sowie erforderliche Dokumentationsabläufe zu optimieren. Ende März 2022 wird Wirtschaftsdezernent Preen beim BUSINESS BREAKFAST die Krefelder Gewerbetreibenden über das Prozedere auf dem Weg zum RAL-Gütezeichen informieren. Flankierend wird das Team von KREFELD BUSINESS eine Unternehmensumfrage starten. „Nur im Austausch können wir noch besser werden. Ein konstruktives Feedback macht uns noch leistungs- und wettbewerbsfähiger sowie bedarfsorientierter“, betont Preen.
Darüber hinaus wird das Team von KREFELD BUSINESS in 2022 den begonnenen Smart City-Prozess vorantreiben, um wirtschaftlichen Wohlstand und Lebensqualität für die Stadtgesellschaft insgesamt, und damit auch für die Gewerbetreibenden, nachhaltig zu erhöhen. „Unsere Stadt immer stärker zu vernetzen und Stück für Stück zur ‚Smart City‘ weiterzuentwickeln, ist eine komplexe Aufgabe, bei der wir gemeinsam mit KREFELD BUSINESS und den SWK auf einem guten Weg sind. Es ist strategisch wichtig, neue digitale Lösungen zu finden und unsere Infrastruktur in allen Bereichen zukunftsfähig zu machen. Die Unternehmen, die städtischen Institutionen, natürlich auch die Bürgerinnen und Bürger werden davon profitieren“, ist sich Krefelds Oberbürgermeister Meyer sicher. Die Handlungsfelder von Smart City sind mannigfaltig. Sie umfassen sowohl Wirtschaft und Logistik, Umwelt, Energie und Mobilität, Menschen und Lebensqualität sowie die Verwaltung. Zu den angedachten Projekten im Jahr 2022 zählen dabei beispielsweise begleitende Maßnahmen zur „Online-Beteiligungsplattform“. Das in den Haushaltsberatungen vom Stadtrat gewährte Innovationsbudget soll Pilotprojekte anstoßen – und zwar in den Bereichen Umwelt/Klima, Verkehr, Parken, Sicherheit, Gebäudemanagement inklusive Datenvisualisierung.
Voraussetzung für die Smart City ist das Vorhandensein der digitalen Infrastruktur auf Glasfaserbasis. Zur besseren Übersicht und Transparenz wird bald die Seite GIGABIT.KREFELD an den Start gehen. Dort werden die unterschiedlichen Technologien erklärt und direkte Kontaktmöglichkeiten zu den Anbietern aufgeführt. Hierüber kann zudem eine individuelle Beratung durch den Koordinator für digitale Infrastruktur angefragt werden. Ferner wird dort bekannt gegeben, wann erneute Nachfragebündelungen starten und welche Baufortschritte in den einzelnen Stadtteilen zu vermelden sind.
Ein weiteres Vorhaben von KREFELD BUSINESS, das im laufenden Jahr bereits realisiert wurde, ist die WELCOMECARD KREFELD. Diese ist ein starkes, wirtschaftsfreundliches Signal für Unternehmen und Mitarbeiter. Unternehmen, die ihren Firmensitz nach Krefeld verlagern und mindestens fünf Vollzeitmitarbeiter:innen am Standort beschäftigen, sowie deren Belegschaft profitieren vom neuen Produkt. Dieses bringt viele Vergünstigungen mit sich: Ein Jahr freie Fahrt mit dem öffentlichen Personennahverkehr im Stadtgebiet sowie ein Jahr freier Zoo-Eintritt und in die Kunstmuseen Krefeld u.v.m. – alles das gehört zum „Warm Welcome“ der Stadt für berufliche Neuzugänge, die auf diese Weise im Idealfall Krefeld nicht nur als neuen Ort des Arbeitens, sondern auch des Lebens kennen- und schätzenlernen. Als erstes Unternehmen konnte sich die Firma Carplounge über die WELCOMECARD KREFELD freuen, die ihren Unternehmenssitz mit mehr als 30 Beschäftigten von Willich nach Krefeld in den Businesspark Fichtenhainer Allee verlagerte.
Die GGK kümmert sich aktuell schwerpunktmäßig um die weitere Erschließung im Businesspark Fichtenhainer Allee und um die Schaffung des neuen Gewerbegebietes „Uerdingen-Nord 2.0“. Darüber hinaus stehen im Fokus: die Revitalisierung von Brachflächen, ein Gründungszentrum im Stadtbad Neusser Straße sowie der Coworking Space URBANWORKKREFELD.
Abschließend noch ein Blick auf die erfolgten Verkäufe: Zwischen Februar und November 2021 konnten vier Grundstücksverkäufe mit einer Gesamtfläche von 28.315 Quadratmeter verzeichnet werden. Dabei handelt es sich um zwei Neuansiedlungen (Firma Lemon Pharma aus Düsseldorf und Firma beton consult aus Willich) sowie zwei stadtinterne Verlagerungen (Firma Hutny von der Untergath und Firma IK Umwelt aus Krefeld-Hüls). Im Januar 2022 schloss sich sodann der Verkauf eines Grundstücks von 10.226 Quadratmetern an. Erworben hat dies die Mein Werk GmbH aus Mönchengladbach, die darauf einen Gewerbepark mit 19 Einheiten realisiert. Auch diese Entwicklung unterstreicht die Notwendigkeit des neuen Gewerbegebietes südlich des Elfrather Sees.
„Mein Team und ich gehen weiterhin hochmotiviert ans Werk und wir freuen uns, Ihnen sukzessive die Realisierung der nächsten Meilensteine und Projekte präsentieren zu dürfen“, schließt Preen.
Bildzeile:
Eckart_Preen_OB_Frank_Meyer_Jahrespressekonferenz_2022_mit_WELCOMECARD_KREFELD_Foto_1_Andreas_Bischof_Nutzungsrechte_Stadt_Krefeld
]]>Krefeld. „Zukunft für alle erlebbar machen!“ Das ist das ambitionierte Ziel des Vereins „Haus des Wissens und der Wirtschaft e.V.“, kurz: HdWW. Dieser wurde am 14. Dezember letzten Jahres von namhaften Akteuren aus Wirtschaft und Hochschule gegründet.
Die Gemeinschaftsinitiative will deutlich machen, welche Produkte, Kompetenzen und Potenziale in Krefelds Wirtschafts- und Bildungslandschaft stecken, wie damit die drängenden Zukunftsfragen angegangen werden und wie sich dabei Bürgerschaft, Unternehmen und Hochschule einbringen können. All das soll nicht im Verborgenen geschehen, sondern sichtbar und erlebbar werden. Der „Haus des Wissens und der Wirtschaft e.V“ will öffentlich wahrnehmbar agieren und das Leistungsspektrum Krefelds „ins Schaufenster stellen“. Dafür wird ab Herbst 2022 dem Erdgeschoss des Behnisch-Hauses – gegenüber der ehemaligen Bar Celona – wieder Leben eingehaucht.
Auf 180 Quadratmetern entsteht dort ein Ort der Information, Kommunikation und Begegnung. Im „W 3“, so der Name des neuen Standort- und Innovationsschaufensters, soll erlebbar werden, wie sich Krefeld den Herausforderungen einer modernen Stadt und Stadtgesellschaft stellen will. „W 3“ steht dabei für den Dreiklang aus „Wirtschaft – Wissenschaft – Wir“. In Präsentationen, Videoclips und Fachgesprächen geht es um Digitalisierung und smarte Entwicklungsansätze ebenso wie um Ressourceneffizienz und Quartiere von morgen. Unternehmen zeigen Strategien und Technologien, die Hochschule Niederrhein Forschungsprojekte und Studienmöglichkeiten. Zudem werden sich lokale Kooperationen und Netzwerke wie beispielsweise die „Leading Ladies in Town“ vorstellen. Im Mittelpunkt stehen Wirtschaftsfreundlichkeit und die Beteiligung der Bürgerschaft an den Zukunftsprozessen wie „Smart City“.
Oberbürgermeister Frank Meyer zeigt sich begeistert von den Plänen des Vereins: „Mit dieser Initiative erfüllt sich der lange gehegte Traum, dass sich die Hochschule Niederrhein noch stärker mit der Innenstadt und dem Krefelder Stadtleben verbindet. Durch die Partnerschaft mit Unternehmen und Wirtschaftsvertretern entsteht nun mitten in der Stadt ein spannender Ort für Wissenschaft, Bildung, Diskurs und Begegnung. Ich bin überzeugt, dass wir in den kommenden Jahren viel vom ‚W 3‘ hören werden. Unsere Stadt wird insgesamt von dieser neuen Zukunftswerkstatt profitieren.“
Dr. Thomas Grünewald, Präsident der Hochschule Niederrhein, betont: „Als Hochschule Niederrhein wollen wir mit den Unternehmen und KREFELD BUSINESS den Dialog mit der Stadtgesellschaft suchen. Uns geht es um die Zukunftschancen Krefelds als Stadt und Standort des Wissens und der Wirtschaft. ‚W 3‘ soll dieser Mission einen anziehenden Ort im Zentrum Krefelds geben. Unsere Botschaft lautet: Bildung und Wissenschaft, Qualifizierung und Beschäftigung, Innovation und Technologie sind Schlüssel für die Lösung der großen Herausforderungen Krefelds.“
Auch die SWK Stadtwerke Krefeld AG gehört zu den HdWW-Gründungsakteuren. Deren Vorständin Kerstin Abraham verspricht sich von der neuen Gemeinschaftsinitiative und dem Zukunftsschaufenster im W 3 auch ein starkes Signal in der Ansprache von Fach- und Führungskräften. „W 3 wird auch Heimat unserer neuen Initiative ,Leading Ladies in Town‘, denn die Frauenerwerbsquote hat auch bei den Top-Fach- und Führungsfunktionen der Krefelder Wirtschaft noch viel Luft nach oben.“
Mario Bernards, Leiter Politik & Bürgerdialog im CHEMPARK Krefeld-Uerdingen der Currenta GmbH & Co. OHG, beschreibt den Antrieb zu seinem Engagement wie folgt: „Es war für uns sofort klar, dass wir uns hier aktiv beteiligen wollen. Das W 3 ist ein lebendiges Begegnungsangebot mit der Stadtgemeinschaft. Von diesem permanenten Austausch profitieren alle Beteiligten. Das passt exakt zu unserem Ansatz im CHEMPARK und bei CURRENTA. Die gemeinsame starke Botschaft aus dem W3 lautet: Krefeld hat als Stadt und Standort Zukunft durch Industrie.“
Und Christoph Tölke, Inhaber der gleichnamigen Restaurierungswerkstatt, war sogleich angetan von der Vielzahl der unterschiedlichen Gründungsakteure: „Uns eint das Bestreben, das Potenzial aller Beteiligten zu verbinden, um langfristig mit Innovation und Nachhaltigkeit unserer Stadt wieder Strahlkraft bis weit in die Region zu vermitteln. So facettenreich das thematische Spektrum sein wird, das die Besucherinnen und Besucher im ‚W 3‘ erwartet, so vielfältig ist die Zusammensetzung der Vereinsmitglieder. Für mich ist dies entscheidend für das Gelingen des ganzen Projekts“.
Eckart Preen, Leiter von KREFELD BUSINESS, freut sich, mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern sowie der Unternehmerschaft in informeller Atmosphäre ins Gespräch zu kommen, um gemeinsame Ziele und Anliegen auszuloten: „Wir wollen das ‚Wir‘ leben und ausdrücklich zum Mitmachen ermuntern. Sowohl im Verein als auch bei der Ideen- und Feedbacksammlung zu vorgestellten Projekten. Das ‚W 3‘ hat für mich auch die Funktion eines Reallabors für die smarte City.“
In der Tat wollen die Vereinsmitglieder nicht unter sich bleiben. Vielmehr „trommeln“ sie für jede Menge aktiver Mitstreiterinnen und Mitstreiter. Die Mitgliedsbeiträge fallen dabei gestaffelt aus und reichen bei juristischen Personen von 5.000 Euro (Großunternehmen ab 501 Beschäftigte), über 2.500 Euro (mittlere Unternehmen von 50 bis 500 Beschäftigte) bis hin zu 500 Euro (kleinere Unternehmen mit weniger als 50 Beschäftigten sowie Vereine ohne starke Wirtschaftsbeteiligung). Auch natürliche Personen können Mitglied werden: Diese zahlen einen Jahresbeitrag von jeweils 100 Euro. Mit den Beiträgen werden künftig vor allem die Präsentationen und Events rund um das neue Krefeld-Projekt und Zukunftsschaufenster finanziert.
Alle, die daran interessiert sind, Vereinsmitglied im „Haus des Wissens und der Wirtschaft“ zu werden, wenden sich an: Eckart Preen, Telefon: 02151 / 82074-0, E-Mail: eckart.preen@krefeld-business.de
Zu den Gründungsmitgliedern zählen: Bayer AG, Currenta GmbH & Co. OHG, HELIOS Klinikum Krefeld GmbH, Hochschule Niederrhein, IHK Mittlerer Niederrhein, Industrievereinigung Krefeld-Uerdingen und Rheinhafen e.V., Kleinewefers GmbH, Lanxess Deutschland GmbH, Restaurierungswerkstatt Christoph Tölke e.K., SWK Stadtwerke Krefeld AG, Unternehmerschaft Niederrhein, Sparkasse Krefeld AöR, Volksbank Krefeld eG, Wohnstätte Krefeld AG und WFG Wirtschaftsförderungsgesellschaft Krefeld mbH.
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